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	<title>Kommentare zu: Einen 40 Meter hohen Gittermast wollen wir nicht&#8230;(to)</title>
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	<link>http://www.amrum-news.de/2008/10/29/einen-40-meter-hohen-gittermast-wollen-wir-nichtto/</link>
	<description>Online-Zeitung der Insel Amrum</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 13:41:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Daniel Wilhelm</title>
		<link>http://www.amrum-news.de/2008/10/29/einen-40-meter-hohen-gittermast-wollen-wir-nichtto/comment-page-1/#comment-853</link>
		<dc:creator>Daniel Wilhelm</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 21:40:32 +0000</pubDate>
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		<description>Hier hat sich der User &quot;Hans von der Elbchaussee&quot; ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt.....
Unbestritten ist die Tatsache der erheblichen Störanfälligkeit des deutschen TETRA-Funksystems. Ähnlich der, aus dem GSM-Bereich bekannten, Zeitschlitz-basiereten Übermittlung wird ein digitales Datentelegramm statt analoger Sprachsignale übertragen - netwerkabhängig und nur im Verbund mehrerer Rechner betriebsfähig. Allein der Ausfall eines Steuerrechners kann die Kommunikation in einem ganzen Landkreis lahmlegen.
Bei 380-400MHz ein kanalisiertes Digitalfunknetz zu installieren ist physikalischer Schwachsinn, 70cm Wellenlänge taugt für Garagentoröffner oder Funkfernsteuerungen bei Modellbooten aber nicht zur Überbrückung von Reichweiten bis zu 80km (auf dem Lande u.U. auch mehr).
Ist das wirklich die Zukunft im BOS-Funk???</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier hat sich der User &#8220;Hans von der Elbchaussee&#8221; ganz schön weit aus dem Fenster gelehnt&#8230;..<br />
Unbestritten ist die Tatsache der erheblichen Störanfälligkeit des deutschen TETRA-Funksystems. Ähnlich der, aus dem GSM-Bereich bekannten, Zeitschlitz-basiereten Übermittlung wird ein digitales Datentelegramm statt analoger Sprachsignale übertragen &#8211; netwerkabhängig und nur im Verbund mehrerer Rechner betriebsfähig. Allein der Ausfall eines Steuerrechners kann die Kommunikation in einem ganzen Landkreis lahmlegen.<br />
Bei 380-400MHz ein kanalisiertes Digitalfunknetz zu installieren ist physikalischer Schwachsinn, 70cm Wellenlänge taugt für Garagentoröffner oder Funkfernsteuerungen bei Modellbooten aber nicht zur Überbrückung von Reichweiten bis zu 80km (auf dem Lande u.U. auch mehr).<br />
Ist das wirklich die Zukunft im BOS-Funk???</p>
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		<title>Von: Hans von der Elbchaussee</title>
		<link>http://www.amrum-news.de/2008/10/29/einen-40-meter-hohen-gittermast-wollen-wir-nichtto/comment-page-1/#comment-699</link>
		<dc:creator>Hans von der Elbchaussee</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 22:15:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.istanbul72.com/amrumnews/?p=263#comment-699</guid>
		<description>Der Kommentar, der hier vom User Manuel von der Alster veröffentlicht wurde, wird von einem User namens Brandenburg in diversen Foren gepostet. Er beruht zum großen Teil auf Gerüchten vom Hörensagen und enthält eine Vielzahl von Unwahrheiten, stark verfälschten Tatsachen und auch Lügen. Er wird offenkundig mit dem Ziel lanciert, die Bevölkerung bzw. die künftigen Nutzer des BOS-Netzes zu verunsichern und zu ängstigen. Abgesehen davon, dass sich die Netze der Niederlande und das bundesweite Digitalfunknetz technisch grundlegend voneinander Unterscheiden, kann ich jeden an der Sache interessierten Leser nur ermutigen, sich nicht auf das Lügengeschwätz eines &quot;Heckenschützen&quot; zu verlassen, sondern sich offensiv bei den zuständigen Stellen, in der Regel Innenministeriums, des eigenen Landes zu informieren. Als alternative und meines Erachtens nach unabhängige Quelle bietet sich auch Österreich an, hier wurde bzw. wird ebenfalls ein Tetra25-Funknetz installiert, in den einschlägigen Foren ist mit Sicherheit nicht nur positives über den Digitalfunk zu hören, jedoch überwiegt ganz klar die Zustimmung der Einsatzkräfte. Auch aus der Bevölkerung, die unmittelbar an Senderstandorten wohnt, werden bislang keine negativen Effekte vermeldet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kommentar, der hier vom User Manuel von der Alster veröffentlicht wurde, wird von einem User namens Brandenburg in diversen Foren gepostet. Er beruht zum großen Teil auf Gerüchten vom Hörensagen und enthält eine Vielzahl von Unwahrheiten, stark verfälschten Tatsachen und auch Lügen. Er wird offenkundig mit dem Ziel lanciert, die Bevölkerung bzw. die künftigen Nutzer des BOS-Netzes zu verunsichern und zu ängstigen. Abgesehen davon, dass sich die Netze der Niederlande und das bundesweite Digitalfunknetz technisch grundlegend voneinander Unterscheiden, kann ich jeden an der Sache interessierten Leser nur ermutigen, sich nicht auf das Lügengeschwätz eines &#8220;Heckenschützen&#8221; zu verlassen, sondern sich offensiv bei den zuständigen Stellen, in der Regel Innenministeriums, des eigenen Landes zu informieren. Als alternative und meines Erachtens nach unabhängige Quelle bietet sich auch Österreich an, hier wurde bzw. wird ebenfalls ein Tetra25-Funknetz installiert, in den einschlägigen Foren ist mit Sicherheit nicht nur positives über den Digitalfunk zu hören, jedoch überwiegt ganz klar die Zustimmung der Einsatzkräfte. Auch aus der Bevölkerung, die unmittelbar an Senderstandorten wohnt, werden bislang keine negativen Effekte vermeldet.</p>
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		<title>Von: Manuel von Aster</title>
		<link>http://www.amrum-news.de/2008/10/29/einen-40-meter-hohen-gittermast-wollen-wir-nichtto/comment-page-1/#comment-312</link>
		<dc:creator>Manuel von Aster</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 10:29:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.istanbul72.com/amrumnews/?p=263#comment-312</guid>
		<description>...von der gelinde gesagt optischen Verwandlung der Umgebung durch Sendemasttürme abgesehn, drohen durch den neuen Digitalfunk noch ganz andere Negativkonsequenzen. Hier die sinngemässe Gesprächswiedergabe mit einem ranghohen niederländischen Feuerwehrmann.

