Hoffi informiert

Nachdem wir nun seit geraumer Zeit im Würgegriff des Winters sind, könnte es tatsächlich sein, dass nach vielen Jahren die Besucher der Biike-Feuer am Sonntag, 21.2., in Norddorf, Nebel, Südddorf, Steenodde und Wittdün einmal nicht knöcheltief im Schlamm versinken, sondern der Boden vielleicht noch gefroren sein wird. In jedem Falle werden der Glühwein und die Wurst, um die

Hoffi heißt eigentlich Michael Hoff und ist Veranstaltungsleiter der AmrumTouristik

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sich traditionell die Freiwilligen Feuerwehren der Insel kümmern, gut schmecken und gut tun. Darauf freue ich mich schon.

Um unseren Gästen, die zeitig vor dem Ereignis auf die Insel kommen, die Zeit auf Amrum angenehm zu gestalten, haben wir auch wieder Kultur im Angebot. Beginnen wird Wolfgang Stöck, Leiter des Wasser- und Schiffahrtsamtes auf Amrum und eine Hälfte des Folkduos “Querbeet”, am Donnerstag, 18.2. um 20.00 Uhr, in der Wittdüner Nordseehalle mit seinem sehens- und hörenswerten Vortrag über Leuchttürme und Seezeichen in unserer Region. Am Freitag, 19.2. um 20.00 Uhr im Nebeler Haus des Gastes, schließt sich der Amrumer Shantychor mit Shanties und seemännischen Liedern an. Der Shantychor wird den Gästen in der “engen” Atmosphäre des kleinen Veranstaltungssaales ordentlich einheizen. Der musikalische Leiter ist, seit langem, Rüdiger Sokollek, die andere Hälfte von “Querbeet”. Am Samstag, 20.2. um 20.00 Uhr im Norddorfer Gemeindehaus, folgt dann mit dem Auftritt von “Querbeet und Freunden” der gemeinsame Auftritt der genannten Akteure von Donnerstag und Freitag, verstärkt um ihre Ehefrauen. Folklore aus Irland und aller Welt wird im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen, bei der auch die Gäste aktiv ins Geschehen einbezogen werden, indem sie z.B. zum Mittanzen aufgefordert werden. Um das Programm vor dem Biike-Feuer zu vervollständigen, wird am Samstag Winterkino angeboten – 15.15 Uhr “Wickie und die starken Männer” und 20.15 Uhr “Willkommen bei den Sch´tis”. In der Zeit von 12.00 bis 18.00 Uhr wird zudem die Spielscheune “Abenteuerland” für Kinder geöffnet sein.

Für die Amrumer aber auch zugezogene “Neu-Amrumer” und Stammgäste, die des Friesischen einigermaßen mächtig sind, bietet die Öömrang Teoter skööl mit der Aufführung ihres neuen Theater-Stücks “Heest dü nian amklaper?” (“hast Du keinen Frisör?”) einen besonderen Leckerbissen, traditionell sicher wieder mit vielen Anspielung auf tatsächliches Inselgeschehen oder auch den hin und wieder zu registrierenden Dorfklatsch. Öffentliche Generalprobe ist am Donnerstag, die Aufführungen dann am Freitag und Samstag, jew. 20.00 Uhr in der Nebeler Strandhalle, dem neuen “Strandpiraten”.

Im Mittelpunkt dieser “familiären” Woche steht natürlich das Biike-Brennen selbst. Die Feuer werden gegen 18.30 angezündet, wobei der genaue Beginn sicher auch abhängig von der Besucherzahl ist…sollten schon zeitig viele Menschen vor dem Feuerplatz stehen, lässt sich ein früherer Beginn nicht ausschließen. Eine Ausnahme macht das Dorf Norddorf, wo sich die Gäste bereits um 18.00 Uhr im Dorf treffen. Auf der Hüttmannwiese werden Bürgermeister und Tourismus-Ausschuss-Vorsitzender die Geschichte des Biaken erklären, um dann in einem gemeinsamen Fackelzug zum Feuerplatz zu laufen. Dann erst wird dort das Feuer gemeinsam entzündet. Zum Biikebrennen gehört auch das Grünkohl-Essen, vor oder nach dem Besuch des Feuers. Empfohlen ist eine frühzeitige Tischreservierung, da viele Menschen gleichzeitig Essen gehen werden.

Die Zeit um das Biike-Brennen herum ist für Gäste wie Einheimische eine sehr familiäre, einladende Zeit. Das rauhe Wetter und der ausgehende Winter treibt die Menschen zueinander, die Insel ist in den gemütlichen Innenräuen der Gaststätten und Restaurants voller (ein bisschen wie im Sommer) und doch nicht verfremdet, sondern vertraut. Das Biike-Feuer ist muckelig, der Glühwein auch, die Kinder freuen sich darauf, mit dem Feuer zu spielen und Kinderpunsch zu trinken, das Friesische Theater läßt Heimatgefühle atmen, Querbeet und Shantychor bieten intime, familiäre Atmosphäre…sie ist schon toll, die Zeit um Biike…

Michael Hoff

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Über Michael Hoff

Seit 1986 in die Trauminsel verliebt, hat sich Michael Hoff, Jahrgang 1965, von Hamburg aus nach Amrum begeben, um dort im Tourismus zu arbeiten. Er lebt heute mit Frau und zwei Kindern, die hier geboren sind, in Wittdün. Bei der AmrumTouristik sind Veranstaltungen sein Spezialgebiet. Michael Hoff hat mit “Hoffis Veranstaltungstipps” eine eigene Rubrik, in der er subjektiv die anstehenden Veranstaltungen ankündigt.
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