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Zu hohe Verluste lähmen die Gemeinde…(to)

Wie Wittdüns Bürgermeister Jürgen Jungclaus auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung auf Anfrage bestätigte, gäbe es seitens der Gemeindevertretung eine Initiative zur Privatisierung des Betriebes des hoch defizitär zu Buche schlagenden Thalassozentrums.

Bald privatisiert...?

Bald privatisiert...?

Die allein in einem Jahr auflaufenden Verluste in einer Höhe von 220.000 bis 250.000 Euro lähmen die Gemeinde Wittdün vollends und das schon über viele Jahre. „Wir können so nicht weiter verfahren, das wäre unverantwortlich und der Schritt hätte schon vor Jahren erfolgen müssen. Auch wenn der derzeitige Leiter mit seinem Team eine Umsatzsteigerung von rund 12 % erreicht hat, reicht es nicht um die enormen Verluste zu bewältigen“, so Jungclaus.
Sprach Jungclaus auf der Sitzung noch vom Zusammentragen der Fakten und Zahlen und bat um Verständnis, dass er noch nicht mehr berichten könne, und verwies dabei auf die Beratung im nicht öffentlichen Teil der Sitzung, traten nun die langjährigen Mitarbeiterinnen des Thalassozentrums an die Öffentlichkeit und klagen die Umstände an. Für sie ist die Privatisierung des Betriebes schon so dicht, dass sie ihre Arbeitsplätze noch in diesem Quartal verlieren werden.
Wie eine Sprecherin der sechs Angestellten des öffentlichen Dienstes mitteilte, sei man empört über die Art und Weise, wie seitens der Gemeinde Druck auf die nun nicht mehr gewollten Angestellten ausgeübt wird. Das Angebot eines Sozialplanes, der unter anderem auch jeweils eine Abfindung vorsieht, wird nach intensiver Beratung geschlossen abgelehnt. „Wir dementieren zudem die Behauptung, dass wir schon im Vorfelde über den Sachverhalt umfassend informiert wurden. Man hat mit dem Personal in keinster Weise gesprochen. Das Thema wurde nun Knall auf Fall an uns herangetragen. Die Chance auf eine Übernahme beziehungsweise neue Konditionen für eine Weiterbeschäftigung wurden erst gar nicht vorgesehen, so die Sprecherin“.
Bürgermeister Jungclaus verwies in einem Telefonat darauf, dass die Gemeindevertretung in der letzten Sitzung einen Beschluss gefasst hat, der allerdings so lange nicht öffentlich gehalten werden muss, bis dieser auf der nächsten öffentlichen Sitzung des Gremiums öffentlich gemacht wird. Er verwies nochmals auf die hohen Verluste und die nicht mehr hinnehmbare Lähmung der Gemeinde in ihren grundlegenden Aufgaben. Eine Diskussion über Personalangelegenheiten auf öffentlichem Terrain lehne er als Werkleiter des Betriebes ab. Hier gibt es klare Spielregeln, die einzuhalten sind, warb er dabei um Verständnis.
Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers
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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

17 Kommentare

  1. Kaum jamand hätte sich träumen lassen, dass es mit dem Thalassozentrum eines Tages so zu Ende ginge. Interessant erscheinen die Ausführungen von Herrn Jungclaus hinsichtlich der unterlassenen Kommunikation mit den Mitarbeitern. Auch wenn der in der Gemeinderatssitzung getroffene Beschluss erst in der nächsten Sitzung öffentlich gemacht wird, ist die Einhaltung des formalen Weges eine Sache, der Umgang mit Menschen jedoch eine andere! Ich wünsche den Mitarbeitern, die ihre Arbeit mit Engagement ausführen, die Kraft, den Verantwortlichen in Geschlossenheit gegenüber zu treten. Denn nur gemeinsam ist es möglich, Paroli zu bieten.

    John Klempert, Physiotherapeut

  2. Es ist,wie vor Jahren dasselbe! Mitarbeiter werden erst im letzten Augenblick informiert und dann im Regen stehen gelassen!? Was nützt eine Abfindung, wenn sie danach keinen Job mehr finden?