 Es liegen mir ausserdem noch diverse andere Punkte hinsichtlich Kostenexplosion, techn. Mängel und Risiken und somit Gefährdung der Einsatzkräfte und Bevölkerung gleichermassen vor. 

Lt. diversen Infos vom Nov. 2009 eines ranghohen niederländischen Feuerwehrangehörigen gibt es mit beiden eingesetzten Digitalfunksystemen C-2000 und TETRA seit Jahren grosse Probleme. C-2000 basiert lt. bisherigen Internetrecherchen auf der TETRA-Technologie und hat den fast identischen Frequenzbereich (390-410 MHZ) wie der beabsichtigte BOS-TETRA-Digitalfunk in Deutschland (380-400 MHZ). Mit beiden Digitalfunkverfahren gibt es lt. seiner Aussage in den Niederlanden erhebliche Reichweiten- und Stabilitätsprobleme. Auch bei Grosschadensereignissen sind plötzlich auftretende &quot;Congestions&quot; zu deutsch Überlastungen an der Tagesordnung. Die niederländische Feuerwehr beklagt z.B. immer wieder kehrende Reichweitenprobleme und Funklöcher beim TETRA-Digitalfunk innerhalb von Gebäuden im DMO-Modus (Funkverkehr ohne Relaisfunkstellen). Als Konsequenz wechseln immer mehr Feuerwehren wieder zum Analogfunk zurück. 

Auch bei der niederländischen Polizei herrscht hinter vorgehaltener Hand erheblicher Unmut über das techn. mangelhafte Digitalfunksystem. 

Als stellvertretende Beispiele für viele weitere Digitalfunkmängel bei Einsätzen wurden im Nov. 2009 durch niederländische BOS-Funkteilnehmer 

- Ein Flugzeugabsturz der Turkish-Airlines am 25.Febr. 2009 in Shipol. Der anfallende Digitalfunkverkehr allein von rd. 40 Rettungswagen sorgte für den Zusammenbruch des Systems. Als Folge waren die dort eingesetzten Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste von jeglicher Funkkommunikation abgeschnitten. 

