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Beste Badewasserqualität…(to)

Amrums Badestellen haben bei den mikrobiologischen Untersuchungen der Badewässer wieder durchweg beste Noten erhalten (Artikel vom 06.06.2008)badewasser
Wie in jedem Jahr wurden auch in diesem Jahr vor der Badesaison die Wasserqualitäten der Badestellen an Nord- und Ostsee untersucht. Die verantwortlichen Prüfstellen meldeten ihre Werte an die Europäische Kommission, die für die europäischen Strände eine detaillierte Bewertung erstellt. Aus dieser geht hervor, dass die Badestellen auf Amrum durchweg hervorragende Badewasserqualitäten aufweisen. Insgesamt wurden 1939 Badegewässer von der Kieler Bucht bis zum Starnberger See untersucht.
Die vier Messstellen der Insel Amrum sind in Norddorf und Nebel am Kniepsand sowie in Wittdün am Nord- und Südstrand. Wie schon in den letzten zehn Jahren, wurden aktuell wieder ausschließlich Bestnoten vergeben. Dies resultiert aus den zehn Messungen pro Badesaison, aus denen stets hervorging, dass die vorgeschriebenen Richtwerte um ein Vielfaches unterschritten wurden und die Grenzwerte im Verhältnis zu den Messwerten schon fast utopische Werte darstellten.
Auch der ADAC beurteilte die Badewasserqualitäten an Nord- und Ostsee und stellt die genauen Ergebnisse für seine Mitglieder auf seiner Homepage bereit. Eine detaillierte Orts-, und Strandbeschreibung gehören ebenfalls dazu..
Ferner hat das Ministerium für Umwelt und Soziales des Landes Schleswig-Holstein eine Informationsseite im Internet eingerichtet, www.badewasserqualitaet.schleswig-holstein.de, auf der die Untersuchungsergebnisse ebenfalls einsehbar sind.
Die Temperaturen des Badewassers sind noch sehr unterschiedlich. In den flachen Bereichen mit den Prielen, macht sich die Sonne schon gut bemerkbar und liegen dadurch über den mittleren Temperaturen. Die pendeln sich noch bei 17-19° Celsius ein.
Allen Badebegeisterten steht somit ein ungebremstes Badevergnügen bevor, wenn auch für manch einen der erste Kontakt mit den kühlen Fluten vor dem Bad leichte Überwindung kostet.
Wie wichtig die Hygieneauflagen der europäischen Badegewässervorschriften sind, zeigt sich an den Folgen von Verunreinigungen. Kolibakterien können Übelkeit und Durchfall auslösen und somit den Urlaubsspaß trüben. In solchen Fällen sperren die Behörden die betroffenen Badestellen. Die noch strengeren EU-Leitwerte zur Wasserqualität fordern mit noch niedrigeren Grenzwerten einen noch höheren Standard. Diesen erfüllten demnach rund vier Fünftel der deutschen Gewässer. Dennoch war das Baden an den meisten Stellen der Kommission zufolge unbedenklich. Freuen können sich vor allem die Nordseeurlauber

Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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