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Ausnahmezustand und kunstvolle Schneebauten…(kt)

Der Winter hält Amrum weiterhin in festen Händen.ausnahmeAnhaltender Schneefall mit starken Winden sorgte am Dienstag für einen Ausnahmezustand auf der Nordseeinsel. Schneewehen und vereiste Straßen machten dem Verkehr trotz stetigen Schneeschiebens zu schaffen. Die WDR stellte den Busverkehr ab vormittags ein und sorgte so auch für einen etwas “zeitigeren” Schulschluss.

Freude über frühen Schulschluss...

Freude über frühen Schulschluss...

Ab 11 Uhr hieß es an der Öömrang Skuul “Schneefrei”. Schulleiter Jörn Tadsen und sein Kollegium starteten die Telefonketten und sicherten so, dass alle Schüler noch mit der letzten Busfahrt nach Hause kamen. Die Amrumer Schüler begrüßten die Entscheidung mit Schneeballschlachten und Schneemännern.

Der weiße Sturm hielt noch einige Zeit an und so legte der Seenotrettungskreuzer “Vormann Leiss” mit Post und Proviant für die Hallig Hooge im Schneegestöber an der Wittdüner Brücke ab. An Bord waren nur wenige Halligbewohnern, die zurück nach Hooge wollten.ausnahme8 Die Hallig ist durch die Eismengen schon seit einigen Tagen vom regulären Schiffsverkehr abgeschnitten, so die Information der Wyker Dampfschiffs-Reederei.

Einige Insulaner ließen ihrer Kreativität auch in dieser extremen Wettersituation freien Lauf und so konnte man neben vielen Schneemännern am Hotel Restaurant Friedrichs in Nebel einen aus Schnee gebauten Leuchtturm bestaunen.ausnahme10Restaurantbesitzer Hinrich Friedrichs setzte zur naturgetreuen Erbauung des Leuchtturms Lebensmittelfarbe ein, die am Spätnachmittag durch den einsetzenden Regen zu Leiden hatte.

Wie das Wetter in den nächsten Tagen aussieht und was für weitere Kunstwerke sich die Insulaner einfallen lassen werden wir weiterhin beobachten.

Verantwortlich für diesen Artikel: Kinka Tadsenausnahme2ausnahme3

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

9 Kommentare

  1. stephanie bender

    moin allerseits
    mußte leider am 31.01 amrum nach 3 1/2 wochen kuraufenthalt mit meinen kindern wieder verlassen. bin aber schwer verliebt in diese insel und möchte am liebsten direkt wieder die koffer packen. der ganze schnee hat uns überhaupt nicht abgeschreckt, es war einfach nur kalt aber traumhaft schön. fast bin ich schon ein wenig stolz das ICH amrum so erleben durfte.
    wer auch immer jetzt auf amrum festsitzt, genießt es so lange es geht.
    lg steffi, keanu und kieran

  2. Diese Bilder kennen wir !!!!!
    Im Winter 97 / 98 sah es so ähnlich aus einfach herlich

  3. Schade, dass wir nicht da sind.

    Viele Grüße nach Amrum aus München

    Reinhard und Biggi Vetter

  4. Wieder einmal tolle Bilder von Amrum. Am 13.12. sind wir – knapp vor dem Schnee – nach einem erholsamen Urlaub heimgefahren. Jede Jahreszeit hat ihre besonderen Seiten, auch wenn jetzt einige nur eingeschränkt möglich ist. Bei uns in de Stadt ist alles ziemlich schnell Matsch. Auf diesem Wege auch herzliche Grüße an unsere liebe Gastgeberin, der wir schon fast 20 Jahre die Treue hlten. Genießen Sie die doch schönen Wintertage.

  5. Herrliche Bilder. Ach, ach ich bin neidisch.

  6. Eigentlich habe ich den Schnee mehr als satt. Aber diese Bilder sind einfach unglaublich und herrlich anzuschauen. Da möchte man gleich mittoben und unser Vierbeiner hätte einen Riesenspaß.
    Viele Grüße aus dem südlichen Emsland nach Amrum!

  7. Christoph Kattner

    Moin liebe Insulaner,
    welch herrliche Bilder und schön beschriebenen Momentaufnahmen. Da bin ich mal gespannt, wie Biiken im Schnee ist. Bie zum 21.02. grüßen aus dem Rheinland
    Gudrun und Christoph Kattner

  8. …und da sitze ich nun in Kambodscha bei 35 Grad und sehe mir Bilder von Amrum im Schnee an!
    Wie gerne waere ich da jetzt……..!!!!