- Das Attentat auf die Königin in Apeldoorn am 30 April 2009, wobei der Digitalfunkverkehr zwischen der Leitstelle und Polizei bzw. Sicherheitsbeauftragten der Königin zusammenbrach

- Randalierende Hooligans während die Beachparty Sunset Grooves am 22 August 2009 in Hoek van Holland (über 30.000 Besucher), wobei Polizisten in die Enge getrieben wurden, schossen, und keinen Notruf betätigen konnten. Ursache: ein seit Jahren bekanntes Funkloch und zusätzlich noch ein überlastetes Digitalfunknetz. 

gegenüber der Zweiten Kammer des niederländischen Parlaments, sowie der Kommission des Ministeriums für Inneres und Königreichsbeziehungen geschildert. In allen drei Fällen war das Digitalfunknetz lt. deren Aussagen hoffnungslos überlastet. 

Die niederländischen politisch Verantwortlichen warben ungeachtet der beschriebenen Mängel und daraus resultierender Folgen für das Vertrauen in den Digitalfunk. 

Deswegen werden betroffene Einsatzkräfte lt. bisher vorliegenden Infos mit Sicherheit erneut bei niederländischen Politikern vorstellig. 
Lt. dem niederländischen Parlament gibt es für den TETRA-Digitalfunk jedoch weltweit bislang keinerlei Erfahrungen bei Katastrophenfällen und Grosschadensereignissen. 

Als direkte Folge der Digitalfunkmängel waren im Jahr 2008 bereits 3 tote Feuerwehrmänner zu beklagen. 

Zumindest die niederländische Feuerwehr beabsichtigt deswegen wieder zum Analogfunk zurückzuwechseln. U.a. wurden bei der Feuerwehr Trente bzw. Utrecht die zuvor bestellten rd. 700 Analogfunkgeräte von Kenwood Anfang 2009 ausgeliefert. Weitere Feuerwehren wollen folgen. 

Wohl wegen gravierender Datenübertragungsprobleme wird zumindest bei der niederländischen Feuerwehr der Digitalfunk nur für Sprechfunk ohne Datenübertragung (z.B. Übermittlung von Einsatzlageplänen, etc..) - noch- benutzt. 

Der ranghohe niederländische Feuerwehrmann berichtete auch über praktische Reichweitenversuche mit Digitalhandfunkgeräten auf der grünen Wiese. Trotz optischer Sicht zu den Kollegen traten ab einer Entfernung von 200m gravierende Reichweitenprobleme auf. Derartige Ergebnisse sind mit Analogfunkgeräten auf demselben Frequenzbereich und wesentlich niedriger Sendeleistung (z.B. 500mW) faktisch ausgeschlossen. 

Kein Wunder, dass es z.B. innerhalb von Gebäuden erhebliche Digitalfunk-Reichweiteneinbussen gibt. 

Wird DMO-Digital-Direktfunkbetrieb ohne Relaisstation/Umsetzer an Einsatzstellen durchgeführt, treten oftmals erhebliche Beeinträchtigungen der Funkverbindungen trotz unterschiedlicher Gesprächsgruppen auf. Dieser Umstand wird durch die Fa. Motorola lt. einer mir vorliegenden EU-Patentschrift &quot;European Patent Application&quot; vom 26.1.2005 auch eingeräumt. Hier heisst es auf der Seite 2, Satz 25-30 u.a. sinngemäss, dass ohne TMO-Betrieb über Relaisstationen/Umsetzer und der damit wegfallenden Zeitschlitz-Synchronisation keine Möglichkeit besteht, DMO-Interferenzen zu minimieren/verhindern. 

Im Analogfunk nennt sich das Phenomen z.B. &quot;unzureichende Nachbarfrequenzselektion&quot; bzw. Trennschärfe, was sich jedoch lt. mir bisher vorliegenden Infos nicht derart gravierend bemerkbar macht und mit den bisherigen Analogfunkgeräten keineswegs Normalzustand ist.

Somit dürften die Aussagen von Digitalfunkbefürwortern und Lobbyisten, welche auch in Deutschland die Meinung vertreten, &quot;der Digitalfunk sei insgesamt leistungsfähiger und belastbarer als der bisherige Analogfunk&quot;, zumindest in diesen Punkten widerlegt sein.

Die Nebenbemerkung dass es tief blicken lässt, wenn der Verfasser einer EU-Patentschrift trotz erheblicher Mängel und Risiken von politisch Verantwortlichen dennoch mit der Auslieferung bzw. Installation und Betrieb von Digitalfunktechnik beauftragt wird. (Transfer von geldwerten Vorteilen?). 

Vorbeugender Hinweis, dass dieser Passus lediglich meinen pers. Eindruck vermittelt, und keine offizielle Behauptung darstellt. 

