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„Nordseetaufe AllerHalligen Cruises“…(to)

Mit einer Gruppe von rund dreihundert Personen fielen die Teilnehmer des Geocachingevents „Nordseetaufe Aller Halligen Cruises“ in der noch eher ruhigen Vorsaison im Ortsbild Wittdün schon auf.

Geocacher tragen sich in das Logbuch des Cache ein...

Geocacher tragen sich in das Logbuch des Cache ein...

Zumal sie den Eindruck vermittelten, dass sie zielstrebig aber sich ständig orientierend etwas suchend durch die Straßen und Wege eilten. Sie alle waren in kleinen Gruppen oder alleine auf der Suche nach den im südlichen Teil der Insel versteckten Schätzen, den sogenannten Caches. Wie Lars Richter aus Flensburg, der mit Alex Schweigert aus Bredstedt dieses Event organisiert hatte, erklärte, sind solche speziellen Events der modernen Schnitzeljagd, beziehungsweise Schatzsuche, bei den Anhängern dieses Freizeitsports sehr beliebt. Eine ständig steigende Zahl von modernen Schatzsuchern, den sogenannten Geocachern, machen sich in regelmäßigen Abständen auf die Suche, um mit modernstem Navigationsgerät verborgene Verstecke, dessen Koordinaten im Internet veröffentlicht werden, ausfindig zu machen. Wie die Zusammensetzung der Eventteilnehmer zeigte, besteht die Begeisterung für diese Freizeitbeschäftigung bei allen Altersgruppen und taugt auch bestens für eine spannende Familienfreizeitbeschäftigung.

So klein kann ein Logbuch sein...

So klein kann ein Logbuch sein...

„Wir haben heute Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands und auch der Schweiz auf unserer Tour dabei. Teilweise haben sie noch nie das Wattenmeer und dessen Insel und Halligwelt erlebt und bekommen so einen Geschmack auf die faszinierende Natur des Weltnaturerbes. Auch wenn statt des vorherrschenden Seenebels gestern noch die Sonne schien, sind wir schon froh, dass der schwache Wind für wenig Wellengang sorgt. Geocacher sind naturverbunden und dementsprechend wetterunempfindlich. Um das Tagespensum der Bereisung von fünf Halligen und Inseln überhaupt zu schaffen, haben wir die schnelle „Adler Express“ der Adler-Reederei gechartert“, erklärt Lars Richter begeistert.

Aufgrund der begrenzten Aufenthaltszeit wurden nur die im südlichen Teil der Insel Amrum verborgenen Schätze gesucht. Auch diese bestehen meistens aus einer kleinen Dose, dessen Inhalt mindestens ein „Logbuch“ ist. Aber häufig warten auch weitere Aufgaben auf den Finder, um den eigentlichen Cache zu finden. Bei größeren Schätzen sind Tauschgegenstände üblich und steigern so noch den Spaß an der Suche. „Auf Amrum gibt es 75 Caches, dessen Verstecke führen die Schatzsucher häufig an sehenswerte Punkte der Insel, die den besonderen Reiz der Natur widerspiegeln und so eine wahre touristische Attraktion darstellen. Amrum steht diesbezüglich hoch im Kurs bei den Anhängern“, weiß Lars Richter aus eigener Verbundenheit.

Auf ihrer Eventtour liefen die Geocacher Pellworm, Gröde, Hooge, Langeneß, Amrum und Sylt an. Einen Abstecher zur Pallas und zu einem Schatz, der an einem Seezeichen versteckt ist, gehörten ebenso zur Tour.

Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

Ein Kommentar

  1. Es sind schon über 80 Caches, die man auf Amrum finden kann. Und es könnten auch so viele bleiben, wenn alle Cacher die Dosen wieder so gut verstecken, wie sie vorgefunden wurden. Diejenigen Sucher, die in den Wald gehen, um Tupperdosen zu klauen und den Inhalt auf den Waldboden verteilen, haben den Sinn des Spiels eindeutig nicht verstanden.

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