  3. von den Verantwortlichen Politikern hier auf der Insel hätte ich mehr Taktgefühl und Menschlichkeit im Umgang mit den Mitarbeitern erwartet. Aber wie überall, Politiker ticken anders, oftmals nicht ganz richtig. Tipp an alle Mitarbeiter: kämpft weiter, nutzt die Optionen von Presse, Funk und Fernsehen um euch eine breite öffentliche überregionale Bühne zu schaffen.

  4. Gunter Schoenemann

    Hallo,
    ich als Jahrelange Amrumfahrer bin bestürzt über das passiert.Kaum zuverstehen wenn ein Unternehmen wie das Thalasso schwarze Zahlen schreibt zu solch Untergang von Wittdün verdammt wird.Dagegen das Spaßbad generell in roten Zahlen steht aufrecht erhalten wird.Ich kehre Amrum den Rücken,hoffentlich sind einige dabei die es auch so machen.
    Haltet durch ihr Mitarbeiter wie eine Mannschaft.

  5. Ich freue mich auch nachträglich, dass ich im Jahre 2003 eine physiotherapeutische Behandlung im Thalasso-Zentrum in meinem Amrum-Urlaub durchführen lassen konnte – da musste ich sogar vorher einige FestlandKollegen überzeugen.
    Vielen Dank noch einmal!
    Ist diese Möglichkeit “ausgereizt”? Schade, wenn es jetzt zu Ende wäre.

    Mit freundlichen Grüßen,
    D. Annies

  6. Es wäre interessant zu wissen, auf was die Verluste zurückzuführen sind (zu wenig Auslastung, Stornierungen gebuchter Termine – und dann warum,- ggf Einsatz von fragebögen zur Kunden(un)zufriedenheit, hohe Folgekosten, wie z.B. Energiepreise, generelle Überlegung, ob Wittdün bei Amrumgästen sehr beliebt ist oder ob die Gäste nicht eher Norddorf oder Nebel als Kurort wählen und dann auch eher die örtlichen Kurmittelanbieter. Weiter finde ich es für einen Kurort bedenklich, wenn die einzige niedergelassene Ärztin nur privatärztliche Behandlung anbietet. Eltern mit Kindern oder Kurgäste mit chronischen Erkrankungen könnte dies abschrecken.
    Grüße Marlene

  7. Liebe Gemeindevertreter,

    der Trend im ganzen Land macht auch vor Amrum nicht halt. Von Gemeinden betriebene, öffentliche Bäder sind leider meißtens defizitär. Trotzdem:
    Als mal Norddorf, Nebel und Süddorfbewohner benutze ich regelmäßig in meinen Amrumurlauben (seit es das Schwimmbad Norddorf leider nicht mehr gibt) Ihr Talassocentrum, Andere werden das auch , dort wohnend, auch tun.
    Der erste Schritt wäre eine Umverteilung der Kosten auf die anteilig nach den, in den Gemeinden wohnenden Gästen. -Norddorf hat sowieso zu viel Geld, sonst würde man nicht so selbstherrlich (wer wollte das eigentlich ???, die Urlauber ???) für sehr viel Geld so viel Holz unnütz verbauen.-schade um den Wald-
    Der zweite Schritt wäre eine gründliche Analyse, ob generell defizitär, oder aber welche Bereiche. Der Nächste, eben durch gezieltes Gegensteuern, etwa durch Erweiterungen von attraktieven Angeboten ,mehr Puplikum zu ziehen.
    Drittens ist eine jährliche Befragung (mind.ein Querschnitt von 1000 Besuchern) nötig, um einen ständigen Verbesserungsprozess in Gang zu bringen. Prüfen Sie auch Ihr Management, eingefahren heisst nicht, dass man auch Endgeschwindigkeit fährt.
    Mitarbeiterschulungen,Fortbildungen führen zu mehr Angagement am Arbeitsplatz.Arbeitsplatzerhaltung heisst auch für jeden MA Verantwortung für die Besucher.
    Lassen Sie die MA regelmäßig Verbessungsvorschläge machen, sind diese gut, setzen Sie diese unbedingt um, das ist KVP.
    Hoffe Ihnen ein wenig geholfen zu haben, jetzt geht’s ab in die Sauna und zur Massage.
    Auch das war Angagement, möchte nämlich noch gerne Jahre Ihre Sauna und Badelandschaft nutzen können.
    Vielen Dank für’s zuhören.
    Paul-Georg Dahl, z.Zt. wieder in Süddorf.