Der niederländische Feuerwehrangehörige äusserte mir gegenüber seine erheblichen Bedenken, dass diese Digitalfunkprobleme nunmehr auch für Deutschland aktuell werden können. Im Jahr 2005 befasste sich ein niederländischer TV-Sender ausführlich mit der Digitalfunk-Problematik. Im Okt. 2008 sah er im dt. Fernsehen den &quot;ZDF Frontal21&quot; Beitrag &quot;zu teuer, zu schlecht, sinnloser Behördenfunk&quot;. Sein sinngemässer Kommentar: &quot; Das sind doch genau dieselben Probleme wie bei uns in den Niederlanden - es darf doch nicht wahr sein!&quot;

Lt. seiner Aussage wagt er nicht an den Fall zu denken, &quot;wenn es richtig kracht&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;von der gelinde gesagt optischen Verwandlung der Umgebung durch Sendemasttürme abgesehn, drohen durch den neuen Digitalfunk noch ganz andere Negativkonsequenzen. Hier die sinngemässe Gesprächswiedergabe mit einem ranghohen niederländischen Feuerwehrmann.</p>
<p> Es liegen mir ausserdem noch diverse andere Punkte hinsichtlich Kostenexplosion, techn. Mängel und Risiken und somit Gefährdung der Einsatzkräfte und Bevölkerung gleichermassen vor. </p>
<p>Lt. diversen Infos vom Nov. 2009 eines ranghohen niederländischen Feuerwehrangehörigen gibt es mit beiden eingesetzten Digitalfunksystemen C-2000 und TETRA seit Jahren grosse Probleme. C-2000 basiert lt. bisherigen Internetrecherchen auf der TETRA-Technologie und hat den fast identischen Frequenzbereich (390-410 MHZ) wie der beabsichtigte BOS-TETRA-Digitalfunk in Deutschland (380-400 MHZ). Mit beiden Digitalfunkverfahren gibt es lt. seiner Aussage in den Niederlanden erhebliche Reichweiten- und Stabilitätsprobleme. Auch bei Grosschadensereignissen sind plötzlich auftretende &#8220;Congestions&#8221; zu deutsch Überlastungen an der Tagesordnung. Die niederländische Feuerwehr beklagt z.B. immer wieder kehrende Reichweitenprobleme und Funklöcher beim TETRA-Digitalfunk innerhalb von Gebäuden im DMO-Modus (Funkverkehr ohne Relaisfunkstellen). Als Konsequenz wechseln immer mehr Feuerwehren wieder zum Analogfunk zurück. </p>
<p>Auch bei der niederländischen Polizei herrscht hinter vorgehaltener Hand erheblicher Unmut über das techn. mangelhafte Digitalfunksystem. </p>
<p>Als stellvertretende Beispiele für viele weitere Digitalfunkmängel bei Einsätzen wurden im Nov. 2009 durch niederländische BOS-Funkteilnehmer </p>
<p>- Ein Flugzeugabsturz der Turkish-Airlines am 25.Febr. 2009 in Shipol. Der anfallende Digitalfunkverkehr allein von rd. 40 Rettungswagen sorgte für den Zusammenbruch des Systems. Als Folge waren die dort eingesetzten Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste von jeglicher Funkkommunikation abgeschnitten. </p>
<p>- Das Attentat auf die Königin in Apeldoorn am 30 April 2009, wobei der Digitalfunkverkehr zwischen der Leitstelle und Polizei bzw. Sicherheitsbeauftragten der Königin zusammenbrach</p>
<p>- Randalierende Hooligans während die Beachparty Sunset Grooves am 22 August 2009 in Hoek van Holland (über 30.000 Besucher), wobei Polizisten in die Enge getrieben wurden, schossen, und keinen Notruf betätigen konnten. Ursache: ein seit Jahren bekanntes Funkloch und zusätzlich noch ein überlastetes Digitalfunknetz. </p>
<p>gegenüber der Zweiten Kammer des niederländischen Parlaments, sowie der Kommission des Ministeriums für Inneres und Königreichsbeziehungen geschildert. In allen drei Fällen war das Digitalfunknetz lt. deren Aussagen hoffnungslos überlastet. </p>
<p>Die niederländischen politisch Verantwortlichen warben ungeachtet der beschriebenen Mängel und daraus resultierender Folgen für das Vertrauen in den Digitalfunk. </p>
<p>Deswegen werden betroffene Einsatzkräfte lt. bisher vorliegenden Infos mit Sicherheit erneut bei niederländischen Politikern vorstellig.<br />
