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The very best of swing…(kt)

Das Glenn Miller Orchestra begeisterte die Amrumer (Artikel vom 05.08.2008)
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Glenn Miller wäre schon 104 Jahre alt, wenn er nicht auf dem Flug von London nach Paris 1944 ums Leben gekommen wäre. Seine Musik – schon zur damaligen Zeit legendär – ist heute von unschätzbarem Wert. Ein großer Liebhaber dieser Swingmusik ist Wil Salden schon seit seiner Kindheit. Er studierte Musik an der Fachhochschule in Maastrich und ist heute der authorisierte Bandleader des Glenn Miller Orchestra für Europa. Schon einige Male hat Wil Salden mit seinem Spitzenensemble, bestehend aus professionellen Instrumentalisten und Solisten, die Insel Amrum besucht. Dieses Jahr hatte er die herausragende Sängerin Roos Jonker dabei, die mit ihrer traumhaften Stimme das Orchestra ergänzte und mit ihrem glamourösen Auftritten für eine stilvolle vierziger Jahre Atmosphäre sorgte. Der Abend wurde mit der weltbekannten Glenn Miller Melodie von “Moonlight Serenade” eingeläutet. Die Perfektion der Musiker und Präsentation der Lieder ließ die heutige Zeit etwas in Vergessenheit geraten und nahm das Publikum mit auf eine Reise in die Vergangenheit, wo der Swing die Bühne beherrschte.

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Die Solopassagen der Instrumentalisten sorgten jedes Mal für Beifall. Mit seiner locker amüsanten Art führte Wil Salden durch das Programm und ließ die vierziger Jahre wieder aufleben. Es wurde den Zuschauern an diesem Abend ein vielseitiges Swingprogramm präsentiert. Mit “Let`s all sing together”, “Baby it`s cold outside” und “In the mood” wurden Melodien aus der Zeit gespielt, bei dem das Publikum mitswingte und klatschte. Vor allem die Solisten ernteten viel Applaus bei ihren Vorträgen, wenn sie ihr Instrument hervor leben ließen. Ob Bass, Schlagzeug, Trompete, Posaune, Saxophon oder Klarinette, jedes Instrument wurde mit einer unglaublichen Präzision gespielt und das Publikum war begeistert von der Vielfalt der Darbietungen.
Das Glenn Miller Orchestra spielt auf ihren Tourneen in ganz Europa, von Deutschland über die Niederlande bis nach Tschechien und sorgt bei jedem Konzert wieder für ein Gefühl von “`s wonderful”. Der Abend in der Kniepsandhalle wurde mit dem legendären “Pennsylvania 6-5000” beendet und fast jeder im Publikum konnte mitsingen, was von minutenlangem begeistertem Beifall unterstützt wurde.

Verantwortlich für diesen Artikel: Kinka Tadsen

 

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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