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Ostwind bringt immer noch die größten Probleme mit sich…(to)

„Wir können besser mit Sturm umgehen, als mit Wasserständen unterhalb des mittleren Niedrigwassers“, erklärt der Geschäftsführer der Wyker Dampfschifffs-Reederei (WDR), Axel Meynköhn dieser Tage.

Uthlande zur Inspektion...

Es hat sich immer wieder bestätigt, dass der gesamte Fahrplan durcheinander gerät, wenn die Schiffe speziell vor Dagebüll nicht ausreichend Wasser unterm Kiel haben.

Durch den heute vorherrschenden Nordostwind wird es zum Beispiel im Fahrplan der Reederei, speziell am Vormittag, zu Änderungen bei den Abfahrten kommen, informiert die WDR auf ihrer Homepage. www.faehre.de
„Anders als bei sturmflutbedingten Hochwasserständen, wo eine genaue Prognose über die Wiederaufnahme des Fährverkehrs überaus schwierig sei, können Fahrten, die durch Niedrigwasser bedingt ausfallen genau eingeplant werden“, so Axel Meynköhn. Denn betroffen seien nur die Schiffe, die rund um das Niedrigwasser unterwegs sind, die Fähren davor und danach könnten fahrplanmäßig fahren.

Die Reederei wird bei vorhergesagten Niedrigwasserständen ab vierzig und mehr Zentimetern unter Normalnull, die Fähren zwischen Föhr und Dagebüll erst gar nicht mehr auslaufen lassen, so die Stallorder. Schließlich, so Meynköhn, bringe es nichts, wenn die Schiffe ablegen und sich dann vor Dagebüll fest fahren und auf das auflaufende Wasser warten müssen. Immer wieder kommt es vor, dass Insulaner ihre festen Termine auf dem Festland aufgrund der stark verspäteten Ankunft nicht mehr wahrnehmen konnten. Für die WDR-Kunden soll die Fahrt daher auch bei Ostwindlagen besser planbar sein.

„Es wird anhand der Vorhersagewerte, die jeder auf der Seite des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH“ einsehen kann, auf unserer Homepage über die drohenden Fährausfälle informiert, sodass man gegebenenfalls und soweit noch verfügbar, auf ein frühere oder aber auch spätere Schiffsabfahrt umbuchen kann“, erklärt Axel Meynköhn. „Die Vorhersagewerte unterliegen einer stetigen Aktualisierung und sind dabei leider häufig stark schwankend. Wir werden daher unsere Informationen ebenfalls anpassen und anhand der aktualisierten Wasserstände die Entscheidungen treffen. Bei scharfem Ostwind bitte auf die Website schauen“, so die Empfehlung des Geschäftsführers. Auskünfte gebe es natürlich zudem auch am Telefon.

Dieser Tage zeige sich zudem eine neue Entwicklung für den Verkehr auf der Hallig-Linie ab. Aufgrund der aktuellen Wettervorhersage ist mit einer weiteren Verschärfung der Eissituation zu rechnen. Zur Vermeidung von Problemen bei der Rückreise wird Fahrgästen zu den Halligen empfohlen, ggf. die Fahrzeuge auf dem Festland abzustellen. Wirbt die Reederei um Verständnis.
Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers
Foto: Meynköhn
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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

Ein Kommentar

  1. Ja WDR, Du verdienst genug und hast alleine den Nutzen, also baggere aus.

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