Lt. dem niederländischen Parlament gibt es für den TETRA-Digitalfunk jedoch weltweit bislang keinerlei Erfahrungen bei Katastrophenfällen und Grosschadensereignissen. </p>
<p>Als direkte Folge der Digitalfunkmängel waren im Jahr 2008 bereits 3 tote Feuerwehrmänner zu beklagen. </p>
<p>Zumindest die niederländische Feuerwehr beabsichtigt deswegen wieder zum Analogfunk zurückzuwechseln. U.a. wurden bei der Feuerwehr Trente bzw. Utrecht die zuvor bestellten rd. 700 Analogfunkgeräte von Kenwood Anfang 2009 ausgeliefert. Weitere Feuerwehren wollen folgen. </p>
<p>Wohl wegen gravierender Datenübertragungsprobleme wird zumindest bei der niederländischen Feuerwehr der Digitalfunk nur für Sprechfunk ohne Datenübertragung (z.B. Übermittlung von Einsatzlageplänen, etc..) &#8211; noch- benutzt. </p>
<p>Der ranghohe niederländische Feuerwehrmann berichtete auch über praktische Reichweitenversuche mit Digitalhandfunkgeräten auf der grünen Wiese. Trotz optischer Sicht zu den Kollegen traten ab einer Entfernung von 200m gravierende Reichweitenprobleme auf. Derartige Ergebnisse sind mit Analogfunkgeräten auf demselben Frequenzbereich und wesentlich niedriger Sendeleistung (z.B. 500mW) faktisch ausgeschlossen. </p>
<p>Kein Wunder, dass es z.B. innerhalb von Gebäuden erhebliche Digitalfunk-Reichweiteneinbussen gibt. </p>
<p>Wird DMO-Digital-Direktfunkbetrieb ohne Relaisstation/Umsetzer an Einsatzstellen durchgeführt, treten oftmals erhebliche Beeinträchtigungen der Funkverbindungen trotz unterschiedlicher Gesprächsgruppen auf. Dieser Umstand wird durch die Fa. Motorola lt. einer mir vorliegenden EU-Patentschrift &#8220;European Patent Application&#8221; vom 26.1.2005 auch eingeräumt. Hier heisst es auf der Seite 2, Satz 25-30 u.a. sinngemäss, dass ohne TMO-Betrieb über Relaisstationen/Umsetzer und der damit wegfallenden Zeitschlitz-Synchronisation keine Möglichkeit besteht, DMO-Interferenzen zu minimieren/verhindern. </p>
<p>Im Analogfunk nennt sich das Phenomen z.B. &#8220;unzureichende Nachbarfrequenzselektion&#8221; bzw. Trennschärfe, was sich jedoch lt. mir bisher vorliegenden Infos nicht derart gravierend bemerkbar macht und mit den bisherigen Analogfunkgeräten keineswegs Normalzustand ist.</p>
<p>Somit dürften die Aussagen von Digitalfunkbefürwortern und Lobbyisten, welche auch in Deutschland die Meinung vertreten, &#8220;der Digitalfunk sei insgesamt leistungsfähiger und belastbarer als der bisherige Analogfunk&#8221;, zumindest in diesen Punkten widerlegt sein.</p>
<p>Die Nebenbemerkung dass es tief blicken lässt, wenn der Verfasser einer EU-Patentschrift trotz erheblicher Mängel und Risiken von politisch Verantwortlichen dennoch mit der Auslieferung bzw. Installation und Betrieb von Digitalfunktechnik beauftragt wird. (Transfer von geldwerten Vorteilen?). </p>
<p>Vorbeugender Hinweis, dass dieser Passus lediglich meinen pers. Eindruck vermittelt, und keine offizielle Behauptung darstellt. </p>
<p>Der niederländische Feuerwehrangehörige äusserte mir gegenüber seine erheblichen Bedenken, dass diese Digitalfunkprobleme nunmehr auch für Deutschland aktuell werden können. Im Jahr 2005 befasste sich ein niederländischer TV-Sender ausführlich mit der Digitalfunk-Problematik. Im Okt. 2008 sah er im dt. Fernsehen den &#8220;ZDF Frontal21&#8243; Beitrag &#8220;zu teuer, zu schlecht, sinnloser Behördenfunk&#8221;. Sein sinngemässer Kommentar: &#8221; Das sind doch genau dieselben Probleme wie bei uns in den Niederlanden &#8211; es darf doch nicht wahr sein!&#8221;</p>
<p>Lt. seiner Aussage wagt er nicht an den Fall zu denken, &#8220;wenn es richtig kracht&#8221;.</p>
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