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Die Detailplanung für den Neubau des Ortsmittelpunktes…(to)

Nachdem sich die Gemeindevertretung Norddorf auf den Entwurf von Architekt Peter Heck-Schau für einen Neubau an der Stelle des „Seeheims“ im Ortsmittelpunkt geeinigt hatte (wir berichteten), steigt eine Arbeitsgruppe der Vertretung in die Detailplanung ein. „Wir wollen die Planungen weiter vorantreiben, um so ein möglich schnelles Verfahren zu erreichen“, erklärte Bürgermeister Peter Koßmann.

Vielversprechender Entwurf...

Der Entwurf des Norddorfer Architekten hatte beim Preisgericht des Architektenwettbewerbs die Empfehlung erhalten. Die Vorgaben für die Planerstellung umfassten dabei unter anderem, das bestehende Gebäude “Haus Seeheim” vollständig abzureißen. Das zu planende Gebäude sollte Größe und Höhe des bisherigen Bauwerks, Grundfläche ca. 450 m² nicht überschreiten. Gleichwohl soll sich der Neubau städtebaulich in die Umgebung einpassen und den dörflichen Charakter wahren. Als Bestandteil der Vorgaben galt es für den Planverfasser neben einem neuen Gebäude auch die Außenanlagen, zu entwerfen.
„Die Arbeitsgruppe soll anhand der Ausarbeitung festlegen, was letztendlich wirklich gewollt ist. Als Eckdaten für die zukünftige Nutzung galt es im Erdgeschoss neben einem Kino mit rund 100 Sitzplätzen, auch einen Multifunktionssaal ähnlicher Kapazität und ausreichendem Foyerbereich einzuplanen. Eine Toilettenanlage mit einer ausreichenden Anzahl an barrierefreien und behindertengerechten WC-Anlagen, die Einrichtung eines gesonderten Raums für einen Bankautomaten und eine Anbaumöglichkeit für die Erweiterung des Multifunktionssaals, füllen in dem Entwurf die Fläche. Im Dachgeschoss werden sich wieder Personalwohnungen befinden. Im Außenbereich erfolgt der Rückbau der Straße “Trihuk”, um unter anderem einer Versammlungsfläche und einem Amphitheater Platz zu schaffen. So zumindest die Vorgabe seitens des Wettbewerbs
„Wir, dazu gehören die Ausschussvorsitzenden, der Bürgermeister und der Architekt, müssen jetzt festlegen was wir wirklich wollen, beziehungsweise welche Änderungen noch berücksichtigt werden müssen. Mit der Detailplanung gilt es auf „Werbetour“ für mögliche Fördergelder zu gehen. Wir müssen jetzt in die Puschen kommen, um dieses Projekt noch in dieser Legislaturperiode umsetzen zu können. Der Abriss und Neubau sollten dabei von Oktober bis Mai geschafft sein“, gibt Peter Koßmann sein ehrgeiziges Ziel vor.
Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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