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"Lübecker Bläserensemble"…(kt)

Seid vielen Jahren kommen die Musiker auf die Insel Amrum und spielen vor begeisterten Zuhörern (Artikel vom 13.05.2008)lueblaeser
Dieses Jahr standen im Norddorfer Gemeindehaus Stücke von Johann Nepomuk Hummel, Franz Krommer und Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm.
Das Lübecker Bläserensemble ist ein klassisches, hauptsächlich kammermusikalisch ausgerichtetes Holzbläserquintett, das gelegentlich in unterschiedlichen Besetzungen auftritt , vom Sextett bis zu einer Besetzung von über 20 Musikern.

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Nach Amrum kamen dieses Jahr Stephan Gleitsman ( Oboe ), Andreas Wohlers ( Oboe ), Kati Frölian ( Klarinette ), Horst Kümpel ( Klarinette ), Manfred Köpke
( Horn ), Hagen Sommerfeldt ( Horn ), Ulrich von Wangenheim ( Fagott ), Gernot Hilkenbach ( Fagott ) und Philipp E.Kümpel ( Kontrabass ).

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Das Konzert begann mit der ” Octett-Partita in Es” von Johann Nepomuk Hummel, der zu seiner Zeit einer der kompetentesten Pianisten war. Neben Konzertreisen durch ganz Europa wurde er Kapellmeister in Stuttgart und anschließend in Weimar, wo er 1837 verstarb. Neben seinen Kammermusikwerken , wo auch die “Octett – Partita in Es” dazu gehört , schrieb er Opern, Ballette , Klaviermusik und Kirchenmusiken.

Seid fast 30 Jahren spielt das “Lübecker Bläserensemble” zusammen, zuerst als Quintett, später auch in anderen Besetzungen. Außer Stephan Gleitsman, der Berufsmusiker ist und früher beim Frankfurter Rundfunk gespielt hat , bestimmen andere Berufe das “normale Leben”, wie z.B. Arzt , Versicherungskaufmann oder Musiklehrerin. Das Hobby und die Leidenschaft brachte diese fantastischen Musiker zu dem “Lübecker Bläserensemble” zusammen. “Viele, ja sehr viele Übungsstunden in der Woche braucht man”, bestätigt einer der Musiker in der Pause. Es wurden Getränke gereicht und den Musikern so manche Frage gestellt.
In der zweiten Hälfte ging es mit dem Hauptthema Wolfgang Amadeus Mozart weiter. Die “Serenade Nr. 12, c-moll, KV 388” ist neben der “Gran Partita” seine bedeutendste Serenade und eines der wichtigsten Werke für größere Holzbläserbesetzungen. Mozart schrieb diese Serenade nachträglich auch für 8 Streicher und ein Bläserquintett. Der 1756 in Salzburg geborene Komponist war ein Wunderkind. Mit zwölf Jahren hatte Mozart schon drei Opern, sechs Sinfonien und hunderte anderer Werke komponiert. Europaweite Konzertreisen bringen ihn dreimal nach Italien, wo ihn Papst Clemens der vierzehnte zum “Ritter zum Goldenen Sporn” ernennt. Ein unruhiges Leben mit vielen Umzügen und verschiedenen Arbeitsstellen bestimmten seinen Lebensrythmus. 1791 erlag Wolfgang Amadeus Mozart einer schweren Krankheit. Er galt bis heute als einer der größten Komponisten, die je gelebt haben.
Das genaue und harmonische Zusammenspiel der Musiker des “Lübecker Bläserensembles” unterstrichen das wunderschöne Konzert und begeisterte das Publikum, welches nach langem Applaus eine Zugabe von Franz Krommer hörte.

Verantwortlich für diesen Artikel: Kinka Tadsen

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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