  9. Petra Berkemeier

    Zum Thema Ausnahmezustand habe ich gestern auch einiges erlebt, als ich die Insel in Richtung Hannover verlassen hab.
    Zunächst mal war es ziemlich schwierig am frühen morgen gegen 6.00 Uhr überhaupt “per pedes” runter zum Anleger zu kommen. Stellenweise war es derartig glatt und zwar insbesondere auf dem Fußgängerweg, dass ich tatsächlich ein paar mal fast ´nen “Klatscher” gemacht hätte. Bin dann lieber in den Fahrspuren der Autos gelaufen, denn die hatten noch etwas “Gripp” und so ging es sehr vorsichtig dann doch. Hab mich immer mal gefragt wieso es so wunderbar klappt mit gearbeitet hat, dauernd waren die Räumfahrzeuge im Einsatz, aber – vielleicht hätte man nach dem Schneeschieben auf den Wegen wenigstens streuen können um die dann noch vorhandene dünne Eisschicht, die das ganze ja so gefährlich macht, etwas aufzulösen und die Gefahr des rutschens etwas zu mildern.
    NUn gut, auf der Fähre war dann nicht viel los, wir fuhren pünktlich ab und landeten mit etwa 10min Verspätung auf Föhr. Ich hatte in meinem Fahrplan, was die Anschlusszüge angeht, ein bisschen “Puffer” was die Zeit angeht eingeplant und blickte somit dem Halt in Dagebüll entspannt entgegen. Dies änderte sich jedoch als wir kurz vor dem Hafen ziemliche Probleme beim Anlegen bekamen und sich eine ganze Weile gar nichts tat.
    Der ZUg der neg war schon bereitgestellt und ich dachte der würde warten, ursprünglich sollte der nämlich um 8.25 Uhr nach Niebüll fahren. Um 8.56 Uhr hatten wir es endlich geschafft und sicher im Hafen festgemacht. Tja und was soll ich euch sagen – der Zug war zwischenzeitlich einfach losgefahren, konnte keine 6 min mehr warten, stattdessen gab es eine Lautsprecherdurchsage “…der nächste Zug nach Niebüll um 9.35 Uhr…”! Super – das hat nicht nur meine ganze Reiseplanung mit einem Schlag zunichte gemacht. Ich hab noch versucht mit einem Amrumer, den ich auf dem Schiff getroffen hab, im Auto dem Zug “hinterher zu jagen” aber leider ohne Erfolg. Trotzdem ein ganz dolles Danke an Dich Olaf !
    Das Erlebnis die Nordsee mal so vereist zu sehen war dennoch unvergleichlich schön und spannend. Hatten wir doch in Wittdün und auch auf Föhr nicht mehr ganz so viel Eis, so war die See vor Dagebüll eine einzige Eisfläche und man musste an den Film “Titanic” denken. Ein Kraftakt für die Fähre sich da durch zu schieben und man konnte die kleinen Wasserstraßen, die sich zwischen dem Eis gebildet hatten, dabei beobachten wie sie sich als wir durch fuhren wieder schlossen, weil das Eis ja doch etwas zusammen geschoben wurde. Viele der Fahrgäste waren sichtlich beeindruckt und ein paar machten vorn an Deck ihre Fotos. Hätte ich auch gern getan, hab aber leider meine Kamera nicht dabei gehabt. Könnte mir dafür heute noch in den A…. beißen.
    In Langenhorn hab ich dann doch noch einen Zug der Nord-Ostsee-Bahn in Richtung Hamburg-Altona erwischt und bin somit relativ gut weitergekommen. Dafür dann das komplette Chaos in Hamburg. Zugausfälle, Ersatzzüge die nur mit halber Wagonzahl fuhren, was ein entsprechendes Gedränge der Passagiere zur Folge hatte.Mein Zug war mit 10 min Verspätung angekündigt, hatte aber Schlussendlich ganze 55 min Verspätung. Mit der DB zu fahren ist eben manchmal ein echtes Abenteuer. Mal abgesehen von den in zahlreichen TV-Magazinen thematisierten Sicherheitsmängeln, scheint sich auch was den Kundenservice, Pünktlichkeit und anderes angeht kaum was zu ändern.
    Letztlich hatte ich es dann gegen 15.40 Uhr endlich geschafft in hannover auf dem Bahnsteig zu stehen.
    Zwischenzeitlich war ich sogar versucht, meine gesamte Fahrt abzublasen und zurück auf die Insel zu fahren, aber da das nächste Schiff welches ich hätte erreichen können erst um 14.00 Uhr ab Dagebüll fuhr, dachte ich dann doch es wäre einfacher meine Reise trotz widriger Umstände bis zum Ende durchzuführen.
    Ich hoffe inständig, das die nächste Reise nicht wieder solch einen Abenteuercharakter haben wird…
    in etwa 10 Tagen geht es wieder zurück – und ich freu mich auf mein Amrum
    viele Grüße an alle Amrumer und die die´s so vermissen
    Petra Berkemeier

Amrumer Fotowettbewerb 2015
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