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Eigenen Weg einschlagen…(to)

 

 

Insgesamt 17 junge Damen und Herren konnten während einer Feierstunde in der Öömrang Skuul ihre Abschlusszeugnisse entgegen nehmen.

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Mit einer offiziellen Feierstunde entließ die Öömrang Skuul ihre diesjährigen Schulabgänger der neunten Haupt- und zehnten Realschulklasse. Im Ruheraum der Schule waren die drei Hauptschüler und zwei Hauptschülerinnen sowie die jeweils sechs Realschüler und Schülerinnen mit ihren Eltern und Verwandten zusammengekommen, um ihre heiß ersehnten Zeugnisse in Empfang zu nehmen. Wie die verschiedenen Festredner feststellten, seih das Ende der allgemeinen Schulpflicht ein kleiner aber durchaus gewichtiger Abschnitt im Leben. Gleichzeitig stelle er das Tor zur größeren Eigenverantwortung dar. Pastorin Friederike Heinecke sah in der bevorstehenden Zeit durchaus ein Gemisch aus einer Portion Orientierungslosigkeit, vielen Chancen und Glück. Die Eltern seien an einem Punkt, an dem sie noch nicht ganz loslassen können, aber ihre Kinder deutlich flügge werden. Erziehung bedeute sinngemäß, ziehen und drücken. Sie empfahl: “Fragt, fragt immer wieder und fragt nach dem Leben”.
Amtsdirektorin Renate Gehrmann überbrachte die Grüße des Amtsausschusses und der Amtsverwaltung und gratulierte zu den erzielten Schulabschlüssen mi dem Zitat: “Leben könne man nur vorwärts, das Leben verstehen könne man nur rückwärts”. Sie hoffte, dass die Schüler und Schülerinnen diese mit Emotionen vollgepackte Schulzeit, mit einem gewissen zeitlichen Abstand, als eine der liebenswerten Erinnerung ihres Lebens sehen werden. Abschließend gab sie die Weisheit von Benjamin Franklin mit auf den Weg. “Das Beste, was man einem Feind bieten kann, ist Vergebung; einem Gegner Toleranz; einem Freund Gehör; seinem Kind ein gutes Beispiel; seinem Vater Ehrfurcht: seiner Mutter ein Betragen, auf das sie stolz sein kann; sich selbst Achtung; allen Menschen Nächstenliebe.
Nebels Bürgermeister Bernd Dell-Missier zeigte sich aus eigener Erinnerung überzeugt, dass solch ein Tag gut dazu geeignet sei, sich besonders gut zu fühlen. Zudem dürfe einem aufgrund des erreichten Zwischenziels auch mal auf die Schulter geklopft werden, wenn auch noch ein gehöriger Weg bevorsteht. Für den wünschte er viel Glück und immer einen gesunden Menschenverstand. Dieser sollte den Absolventen nie abhandenkommen und ihre Zivilcourage möge sie davor schützen nur hinter dem Leitochsen herzulaufen, sondern ruhig auch mal den Mund aufzumachen.
Der Schulleiter Jörn Tadsen freute sich, dass die Abschlussklassen darauf verzichtet hatten, bei ihrem Schulstreich zum Abschluss ihrer Schulzeit auf das Schuldach zu steigen. Damit knüpften sie erfreulicherweise nicht an die negativen Erscheinungen der letzten Jahre an. Vielmehr hatten sie ein nettes und sehr abwechslungsreiches Programm erstellt.
Der Klassenlehrer der R10, Ulf Henniges, lobte die Entwicklung der Abschlussklassen, die auf ihrer gemeinsamen Klassenfahrt nach Prag ihn sehr beeindruckt hatten. Manchmal hätte er sich in den letzten zwei Jahren zwar etwas mehr Eigendynamik gewünscht. Doch ihn freute es, dass die Zeugnisse mit weitestgehend guten Noten ausgefallen sind. Nach seinem Kenntnisstand seien sich alle Schüler und Schülerinnen darüber im Klaren, was im Anschluss für sie den weiteren Weg bedeuten wird. Für die Zukunft hoffte er, dass all ihre Lebensträume in Erfüllung gehen würden. Stephan Schlichting, Klassenlehrer der H9, empfahl, sich nicht damit aufzuhalten, nach Jemanden zu suchen, der die Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen wird.

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Beste ihrer Klassen… Niklas Borkovec (R10), Sarah Schmidt (H9) und Lisa Hansen (R10)

Im Namen des Schulvereins gratulierte Silke Klüßendorf den Ehemaligen und überreichte allen einen Gutschein, den sie für ein gemeinsames Essen einlösen können. Für Sarah Schmidt (H9), Niklas Borkovec (R10) und Lisa Hansen (R10) gab es jeweils noch ein Buchgeschenk für die besten Abschlusszeugnisse.
“Entlassen” wurden aus der H9: Mareike Stommel, Philipp Seeber, Sarah Schmidt, Florian Jannen und Pasqual Hülsch.
Aus der R10: Timm Wormsbächer, Elina Wolff, Nikolai Wolf, Flemming Rohlmann, Verena Petersen, Anna Knauer, Saskia Johannsen, Cornelius Hinrichs, Lisa Hansen, Niklas Borkovec, Ove Behrens, Kirsten Bechler

Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers
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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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