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Ohne Seiteneinstieg in die Hauptsaison…(to)

Auf der Baustelle zur Erstellung des Seiteneinstiegs für die neue Fährgeneration auf dem Wittdüner Fähranleger herrscht zwar emsiges Treiben, doch es ist jetzt schon abzusehen, dass die Hauptsaison noch ohne Seiteneinstieg verlaufen wird.

Betonarbeiten sind fertiggestellt...

Betonarbeiten sind fertiggestellt…

Wie das Vorstandsmitglied der Amrumer Versorgungsbetriebe A.ö.R. Henry Waidhas auf Nachfrage mitteilte, seien die Betonarbeiten abgeschlossen worden, doch sei man damit vier Wochen hinter dem Zeitplan. Die für diese Woche angekündigte Lieferung der Brückenteile für die Fußgängerrampe verzögert sich zudem aktuell um zwei Wochen – nur ein kleineres Teil soll heute geliefert werden. Nach den Betonarbeiten werden nun die Oberflächenarbeiten angegangen. Hierbei werden parallel die Versorgungsleitungen und die Oberflächenentwässerung verlegt.

Der Kapitän der Insel Amrum musste das Schiff auf Position halten...

Der Kapitän der Insel Amrum musste das Schiff auf Position halten...

„Wir hatten einen Fertigstellungstermin für Ende August geplant. Ich sehe durch die erneuten Verzögerungen eher Mitte September als realistisch an.  Auf den Baustellen in Wyk und Dagebüll sind die Arbeiten bereits weit vorangeschritten, sodass die Fähren dann den fußläufigen Verkehr über den Seiteneinstieg abwickeln können“, erklärt Henry Waidhas.

Fast fertig... die Seiteneinstiege in Wyk...

Fast fertig... die Seiteneinstiege in Wyk...

„In dieser Woche haben wir in Wittdün und Wyk zusätzliche Schutzdalben einbauen lassen. Zu dieser zusätzlichen Maßnahme haben wir uns veranlasst gesehen, weil die Festmacherhaken, diese fixieren die Fähren im Bugbereich, mehrfach krumm gefahren wurden“, so Waidhas. Von Deck der „Insel Amrum“ hievte ein Autokran die Dalben in die Höhe, um sie im Anschluss einzurütteln. Der Kapitän musste dabei sein Können beweisen, um das Schiff auf Position zu halten.

Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

2 Kommentare

  1. Inge Kaeseberg

    Wenn ich mir das Foto vom Wyker Hafen ansehe, kann ich nur den Kopf schütteln. Als Erstes wird der Anblick der Insel bei Ankunft von ferne schon beeinträchtigt. Weiterhin denke ich an ältere Leute,und nicht nur an die, die ihr Gepäck meilenweit tragen müssen um an den Bus oder ein Taxi zu kommen. War dieses den Beschlussfassenden alles im Kopf, als sie für dieses ” Modell” stimmten. Die Wartezeit bis zum Ausstieg bei den vorherigen Schiffen war doch nie so groß, dass sie so ein monumentales ” Bauwerk” rechtfertigt. Ich denke, dass dadurch eher der Gedanke kommt, doch mit dem Auto nach Amrum zu kommen und wem nützt es dann, doch nur der WDR und wirklich nur der!

  2. Moin!
    Ich fahre öfters nach Amrum und finde die neue Brücke ganz praktisch. Man kommt nicht mehr mit den Autos in bedrolie. Die neue Fähre sieht äußerlich ganz toll aus. Aber vom Komfor läßt es zu wünschen übrig. Die Sitze sind einfach zu ungemütlich. Da sind die alten Fähren viel gemütlicher! Daher fahre ich lieber reläxt mit den alten Fähren Gruß Jan

Amrumer Fotowettbewerb 2015