ANZEIGE

Schnaps im Silbersee, Liedermacher begeisterten in der „Blauen Maus“…(to)

Schon längst hat sich die „Blaue Maus“ als ein Veranstaltungsort der „Musikkultur“ auf Amrum etabliert und der Maus Wirt, Jan von der Weppen, hat auch jetzt wieder seien Gästen einen Leckerbissen anbieten können.

vl. Johanna Regenbogen, Peter Wolter, Jerg Burchardvl. Johanna Regenbogen, Peter Wolter, Jerg Burchard

Die Liedermacher von „Schnaps im Silbersee“ spielten mit ihren Freunden an zwei Abenden auf und wussten mit ihrem erklärt bunten Stil die Besucher der legendären „Blauen Maus“ zu begeistern. Wie Peter Wolter (Gitarre) erklärte, haben sich Johanna Regenbogen (Bratsche) und er vor gut einem Jahr mit den Kollegen Jerg Burchard (Gitarre) und Melvin Haack (Gitarre) dazu entschieden gemeinsam Musik zu machen. Sie ergänzen sich seit dem hervorragend bei ihrem eingebrachten Repertoire des weitläufigen Felds der Liedermacherei. Jeder Musiker ist für sich Geschichtenerzähler, Sänger und Liedermacher in einer Person. Alle vier haben der Fachwelt schon bewiesen, dass sie eigentlich auch alleine auftreten könnten. Aber am liebsten unterhalten sie das Publikum doch abwechselnd, durcheinander und vor allem miteinander.

Wie spontan und unkompliziert und zugleich genial ihr Auftreten ist, bewiesen die Vier am ersten Abend beziehungsweise die Drei (Haack musste seinem Beruf nachkommen) am zweiten Abend eindrucksvoll. Auf den Einwand, dass man den angekündigten Chanson „Amsterdam“ von Jacques Brel nicht auf Englisch singen sollte und es einen Künstler unter dem Publikum geben würde, der diesen Beitrag auf Französisch singen könne, wurde kurzerhand „Didier“, alias Dieter Kaiser in Szene gesetzt. Ein weiterer Höhepunkt des kurzweiligen Abends.

Didier alias Dieter KaiserDidier alias Dieter Kaiser
Unweigerlich sorgten die anhaltenden Stimmungswechsel dafür, dass sich der Zuhörer in einem Moment noch das Lachen nicht verkneifen konnte und schon im nächsten Moment einer Gefühlsduselei erlag und durchaus in einer seligen Depression landen hätte können. Ja wenn nicht schon wieder die Lachmuskeln beansprucht worden wären. Unter anderem mit solchen Liedern wie „Nina“, „Sonnenaufgang“, „Obelix“, „Hippiescheiß“, „unglaubliche Liebe“ und „Mietnomaden“ präsentierten sie sich sowohl als Fragensteller, Quatschmacher und Träumer in einer Person. Natürlich immer ein Stück gut geplante, allgemeine Welterrettung. Dabei immer in engem Kontakt mit dem Publikum. Zu später Stunde, als die Nachtschwärmerreihen sich lichteten, zogen die Musiker um und zeigten ihr Können ohne Verstärkertechnik inmitten der Zuschauer.

Johanna Regenbogen zeigte bei einem Instrumentalbeitrag eindrucksvoll, welche Töne eine Bratsche von sich geben kann und keineswegs eine Geige ist.

Schon heute geht es mit der Musikszene auf Amrum in die nächste Runde. Die bereits fünfte „KulTour“ beschert der Insel fünf verschiedene Bands, die tagsüber in diversen Kulturstätten für Unterhaltung sorgen. Das große Finale wird dann wieder ab 19.30 Uhr in der „Blauen Maus“ stattfinden.
Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers

www.SchnapsImSilbersee.de

Diese Seite drucken

Kommentare sind geschlossen.