  8. Klaus-Dieter Fischer

    Sehr geehrte Frau Möller,
    ist die Entfernung von Wittdün zur Praxis von Frau Dr. Frau Claudia Derichs, Waasterstigh 36 in Nebel wirklich so unzumutbar weit, daß man sich darüber derart ereifern muss? Insbesondere, wenn die Ärztin eine Zweigpraxis im ThalassoZentrum in Wittdün betreibt? Man muß nur anrufen (Tel.:
    9614999) und einen Termin vereinbaren. Diese Information steht übrigens in jedem Amrum Aktuell. Aber man kann ja erstmal mit Kritik loslegen. Ja nicht sich selbst um etwas kümmern.

  9. Denke, es ist wie auf allen anderen Insel auch – die Quantität der angeboten Leistungen hat so sehr zugenommen, dass Menschen die die Qualität einer Leistung – und sei es „nur“ einer Massage, kennen – nicht mehr bereit sind diese Quantität zu zahlen. – also dann einfach mit Rückzug reagieren obwohl sie es sich jederzeit gerne gönnen würden, es aber dann aus PRINZIP nicht mehr tun. Dass dadurch finanzielle Defizite der einzelnen Unternehmen zum Vorschein kommen ist klar. Denn die Kosten für Unterhaltung sowie für das Personal laufen weiter. Anstatt wie von Herrn Dahl angesprochen, nachzuforschen warum Kunden nicht mehr kommen – wird eine solche Institution, die eigentlich erfolgversprechend sein könnte, geschlossen.
    M.E. sollten hier durch gezieltes Nachfragen und Nachforschen der Kundenwünsche, dem Senken der teilweise überteuerten Preise für Anwendungen und Besuche der Einrichtungen als erstes vorgenommen werden. Dann durch eine gezielte PERSÖNLICHKEITSSCHULUNG der Mitarbeiter, die Ihnen Selbstachtung – und die ACHTUGN des GASTES beibringen würde, so, dass „DER KUNDE/GAST KÖNIG ist und als solcher behandelt werden muss – weil er die GELDER bringt, nicht die Geschäftsleitung oder die Mitarbeiter selbst – oder die Insulaner. (Dies durch wirkliche Lebensberater).
    Ich denke, wenn diese EINSTELLUNG in den Köpfen der Mitarbeiter Geschäftsführer und Insulaner Einzug halten würde, ginge so Manches wieder auf den Inseln “strandauf”.

    War bisher nur 2 x auf Amrum und erlebe es aber auch auf anderen Inseln (ganz besonders auf Borkum, Baltrum, Juist etc) immer wieder. Wir waren im letzten Jahr mindestens 13 x, mitunter auch beruflich auf diesen Inseln.

    Daher sind wir der Überzeugung, dass das vorhandene Personal und die verantwortlichen Geschäftsführer von Grund auf neu geschult werden müssten und zwar auf den Punkt: “Der GAST ist König und ich diene ihm – weil ich davon lebe”.

    Gerne können Sie – falls gewünscht mehr Information von uns zu diesem Thema erhalten.

    Kommunikation- und Partnerschafts- Coaching ist hier angesagt, denn ob Gast oder Arbeitgeber oder Arbeitnehmer – hier sind immer Partner am Zuge! Hier eine ordentliche Kommunikation auf die Beine zu stellen – das würde zur Zufriedenheit aller sicher beitragen.

    Vielleicht stoßen meine Anregungen ja auf offene Ohren, gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung.

