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Es wird viel passieren…(kt)

Bei der Einwohnerversammlung Norddorf wurde viel gefragt und diskutiert (Artikel vom 21.04.2009)

ndfeinwohner

Ein neues Gesicht wird der "Strunwai" in Norddorf bald bekommen

Peter Kossman begrüßte als Bürgermeister von Norddorf seine Einwohner zur Versammlung und Fragestunde. Ein Resümee des vorigen Jahres 2008 ging den Zukunftsplänen des nördlichen Dorfes von Amrum voraus.

Die lang anhaltenden Baustellen der Wasseranschlussverlegung hat für Unruhe in Norddorf gesorgt, konnte aber in zwei statt in drei Schritten abgeschlossen werden und so steht die Bauabnahme bevor.
Das Lesezimmer wurde von Gunnar Hesse, Peter Heck Schau und Freddie Flor neu gestaltet und lädt mit neuen Farben nun wieder Bücherwürmer zum entspannten Lesen ein.
Der Umbau der Bushaltestelle in Norddorf Mitte wird in der nächsten Woche zum Abschluss kommen und so zu einem “neueren” Ortsbild beitragen.

Der Bürgermeister informierte nochmals über die Erhöhung der Kurabgabe ab 2010 und konzentrierte sich damit auf die Zukunftspläne, die in der nächsten Zeit abermals für eine Baustelle sorgen wird. Der “Strunwai” wird vom Ende der Fußgängerzone bis an den Norddorfer Strand erneuert werden. Ein neues Straßenkonzept, was einen breiten einheitlichen Weg zum Strand hinaus vorsieht, auf dem Fußgänger und Fahrradfahrer gleichermaßen die Straße nutzen können. Keine Unebenheiten oder Bürgersteige sollen die Urlauber und Insulaner stören oder gefährden. Weitere Fahrradständer werden am Strand aufgestellt und ein Wendehammer für größere Fahrzeuge ist vorgesehen. Eine lange Diskussion über das Autofahrverbot an den Norddorfer Strand beschäftigte die Einwohner und den Gemeinderat. Über die Wintermonate ist der Strunwai für Autoverkehr frei, allerdings ist in der Saison nur Lieferanten die Durchfahrt erlaubt. Der Vorschlag den Strandweg ganzjährig zu Öffnen ist spekuliert worden, jedoch fast einstimmig abgelehnt. Das Hin- und Herbrausen der Autos auf dieser Straße ist sehr störend für die Gäste, ältere Menschen und kleine Kinder, die sich auf den Weg zum Strand befinden. Der neue “Strunwai” soll für Fußgänger und Fahrradfahrer sicherer sein und eventuell nur noch vormittags eine Lieferantenanfahrt möglich machen.

Ein weiteres “heißes Thema” schnitt Tino Johannsen an, indem er auf die neue Fähre der W.D.R. mit Seiteneinstieg hinwies, der zu Folge eine neue Brücke in Wittdün gebaut werden soll. Dieser Neubau der Brücke soll von den drei Gemeinden finanziert werden. “Ein Wahnsinn,” äußerte sich ein Insulaner und war nicht alleine mit seiner Meinung. Auf Unterstützung aus den eigenen Reihen hofft Tino, der seine Zweifel an diesem Umbau deutlich machte.

Auf eine bessere Zusammenarbeit mit der Amrum Touristik appellierte der Bürgermeister und überließ Christian Johannsen das Wort. Dieser stellte neue Angebote der Amrum Touristik im Internet vor, um bessere Belegungszahlen zu bekommen. Der Vermieter hat die Möglichkeit seine eigenen Buchungen über Computer zu verwalten. Die einfache Handhabe des Programms kann selbst gepflegt und aktualisiert werden. Man sollte den Mut haben dieses Vermietungsprogramm der Amrum Touristik anzuschauen, ausprobieren und zu nutzen. Wer Schwierigkeiten am Computer hat und wem die Kenntnisse fehlen, ist herzlich eingeladen sich das Programm in der Amrum Touristik einmal zeigen zu lassen.

Es wurde noch viel gefragt und diskutiert, allerdings würde sich Peter Kossmann freuen, bei der nächsten Einwohnerversammlung mehr Bürger begrüßen zu können.
Verantwortlich für diesen Artikel: Kinka Tadsen

 

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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