Startseite » Über Land ... » Wegweisung und Werbung sollen gelungene Optik nicht ausschließen…(to)

Wegweisung und Werbung sollen gelungene Optik nicht ausschließen…(to)

Das im Laufe des vergangenen Jahres in Wittdün neu installierte Leitsystem, das mit der Zielsetzung konzipiert wurde, eine gut strukturierte Wegweisung mit gelungenem Design im maritimen Stil zu verbinden, hat bei Insulanern und Gästen großen Anklang gefunden.

Auf diesem Bild noch zu erkennen, doch inzwischen demontiert; Werbung am Laternenpfahl...

Nun gilt es auf Basis dieser guten Akzeptanz auch die bisher im großen Stil an Pfählen und Masten montierten, außerordentlich facettenreich gestalteten Werbehinweisschildern von Gewerbetreibenden, zum gewünschten Einklang zu verhelfen.

Wie die Vorsitzende des Tourismusausschuss in Wittdün, Carmen Klein, erklärte, gäbe es die entsprechenden Antragsformulare zur Umsetzung der privaten Werbung an den Wegweisern bei ihr, bei Heiko Müller im Zentralmarkt, im Thalassozentrum und beim Ordnungsamt im Amtsgebäude in Nebel. Es werde angestrebt, dass bis zur kommenden Saison das Projekt weitestgehend umgesetzt werden kann. Verdeutlicht wurde dabei, dass laut dem Beschluss der Gemeinde, nicht amtliche Schilder auf öffentlichem Grund und Boden nicht mehr zulässig sind.
„Wir können nicht auf die auf privatem Grund angebrachten Werbehinweisschilder Einfluss nehmen, doch hoffen wir auch in diesen Bereichen auf die Einsicht, um so dem gesamten Ortsbild einen positiven Aspekt, zu verleihen“, erklärte Bürgermeister Jürgen Jungclaus auf Nachfrage.
Die verabschiedete Satzung der Gemeinde regelt die Gestaltung, Standorte, Beschriftung, Farbgebung und die maximale Anzahl der Schilder an jedem Pfahl. Bei den insgesamt 11 Pfählen handelt es sich um 20 x 20 cm starke und 300 cm hohe Eichenholzpfähle, die am oberen Ende eine Tauwerks-Applikation und Kupferhaube haben.
Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers

Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken

Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

Ein Kommentar

  1. Sehr gut.

Amrumer Fotowettbewerb 2015