    Beste Grüße aus Frankfurt am Main
    Ihre
    Rita Betz-Taubel

    Praxis
    Kommunikations- & Partnerschafts- Coaching,
    Lebensberatung; Mediation und Ayurvedische WELLNESS

  10. Ute Grönke-Jeuck

    Sehr geehrte Frau Betz-Taubel,
    Ihr Kommentar als Kommunikations- und Partnerschaftscoach irritiert mich sehr. Die Lage der Mitarbeiter im Thalasso ist zu ernst als zu verallgemeinern und Eigenwerbung für sich zu machen. Ihre Aussage basierend auf Ihre `qualifizierten Erfahrungen` verstehe ich so: egal ob auf Baltrum, Borkum, Juist, Amrum, allen Mitarbeitern, Geschäftsleitungen sogar Insulanern fehlt die Achtung vor dem Gast. So eine Anmaßung und Überheblichkeit verwundert mich sehr und läßt mich über Ihre eigene “Persönlichkeitsschulung” nachdenken. Ihre Überzeugung, das Personal müßte von Grund auf neu geschult werden, macht mich sprachlos…Sie scheinen doch gar keinen Amrumer persönlich zu kennen.
    Mir ist es ein Anliegen, hier deutlich zum Ausdruck zu bringen, dass die Mitarbeiter des Thalassos sowie die Insulaner mir und meiner Familie immer zugewandt, natürlich und wertschätzend gegenübertraten. Ich will nicht Königin sein, einen Diener haben und hofiert werden (“der Gast ist König und ich sollte ihm dienen”), sondern ich will sein wie ich bin – und das kann ich auf Amrum! Ich schätze die Insel, die norddeutsche bzw. friesische Mentalität verbunden mit ihrer wunderbaren Natur sehr und bleibe ihr weiterhin verbunden. Nur so kann man unvoreingenommen aufeinander zu gehen.

  11. Sehr geehrter Herr Fischer,
    ich bitte Sie, meinen Kommentar genau zu lesen. Ich bezog mich auf Familien mit Kindern und chronisch Kranke und zog in Erwägung ob diese sich nicht wohler fühlen in einem Ort, wo der Arzt direkt anwesend ist. Es geht meiner Ansicht nach nicht um zumutbar oder um die Aufforderung doch bitte erst mal eigene Aktivitäten zu entwickeln, sondern darum, wo sich der (Kur-)Gast besser aufgehoben fühlt.

  12. Petra Berkemeier

    Ich kann mich der Meinung von Frau Ute Grönke-Jeuck nur anschließen. Es ist für mich nicht nachvollziehbar wie Frau Betz-Taubel ohne die Verhältnisse hier vor Ort auch nur annhähernd zu kennen, das Verschulden der Verluste auf die engagierten und so schamlos im Regen stehengelassenen Mitarbeiter des Thalassozentrums schieben kann. Wie viele der Amrumer wissen, wird dort sehr gute Arbeit geleistet, der Kunde wird in seinem Bedürfnis ernst genommen und gut behandelt. Ich denke nicht, das es nötig sein wird sich dort dermaßen anzubiedern wie es die Praxis
    Kommunikations- & Partnerschafts- Coaching,
    Lebensberatung; Mediation und Ayurvedische WELLNESS anbieten möchte.
    Da kommen sie in ihrer eigenen Angelegenheit hier bei uns nicht wirklich gut mit an – man kann eben auch am Leben vorbei coachen ….

  13. Geehrte Frau Grönke-Jeuck,
    besser hätte ich es auch nicht formulieren können. Da sollen Menschen möglicherweise ihren Arbeitsplatz verlieren und dann kommen diese Personen und bringen sich in Stellung. Es gibt auf Amrum wie auch anderswo sicherlich solche Dinge, die zu beanstanden sind, aber für alles benötigt man keinen “Coach”. Hier geht es um Arbeitsplätze und Kosten! Damit zu meinem Punkt, der eigentlich zu kurz kommt: Das die Amrumer endlich begreifen, dass sie nur in einer “politischen Einheit” stärker nach innen und außen auftreten können bei gleichzeitiger Kostenreduzierung. Dieses wunderschöne Eiland benötigt keine drei Gemeinden mit all den Strukturen, es reicht eine. Dazu muss man sich aber durchringen und Schranken einreissen. Und in einem haben Sie ohnehin recht: Auch wir schätzen diese Mentalität sehr. Hat man diese für sich erschlossen, stellt man schnell fest, wie liebenswürdig diese Menschen sind. Im November sind wir wieder dort – zum 31. Mal übrigens.

