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Der Ortsmittelpunkt muss zuerst angegangen werden…(to)

Die Kommunalpolitiker der Gemeinde Norddorf haben sich darauf geeinigt, dass der Bereich des Ortsmittelpunktes auf der für Norddorf festgelegten Prioritätenliste zur Verbesserung der Infrastruktur ganz oben stehen muss.

Steht auf Norddorfs Prioritätenliste ganz oben...

Alle drei Gemeinden berieten für sich, welche Projekte in ihrem Ort die höchste Dringlichkeit haben. Dabei ist sicherlich Amrums Politikern bewusst gewesen, dass alle gemeinsam herausgearbeiteten Projekte ihre Dringlichkeit haben, aber die allgemeine Finanzknappheit in den Kassen des Landes und der der Kommunen klare Einschränkungen auferlegen.
So hatten die Mitglieder der Norddorfer Gemeindevertretung auch manch kontroverse Beratung zu absolvieren, bevor sie den Standort des „Seeheimes“ im Ortsmittelpunkt als dringlichstes Projekt definierten. Das Projekt um den Standort Strand musste sich trotz seiner großen Bedeutung im Fremdenverkehr und vorhandener Befürworter hinter die Neugestaltung des Ortsmittelpunktes einreihen.
Wie Bürgermeister Peter Koßmann erklärte, sei ein Architektenwettbewerb ausgelobt worden, der für den geplanten Abriss und Neubau des Gebäudes „Seeheim“ die Grundlage bilden soll. Das Gebäude soll sich mit ungefähr gleichen Ausmaßen möglichst an der gleichen Stelle wiederfinden. Im Mittelpunkt der Planungen wird die Unterbringung eines Kinos mit rund einhundert Plätzen sein. Zudem soll ein kleiner Veranstaltungssaal das Angebot der Veranstaltungsorte in Norddorf, das derzeit allein auf den großen Veranstaltungssaal im Gemeindehaus basiert, ergänzen. Öffentliche sanitäre Einrichtungen mit barrierefreier Ausstattung werden zudem das Angebot in Norddorf verbessern helfen. Im oberen Bereich des Gebäudes werden wiederum Wohnungen eingerichtet werden, die unter anderem auch für Mitarbeiter der Gemeinde angedacht sind.
Die Planung sieht einen Abbruch des „Seeheimes“ für das Ende des nächsten Jahres vor.
Die Ausarbeitung wird, so die Planung, mit 2000 € je angeschriebenen Architekten vergütet. Dabei verbleibt das Recht auf Verwendung des Gedankenguts der Architekten bei der Gemeinde. Dies sei ansonsten, wenn nicht besonders vereinbart, nicht selbstverständlich.
Mit der Neugestaltung der sogenannten Stenderwiese und dem Bau eines Bürgersteiges wurde bereits der erste Schritt getan, den Ortsmittelpunkt von Norddorf in seiner Infrastruktur und seiner Außenwirkung zu verbessern, zeigte sich Bürgermeister Peter Koßmann überzeugt.
Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers
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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

Ein Kommentar

  1. Ich freue mich,daß die Gemeindevertetung Norddorf endlich da wieder angekommen ist,wo sie vor 10 Jahren schon einmal war.Damals wurde aus parteipolitischen Gründen eine langjährige Planung mit den entsprechenden Kosten einfach vom Tisch gewischt und landete im PapierkorbUnd das man zuerst die Aussenanlagen baut und dann die Hauptsache,nämlich das Gebäude,ist schon ein Kuriosum.Aber es sind nun auch junge,vertrauenswürdige Gemeindevertreter am Zuge und ich wünsche ihnen eine weniger mühevolle Dikussion,als zu meiner Zeit.

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