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Amrumer Jugendliche arbeiten für den guten Zweck…(md)

Auch in diesem Jahr nahm ein Großteil der Amrumer Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis zehn am „Sozialen Tag“, welcher von der Jugendorganisation „Schüler Helfen Leben“ deutschlandweit organisiert wird, teil.

Mats Klein beim Einsortieren eines Regals...

Mats Klein beim Einsortieren eines Regals...

Am 8. Juni tauschten die Jugendlichen ihr Klassenzimmer mehrere Stunden lang gegen einen Arbeitsplatz ein, den sie sich selbst aussuchen konnten. Für die teilnehmenden Schüler ist der „Soziale Tag“ in jedem Jahr eine Abwechslung zum normalen Schulalltag und bietet ihnen die Möglichkeit, Gleichaltrige in Südosteuropa zu unterstützen.
Das diesjährige Motto lautete „Spende Deine Hände“. Der erarbeitete Lohn kommt größtenteils Friedens- und Bildungsprojekten im Balkangebiet zugute, in dem Aufbauarbeit auch heute noch dringend notwendig ist. Die Schülerinnen und Schüler der Öömrang Skuul verrichteten ihre Arbeit in unterschiedlichen Betrieben und Branchen. Einige erhielten einen Einblick in den Einzelhandel, andere waren im Bereich der Gastronomie oder als Handwerker tätig. Tade Peters aus der sechsten Klasse stand im Kiosk des Nebeler Restaurants „Strandpirat“ und half in der Küche. „Mir hat die Arbeit heute viel Spaß gemacht“, sagte er anschließend.
Fine Quaas beschäftigte sich mit Medikamenten...

Fine Quaas beschäftigte sich mit Medikamenten...

Ebenso wie der Sechstklässler waren Josephine Quaas, die in der Apotheke in Wittdün jobbte, und Mats Klein (beide RH7), der im Amrumer Zentralmarkt Regale einsortierte, von ihrer Beschäftigung angetan. Im Schnitt arbeiteten die Amrumer Jugendlichen vier bis fünf Stunden, manche von ihnen waren sogar acht Stunden lang für den guten Zweck unterwegs. Auch im nächsten Jahr wollen sich viele der Schülerinnen und Schüler der Öömrang Skuul wieder sozial engagieren, um ihren Lohn zu spenden und Gutes zu tun.
Matthias Dombrowski für Amrum-News
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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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