  14. Die dürftigen Darstellungen vor dem Hintergrund des Gemeindehaushalts von Wittdün in Verbindung mit der bevorstehenden Veräußerung des ThalassoZentrums lösten bei uns, als Jahrzehnte lange Amrum-Gäste, Entsetzen aus.
    Offenbar haben der Bürgermeister und die Gemeindevertreter von Jahr zu Jahr auf einen finanziellen Erfolg gehofft, statt rechtzeitig Schritte gegen ein Defizit einzuleiten. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass versäumt wurde, mit unternehmerischem Sachverstand und zielgerichteten politischem Handeln für die Insel Amrum, den Kurort Wittdün, die Kurgäste und insbesondere das Personal des ThalassoZentrums, vernünftige Lösungen zu finden.
    Stattdessen wird von der Gemeindevertretung, ohne Rücksicht auf die soziale Verantwortung eines öffentlich rechtlichen Arbeitgebers und auf das vor ein paar Jahren sehr eindrucksvoll renovierte Haus, eine Entscheidung vorbereitet, die schwerwiegende Folgen für den gesamten Amrumer Kurbetrieb haben wird.
    Bei einer derart heiklen Angelegenheit fällt auf, dass die Werksleitung wohl das erforderliche Fingerspitzengefühl vermissen ließ, indem sie anscheinend das Personal nicht rechtzeitig und/oder hinreichend informierte und damit der Gerüchteküche Tür und Tor öffnete.
    Zu hinterfragen wäre auch, ob das ThalassoZentrum allein der tatsächliche Verlustbringer ist. Selbst wenn dem so wäre, dürfte es doch aus sozialer Verantwortung heraus geboten erscheinen, in mögliche Verhandlungen mit einem privaten Investor die Übernahme des Personals mit einzubeziehen. Dies nicht zu tun, könnte hingegen darauf hindeuten, dass das Objekt dem potenziellen Interessenten angedient wurde, um die defizitäre Haushaltsposition möglichst schnell aus dem Gemeindehaushalt streichen zu können. Es bleibt zu hoffen, dass dies in Zeiten, in denen Politiker Handeln gerne als “alternativlos” bezeichnen, nicht der Beweggrund war.

  15. Gunter Schoenemann

    Zitat von Fam.Wachter:
    Die dürftigen Darstellungen vor dem Hintergrund des Gemeindehaushalts von Wittdün in Verbindung mit der bevorstehenden Veräußerung des ThalassoZentrums lösten bei uns, als Jahrzehnte lange Amrum-Gäste, Entsetzen aus.
    Schließe mich ganz und voll an.Hatte ich ja schon in meinem ersten Beitrag erwähnt.
    sowie das…Ich kann mich der Meinung von Frau Ute Grönke-Jeuck nur anschließen. Es ist für mich nicht nachvollziehbar wie Frau Betz-Taubel ohne die Verhältnisse hier vor Ort auch nur annhähernd zu kennen, das Verschulden der Verluste auf die engagierten und so schamlos im Regen stehengelassenen Mitarbeiter des Thalassozentrums schieben kann. Wie viele der Amrumer wissen, wird dort sehr gute Arbeit geleistet, der Kunde wird in seinem Bedürfnis ernst genommen
    Haltet durch Ihr Mitarbeiter im Thalassozentrum.

  16. … kann nur mit dem Kopf schütteln……Sozialpläne, Abfindung, Umgangsformen….. vielleicht sollte ich mal meine Geschichte veröffentlichen… dann weiss jeder wie hier mit Mitarbeiter/innen umgegangen wird……. zum schämen:-(((

  17. Gunter Schoenemann

    ….na bitte Nena Ewert ich und viele möchten das bestimmt hören was so dort passiert.Ist ja fast unglaublich was da abgeht.Der gute Bürgermeister Herr Theus würde sich im Grabe umdrehen was hier so seine Nachfolger machen..nur noch Kopfschütteln…

Amrumer Fotowettbewerb 2015