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Niebüller Hubschrauber fliegt 981 Einsätze…

Niebüll. Zu 981 Einsätzen wurde der an der Klinik Niebüll stationierte Hubschrauber der DRF Luftrettung im vergangenen Jahr alarmiert.drf „Christoph Europa 5“, so der Funkrufname des Hubschraubers, wird hauptsächlich als schneller Notarztzubringer alarmiert. 2009 startete er zu 712 Notfalleinsätzen. Darüber hinaus wurde „Christoph Europa 5“ 269-mal für den dringenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt.
Durch die bundesweit zunehmende Spezialisierung von Kliniken müssen Patienten immer häufiger in für ihre Behandlung geeignete Krankenhäuser transportiert werden. Der Hubschrauber bietet dabei einen entscheidenden Zeitvorteil, da er selbst größere Entfernungen in kürzester Zeit zurücklegen kann.
Christoph Maier, Stationsleiter und Pilot in Niebüll, erinnert sich an einen Einsatz im August: „Ein Einsatz aus dem vergangenen Jahr ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Wir wurden nach Højer in Dänemark alarmiert. Dort rettete unser Notarzt einem schwerstverletzten Motorrollerfahrer mit einer Lungenpunktion das Leben. Insgesamt haben wir im vergangenen Jahr 111-mal grenzüberschreitend Hilfe leisten können.“
Zu den häufigsten Alarmierungsgründen für „Christoph Europa 5“ zählten im vergangenen Jahr internistische Erkrankungen. So wurden beispielsweise 130 Personen mit Herzinfarkten und 105 Schlaganfallpatienten medizinisch versorgt.
Von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang ist der Niebüller Hubschrauber der DRF Luftrettung täglich einsatzbereit. Er ist mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt und mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenversorgung notwendig sind. Einsatzorte im Umkreis von 50 Kilometern kann „Christoph Europa 5““ in maximal 15 Minuten erreichen.
In Schleswig-Holstein sind insgesamt zwei Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung stationiert: „Christoph Europa 5“ in Niebüll, der im Norden Schleswig-Holsteins und grenzüberschreitend in Dänemark eingesetzt wird, sowie „Christoph 42“ in Rendsburg, der 24 Stunden täglich einsatzbereit ist. Zusammen leisteten sie rund sechs Prozent aller Einsätze der DRF Luftrettung im Jahr 2009 (2.474 von 40.375 Einsätzen).
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Kosten der Luftrettung
Die Kosten der Luftrettung machen bundesweit nur einen kleinen Teil des Gesamtbudgets im Gesundheitswesen aus, die Vergütungsverhandlungen mit den Krankenkassen werden jedoch immer schwieriger. „Zum Wohle der uns anvertrauten Patienten investieren wir fortlaufend in die Optimierung medizintechnischer Geräte, die Modernisierung unserer Flotte und die Fortbildung unseres Personals. Bisher müssen wir diese Investitionskosten selbst tragen. Wir wünschen uns, dass ein Teil von den Krankenkassen übernommen wird. Nur so können wir auch zukünftig Luftrettung auf sehr hohem Niveau leisten“, betont Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung.
Die DRF Luftrettung
Bundesweit setzt die DRF Luftrettung an 28 Stationen Hubschrauber für die Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. In Österreich werden zwei weitere Stationen betrieben. Über die Hubschrauberrettung hinaus führt die DRF Luftrettung weltweite Patientenrückholungen mit eigenen Ambulanzflugzeugen und hoch qualifiziertem Personal durch. Rund 550 Notärzte, 250 Rettungsassistenten, 180 Piloten und 70 Techniker sind für die DRF Luftrettung im Einsatz.

Die DRF Luftrettung besteht aus einem gemeinnützigen Förderverein, einer öffentlich-rechtlichen Stiftung, einer gemeinnützigen AG sowie deren Tochterunternehmen. Die Stiftung, die der Aufsicht des Regierungspräsidiums Stuttgart unterliegt, überwacht die operative Arbeit der gemeinnützigen AG. Zur Finanzierung dieser oft lebensrettenden Arbeit tragen die rund 500.000 Förderer des DRF e.V. entscheidend bei.

Um Förderer zu gewinnen, gehen in vielen Orten Beauftragte von Tür zu Tür, um über die Arbeit der DRF Luftrettung zu informieren. Sie sammeln an den Haustüren kein Geld, tragen Dienstkleidung und können sich ausweisen. Fragen zur Fördermitgliedschaft beantwortet das Service-Team des DRF e.V. auch gerne telefonisch: Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr, Telefon: 0711-70072211.

Mehr Informationen im Internet unter: www.drf-luftrettung.de
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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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