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Forschen und Entdecken…(md)

In der heutigen von Informationsflut und Zeitmangel geprägten Welt haben Kinder und Jugendliche immer weniger Möglichkeiten, mit Naturphänomenen in Berührung zu kommen und selbst zu forschen.

Spielerisch entdecken...

Spielerisch entdecken…

Um dem entgegenzusteuern und den Schülerinnen und Schülern sowohl deutschlandweit als auch an der Öömrang Skuul das Thema „Physik“ näherzubringen, hatten sie mehrere Schulstunden und Nachmittage Zeit, die eigenen forscherischen Fähigkeiten an bereitgestellten Experimentierstationen zu entdecken. Dieses Experimentierfeld „Miniphänomenta“ ist auf Initiative der NORDMETALL-Stiftung und der Universität Flensburg entstanden. Sven Sturm, Physik- und Mathematiklehrer an der Amrumer Schule, übernahm die Organisation und Umsetzung dieser Aktion vor Ort. Es gehe darum, Kinder und Jugendliche in ihren Interessen, Fähigkeiten und Einstellungen zu fördern, so der Initiator, der bedauert, dass Physik in vielen in ganz Deutschland durchgeführten Studien als das mit Abstand unbeliebteste Schulfach genannt wird.

Große Faszination auch bei den Eltern...

Große Faszination auch bei den Eltern...

„Die ’Miniphänomenta’ richtet sich in erster Linie an Grundschüler“, berichtet der Physiklehrer, „aber auch Sekundarschüler können an den Experimentierstationen Versuche durchführen und zu eigenen Ergebnissen kommen.“ Während die Schülerinnen und Schüler der Öömrang Skuul in der Turnhalle experimentierten und sich mit ihren Klassenkameraden über neue Entdeckungen und Naturphänomene austauschten, wurden sie gefilmt und anschließend fotografiert. „So kann festgestellt werden, wie unterschiedlich sich die Kinder und Jugendlichen den Experimenten nähern und zu einer Lösung kommen“, erzählt Sven Sturm weiter. Besonders die jüngeren Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse an den verschiedenen Experimentierstationen und könnten sich gut vorstellen, häufiger auf diese Weise einen Bezug zum Thema „Physik“ zu finden. Da viele der Kinder und Jugendlichen auch ihren Eltern die Stationen zeigen wollten, fand in der vergangenen Woche ein „Tag der offenen Tür“ statt, der bei einigen der Erwachsenen eine große Faszination auslöste.

Matthias Dombrowski für Amrum-News

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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