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Winterdienstverpflichtungen für alle Grundstückseigentümer…(to)

DWittdüns Bürgermeister Jürgen Jungclaus möchte auf diesem Wege an die in der Gemeindesatzung festgelegten Pflichten der Bürger mit Grundstücks- und Immobilienbesitz erinnern.winterdienst Damit weist er aus aktuellem Anlass auf die gegebene Räum- und Streupflicht hin. Diese hat bis 8.00 Uhr morgens, auch auf den vor dem Grundstück verlaufenden Gehwegen zu erfolgen. Wenn nun die Wetterlage es erfordert, hat der Winterdienst auch den ganzen Tag über zu erfolgen.
„Speziell bei lang anhaltendem Schneefall wie am vergangenen Freitag und zum Beginn der Woche, sowie dem jetzigen Wechsel zwischen Tauwetter und wieder überfrierender Nässe ist es nicht mit einem Mal am Morgen getan. Von dieser Verpflichtung ist niemand entbunden, auch wenn die Gemeinde kulanterweise das Räumgerät, das die Räum- und Streupflicht auf den Flächen in Gemeindeverantwortung ausführt, durch den ganzen Ort fährt und dabei die Gehwege auch vor privaten Grundstücken mit frei räumt“, erklärt Jungclaus.
„Der Nutzer würde es nicht verstehen, wenn das Gerät die Arbeiten auf die Flächen, die zur Gemeinde gehören, beschränken würde. Es sind auch in der jetzigen Zeit Gäste auf der Insel, die entsprechenden Winterdienst erwarten“.
„Auf diesem Wege möchte ich mich bei den Mitarbeitern unseres Außendienstes ganz herzlich für ihr persönliches Engagement bedanken. Mit ihrem fortwährenden und unermüdlichen Einsatz der letzten Wochen, haben sie zu jeder Tageszeit, an sieben Tagen in der Woche für geräumte Wege gesorgt. Glücklicherweise stand ihnen dabei, bis auf eine kurze Zeit der Ersatzteilbeschaffung effektives Gerät zur Verfügung“, so der Bürgermeister.
„Für alle Bürger sollte die generelle Pflege des eigenen Grundstücks und des angrenzenden Areals ein besonderes Anliegen sein. So ist doch ein sauberes und gepflegtes Anwesen ein Aushängeschild und trage zur positiven Darstellung der ganzen Insel bei“, so Jungclaus Appell.
Verantwortlich für den Artikel: Thomas Oelers

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

3 Kommentare

  1. Bernd Wüstenberg

    Wir kommen aus Berlin und haben das Glück, 4-5 Monate des Jahres, darunter auch die herrliche Winterzeit auf Amrum verbringen zu dürfen. Wir können vergleichsweise nur sagen, daß die Männer des Räumdienstes vorbildhaft tätig sind. Daß es unter den Anwohnern “schwarze Schafe” gibt, ist wohl unvermeidlich und auf Amrum (verglichen mit der Großstadt) immer noch erträglich. mfg B.Wüstenberg

  2. In diesem Zusammenhang wäre auf die Räumpflicht der Gemeinde bei den öffentlichen Treppen hinzuweisen.

  3. Der Winter in diesem Jahr auf Amrum war und ist sicher eine Herausforderung. Wie so oft, wenn es schwierig wird, trennt sich die Spreu vom Weizen. Es gab teilweise gut vorbereitete und handelnde Anwohner und Vermieter aber natürlich auch Negativbeispiele. Die Negativbeispiele fingen weit vor Amrum auf dem Gelände des Parkplatzes in Dagebüll an und setzten sich im Hafenbereich von Amrum fort. Auch im Winter gibt es Besucher die die Vielfalt, Ruhe und gesund Umgebung der Insel nutzen möchten. Viele (Amrumer) wünschen sich eine Verlängerung der Saison. Dazu gehört aber auch, dass die Besucher trotz winterlicher Bedingungen ein Umfeld mit geräumten Wegen vorfinden, um sich die Umgebung touristisch erschließen zu können. Hier sind durchaus nicht nur die Gemeinden und Bauhöfe gefordert sondern jeder Einzelne entsprechend seiner Möglichkeiten und Pflichten. An dieser Stelle gilt mein Dank unserem Hausmeister, Herrn Lemke, der die Wege des ThalassoZentrums und des Amrumer Badelandes vom ersten Tag des Wintereinbruchs an vorbildlich freigehalten hat. Dies haben Gespräche mit unseren Gästen/Patienten immer wieder bestätigt. Danken möchte ich auch den Mitarbeitern des Bauhofes die uns vorbildlich bei der Abstumpfung des Parkplatzes unterstützt haben. Bleibt zu hoffen dass die Gullys dann beim Einsetzen des Tauwetters so weit frei sind, das sie die anfallenden Wassermengen auch aufnehmen können.
    Roland Herbert

Amrumer Fotowettbewerb 2015
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