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Verwaltungsrat der Amrum Touristik tagte…(to)

Eine positive Bilanz des ersten Jahres als Anstalt des öffentlichen Rechts und die Zusammenführung der Innendienste, der Amrum Touristiken zeugten von der nachhaltigen Entwicklung auf Amrum (Artikel vom 18.01.2008)
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Die Mitglieder hatten auf ihrer ersten Sitzung des Jahres 2008 den sozusagen letzten Kontakt zu dem ehemaligen amtseigenen Betrieb Amrum Touristik, der mit der Ämterfusion zum 1. Januar 2007 in die “Amrum Touristik Anstalt des öffentlichen Rechts” umgewandelt wurde. Hierfür galt es den Jahresabschluss 2006, zu beschließen. Für das Vorstandsmitglied Chris Johannsen galt es die Einwilligung des Verwaltungsrats für eine Rückführung der noch vorhandenen Umlagen einzuholen. Somit werden für die drei Gemeinden jeweils 15.205.- Euro ausgekehrt. In dem vorgestellten Wirtschaftsplan für das Jahr 2008 stellte sich erstmals die neue Situation dar, in der die von der AT übernommenen Innendienste, der drei Amrum Touristiken zu Buche schlagen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats hätten sich zwar eine Auswertung des Jahres 2007 zum Vergleich gewünscht, doch diese wird noch erstellt und könne aufgrund der neuen Situation nur bedingt für einen Vergleich herangezogen werden, so Johannsen.
Aus der Zusammenführung der Innendienste sollen Einsparungen in den Arbeitsabläufen Potentiale hervorbringen, die einerseits Kostenersparnisse erbringen und zum anderen dem Service am Gast zugute kommen. Dabei sei es eine regelrechte Gradwanderung zwischen der Einsparung an Personalkosten und dem Mehrangebot an Servicezeiten bei der AT. Für den vorgebrachten Wunsch, die ohnehin schon deutlich erweiterten Öffnungszeiten nochmals in den Abendstunden auszuweiten, sah der Vorstand zurzeit keine Notwendigkeit. Mit der Kooperation zwischen der Wyker Dampfschiffs-Reederei und der AT, sei bereits eine deutliche Ausdehnung der Servicezeiten an nun sieben Tagen in der Woche erreicht worden. Eine Notwendigkeit z.B. bis 20.00 Uhr zu öffnen, müsste durch Überstunden überaus teuer erkauft werden, zumal es unwahrscheinlich sei, dass die WDR sich nach der Abfahrt des letzten Schiffes über 18.00 Uhr an dem Service beteiligen würde, so Johannsen. Für die sehr gute Zusammenarbeit mit der WDR sei er sehr dankbar und freute sich schon jetzt auf die neu gestalteten Räume im Reedereigebäude. Diese sollen bis zum Osterfest fertiggestellt sein und sollen dem Gast ein Serviceangebot aus einem Guss in hellen, attraktiven Räumen bieten.
Über die Notwendigkeit einer gemeinsamen, gesamtinsularen Mitgliedschaft im Tourismusverband Schleswig-Holstein waren sich die Anwesenden einig. Mann müsse sich hier eingestehen, dass man für die eingeworbene Förderung des Infrastrukturentwicklungskonzeptes für Amrum, das konform zu den touristischen Leitlinien des Landes steht, auch in so einem tourismuspolitischen Verband vertreten sein muss. Da keine detaillierten Zahlen über die bereits bestehende Mitgliedschaft Wittdüns vorlagen, wurde ein konkreter Beschluss auf die nächste Sitzung verschoben. Diese solle auch nicht so lange aufgeschoben werden, wie die Jetzige und die Letzte in 2007 auseinander lagen. Ein Modus von mindestens drei Mal im Jahr wurde vereinbart. Bei anstehenden Themen, die aktuell behandelt werden müssen, würde dann der Vorsitzende Uwe Claußen auch kurzfristiger zu einer Sitzung einladen.

Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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