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Nebel wird sich Ostern aufgerissen präsentieren müssen…(to)

Dieser Überzeugung ist Bürgermeister Bernd Dell-Missier und äußerst seinen Unmut über die Abwicklung der Fahrradwegebaustelle.(Artikel vom 27.03.209)

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Nebels Bürgermeister Bernd Dell-Missier sieht mit Sorge auf den Kalender und äußert seinen Unmut über den Baufortschritt der Baustelle zur Erstellung des neuen Fahrradweges in seiner Gemeinde. „In einer Woche beginnt mit dem Ferienbeginn in den meisten Bundesländern der Osterreiseverkehr und ein Blick auf die Baustelle verrät mir, dass wir an vielen Stellen noch mit einem zerklüfteten Ortsbild leben müssen“, so Dell-Missier. „Es werden an allen Ecken und Kanten die alten Wege weggerissen, obwohl es doch absehbar ist, dass in der verbleibenden Zeit, die neue Struktur nicht fertiggestellt werden kann. Wir haben zwar die Zusage des ausführenden Unternehmens, dass der Fertigstellungstermin im Mai gehalten wird. Doch wurde aufgrund einer ersten Kritik, vor Weihnachten das Versprechen gegeben, dass im neuen Jahr, gleichzeitig in den Ortsteilen Süddorf und Nebel die Baustelle vorangetrieben wird. „Das im Dezember von Bauleiter Wolfgang Jacobsen und dem vor Ort leitenden Schachtmeister Bernd Münsterer der ausführenden Tiefbaufirma gegebene Versprechen, ließ lange auf sich warten. Ich hatte den Eindruck, dass zu viele Eisen im Feuer waren, als das die Fahrradwegbaustelle hätte wie versprochen bearbeitet werden können“, so die Vermutung des Gemeindeoberhauptes.

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Der Fahrradwegbereich in Süddorf ist bis zur Querung der Landesstraße weitestgehend gepflastert, sodass für Dell-Missier die Hoffnung besteht, dass wenigstens dieser Engpass sich, besonders vor dem Hintergrund des nun rapide zunehmenden Straßenverkehrs, bald auflöst. Im Bereich der Baustelle sind leider viele Autofahrer nicht mit der nötigen Zurückhaltung und Weitsicht unterwegs. So kam es bei der stark eingeengten Fahrbahn häufig zu Engpässen bei der Passage.

„Mir wurde auch Kritik zugetragen, dass immer wieder sich Schlaglöcher ausspülen und diese nicht regelmäßig vom Auftragnehmer wieder geschlossen werden. Unsere Außendienstmitarbeiter springen schon ein, um einige markante Stellen zu schließen. Nach der letzten Kritik klappte es eine Weile gut und nun ist leider wieder der alte Trott eingekehrt. In Süddorf war es zeitweise so holprig, dass eine Fahrradfahrerin stürzte, wurde mir berichtet. Vor der Sozialstation liegt die Baustelle bereits seit dem Beginn der Arbeiten im Herbst brach. Die Besucher der Station sind zum Teil nicht gut zu Fuß und der Eingangsbereich führt über ein Provisorium immer noch direkt auf die Straße. Genauso ergeht es den Spaziergängern, die vom Tanenwai und Strunwai zum Dorf laufen. In Anbetracht der in Kürze auf die Insel kommenden Gäste ein unhaltbarer Zustand, der so hätte nicht sein müssen. Wo doch auch noch dieser Tage zusätzlich der Gehweg in der Bahnhofskurve weggerissen wurde “, so Dell-Missier.

Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers

 

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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