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Japan geht auch uns auf Amrum an…(sk)

Nach den Ereignissen des Wochenendes fanden am Montag in ganz Deutschland Mahnwachen statt.

Kerzen leuchten als Zeichen der Anteilnahme...

Nach einem Aufruf von Pastorin Friederike Heinecke und einigen Anderen trafen sich auch auf Amrum über sechzig Menschen spontan in der St. Clemens-Kirche.

Als stilles Zeichen der Anteilnahme und Betroffenheit zündeten die Anwesenden Kerzen an.
Im gemeinsamen Gesang und in der Stille entfaltete sich eine Atmosphäre der tiefen Verbundenheit mit den Opfern der Naturkatastrophe in Japan.
Anschließend äußerten Anwesende ihre Angst, ihre Hilflosigkeit, ihre Wut und ihr Mitgefühl angesichts der Auswirkungen des Erdbebens und der unermesslichen Folgen des Atomunfalls.
Auf Amrum wird dies nicht die einzige Aktion bleiben: Am nächsten Montag steht die Kirche wieder um 18 Uhr offen zur Mahnwache und zum gemeinsamen Gebet, um die tiefen Emotionen, die diese Katastrophe wachruft, zu teilen.
Und jeder und jede Einzelne kann täglich um 18 Uhr in der Verbundenheit mit den Menschen in Japan schweigend innehalten.
In ganz Deutschland nahmen am vergangenen Montag ca. 110.000 Menschen an zahlreichen Mahnwachen unter dem Motto „Fukushima ist überall“ teil. Weitere Informationen zu bundesweiten Aktionen gegen Atomkraft unter  www.ausgestrahlt.de
Verantwortlich für diesen Artikel: Susanne Kühn
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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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