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Vier Spiele zum Turniererfolg…(Schüler schreiben für Amrum-News,do)

Kurz vor Beginn des diesjährigen Turniers um den “Peter-Friedl-Gedächtnispokal”, das am 5. Juni 2010 zum achten Mal ausgetragen wurde, musste Organisator Klaus Jessen den Spielplan und den Turniermodus ändern.

Torjäger Michael Hoff(re) wie immer nah am Ball...

Torjäger Michael Hoff(re) wie immer nah am Ball...

Drei Mannschaften hatten kurzfristig abgesagt. “Es ist schade, dass wir heute nicht mit acht Teams spielen konnten”, sagte “Jesse” nach dem Turnier. Trotzdem freute er sich über jede Mannschaft, die zum Ü40-Kick erschienen war. Michael Hoff, der zweite Vorsitzende des TSV Amrum, begrüßte die Gastmannschaften aus Borstel-Hohenraden (bei Pinneberg), Hörnerkirchen, Mögeltondern (Dänemark) und die Betriebsmannschaft von Vollbrecht+Pohl aus Rendsburg. Da “nur” fünf Teams um den “Peter-Friedl-Gedächtnispokal” spielten, wurden keine Gruppen ausgelost.

Es spielte “jeder gegen jeden”, sodass alle Mannschaften am Ende vier Spiele zu verbuchen hatten. Der TSV Amrum griff erst im dritten Spiel ins Turniergeschehen ein. Der Gastgeber hatte in der Anfangsphase gegen Borstel-Hohenraden große Probleme, aber auch einen starken Torhüter. Klaus Claussen bewahrte die Inselkicker mit tollen Paraden mehrfach vor einem Rückstand. Es war Michael Hoff, der das 1:0 für Amrum erzielte- trotz Rippenverletzung. Die gut spielenden Dänen aus Mögeltondern überraschten den TSV im zweiten Spiel und gingen nach nur einer Spielminute in Führung. Amrum kam durch “Manni” Spieker zurück ins Spiel- 1:1.

Michael Hoff erzielte im zweiten Spiel sein zweites Tor und bescherte dem TSV die Führung. Rainer Classen sorgte mit seinem Tor zum 3:1 für die endgültige Entscheidung. “Die Spiele waren sehr ausgeglichen und fair, das Niveau war deutlich höher als in anderen Jahren”, stellte der erste Vorsitzende des TSV Amrum, Stephan Dombrowski, nach dem Turnier fest. Im dritten Spiel der Inselkicker kam es zum “Showdown”- TSV Amrum gegen SV Hörnerkirchen (früher SC Grün Weiss Bokel). Beide Teams hatten ihre ersten zwei Partien verdient gewonnen und sich so eine gute Chance auf den Turniersieg geschaffen.

Verwandelt.. Elfmeter von Stephan Dombrowski

Verwandelt.. Elfmeter von Stephan Dombrowski

Es wurde das erwartet umkämpfte und spannende Spiel, das lange auf ein 0:0 hindeutete. Damit wollten sich die Hausherren aber nicht zufrieden geben. Stürmer Michael Hoff wurde im Strafraum gefoult, ein Pfiff: Elfmeter. Stephan Dombrowski verwandelte den Strafstoß souverän in die linke untere Ecke. Das 1:0 war gleichzeitig auch der Endstand. Nach drei Siegen in drei Spielen reichte den Amrumern im letzten Turnierspiel ein Unentschieden. Der Titelverteidiger Vollbrecht+Pohl machte es dem Gastgeber schwer, spielte stark in der Defensive und hielt das 0:0 über die 20-minütige Spielzeit. Zehn Punkte hatte der TSV Amrum auf dem Konto und stand als Turniersieger fest. Das Abschlussspiel des “Peter-Friedl-Gedächtnispokals” trugen Hörnerkirchen und Mögeltondern aus. Es war ein offenes Spiel mit zahlreichen Torchancen. Hörnerkirchen nutzte die Chancen eiskalt aus und gewann letztlich verdient 3:1 und sicherte sich so den zweiten Platz. Borstel-Hohenraden wurde Fünfter, Vollbrecht&Pohl Vierter und Mögeltondern Dritter.

Bei sommerlichen Temperaturen überreichte Tinka Friedel, die Tochter des 2002 verstorbenen Fußballtrainers Peter Friedl, die Pokale an die Plätze eins bis vier. Auch mit geändertem Spielplan und Turniermodus verlief das achte Ü40-Turnier um den “Peter-Friedl-Gedächtnispokal” reibungslos und machte allen Beteiligten Spaß, sodass hinterher noch ordentlich gefeiert werden konnte.

Für den TSV Amrum spielten Arfst Bohn, Ralf Hoffmann, Harald Lemcke, Elmar Koritzius, Karsten Lange-Rickmers, Rainer Classen (1 Tor), Michael Hoff (2), Manfred “Manni” Spieker (1), Reinhard “Kaltz” Seelig, “Olli”, Stephan Dombrowski und Klaus Claussen (TW).

Matthias Dombrowski für Amrum-News

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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