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Pressemitteilung!

Plastikmüll gehört nicht ins Meer!

Meeresverschmutzung muss auch in Berlin stärkere Beachtung finden.

Gehört nicht ins Meer...

Gehört nicht ins Meer...

Mit Sorge beobachten die Mitglieder der Insel- und Halligkonferenz die Entwicklung einer wachsenden und dauerhaften Verschmutzung der Meere, insbesondere der Nordsee. „Dabei geht es nicht mehr „nur“ um die klassische Müllentsorgung in der Nordsee durch die Seefahrt selbst, Verklappungen, Ölentsorgungen oder auch die Einträge aus den Anrainerstaaten“, so Jürgen Jungclaus, Vorsitzender der IHKo, „sondern durch Wirkstoffe, die noch dramatischer und „nachhaltiger“ für eine unumkehrbare Verseuchung der Nordsee sorgen. Stellvertretend für die wachsende Nukleare und chemische Verseuchung möchten wir hier den wachsenden Eintrag durch Plastikmüll anmahnen“.

Plastikmüll wird zur ständigen Meeressubstanz

Plastik hat sich zu einem Material entwickelt, dass im täglichen Leben viele Vorteile mit sich bringt und vielseitig verwendet wird. Das Ergebnis ist eine Steigerung der Produktion von ca. 5 Mio Tonnen in den Jahren um 1950 zu 230 Mio Tonnen heute.

Die „Entsorgung“ von Plastikverpackungen und Resten führt zu einer dauerhaften Verseuchung der Meere, denn Plastik „vergeht“ nicht und bleibt als Mikroteil ewig im Wasser und an den Stränden, das haben aktuelle Untersuchungen ergeben. Meerestiere und Vögel verenden an diesem Müll und die Mikroteile gelangen durch die Fische auch in unsere Nahrungskette.

Untersuchungen und Kampagnen dazu werden von KIMO International begleitet, einer Organisation der zahlreiche europäische Kommunen der Nordseeanrainerstaaten angehören. Die Insel- und Halligkonferenz ist zusammen mit den Ostfriesischen Inseln als deutsche Sektion Mitglied in KIMO und wird sich diesem Thema stärker widmen.

Internationale Zusammenarbeit zum Wohle der Nordsee ist hier gefragt!

Mit einem Schreiben an Ingbert Liebing, MdB, bittet die IHKo ihn nun darum, das Thema Meeresverschmutzung in den Umweltausschuss des Deutschen Bundestages einzubringen und damit auch auf die Bundespolitik einzuwirken sich dieser Problematik verstärkt anzunehmen.

Gleichlautende Schreiben erhalten auch die Umweltministerin von Schleswig-Holstein und der Umweltminister von Niedersachsen.

Insel- und Halligkonferenz

Mühlenweg 10, D 25938 Midlum

www.inselundhalligkonferenz.de

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

Ein Kommentar

  1. Leider vergebens. Die Fachleute haben schon aufgegeben. Wenn man liest, das an manchen Stränden schon 10% des Strandes aus feingeriegenem Plastik besteht… Vielleicht sollte man mal genauer hinschauen, worauf man seine Decke ausbreitet.

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