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“Wir sind der Meinung … ihr seid SPITZE!”…(kt)

Voller Erfolg für die Amrumer Soulband bei ihrem Open Air Konzert in der Nordseehalle.
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Leider machte der Wind ein Strich durch die Rechnung der Amrumer Soulband an der Wittdüner Wandelbahn zu spielen. Da die Bühne den starken Westwinden nicht stand halten konnte, wurde das Konzert kurzerhand in die nahe liegende Nordseehalle verlegt.
Viele waren dieser Umbuchung gefolgt und so spielten die “Lokalmatadoren” vor einer voll besetzten Halle. Neun Jahre zuvor haben sich ein paar Soul-und Musik begeisterte Insulaner zusammen geschlossen und gründeten die “Amrumer Soulband”. Peter “Paddel” Lückel hat – damals zusammen mit Manuel Pabst – den Bandgedanken ins Leben gerufen. Schnell formierte sich die allererste Besetzung mit Manuel Pabst, Birte Winkler, Jens Lucke, Ully Keppler , Simon Langenbach , Peter Lückel, Rüdiger Sokollek, Birgit Sokollek, Angela Pabst und Klaus Biegel.

Nach vielen Umbesetzungen standen bei diesem Konzert , Birte Winkler, Jens Lucke, Ully Keppler , Freimut (John Boy) Stümke , Peter (Paddel) Lückel, Georg (Schorsch) Dittmar, Dagmar (Daggi) Frey, Christoph (Biogrande) Mossmann und Klaus Biegel auf der Bühne. Wie gut und professionell die Band geworden ist konnte das Amrumer Publikum schon bei vielen Veranstaltungen sehen, denn auf dem Nebeler Dorffest, den Lammtagen oder dem Pfingstevent auf Satteldüne ist die “Amrumer Soulband” oft vertreten. Ihre Konzerte, ob im Strand 33 oder an der Wandelbahn werden mit Vorfreude bei den Insulanern erwartet.

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So wurden die Zuschauer auch in der Nordseehalle nicht enttäuscht. Von Anfang an Volldampf, mit Power und Dynamik trumpften die Musiker der Soulband auf. Mitgerissen von den bekannten Liedern war auch das Publikum gleich mit dabei ihre Band mit Klatschen und Singen zu unterstützen. Es wurde getanzt und gerockt. Jung und Alt schwangen die Hüften und bei “I feel good” war klar, was der barfuß singende “Schorsch” für ein Gefühl vermitteln wollte. Birte Winkler fing als erste ihr Solo an, “Papa was a Rolling Stone” trompetete sie an und die Menge tobte. Ully Keppler nicht nur am Saxophon spitze zeigte ihre raue rock Stimme zusammen mit Schorsch und ließen dann Jens Lucke an der Posaune sein Solo. Die Band verließ die Bühne als Paddel zeigte, was in einem Schlagzeug stecken kann. Ein Minutenlanges Solo ging über in ein Trommelduett mit Daggi und bekam von den Zuschauern tosenden Applaus. Der Bass von Christoph brachte die Halle zum Vibrieren und als Klaus seine Gitarre zückte waren die Hände vom Publikum in der Luft.
“Ich möcht zurück auf die Straße, möcht` wieder singen, nicht schön sondern geil und laut …” nach diesem Lied von Marius Müller Westernhagen gab es kein halten mehr und vor allem kein Ende, denn einstimmig rief die Menge nach Zugabe. So kam die Band dem Wunsch ihres Publikums nach, doch nur mit deren Unterstützung. “Hey, Hey, Hey Yeah” jede Stimme war gefragt und sie bekamen auch alle. Mit ” Some kind of wonderful” verabschiedeten sich die Lokalmatadoren von Amrum und schwelgten noch lange in dem begeisterten Publikumsbeifall. Auf ein schnelles Wiedersehen mit der Amrumer Soulband am 9. 8. auf dem Dorffest in Nebel freuen sich schon alle, denn an diesem Abend waren sie sich einig: “… ihr seid SPITZE!”

Verantwortlich für diesen Artikel: Kinka Tadsen

 

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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