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Neue Halteverbotsreglung in der Wittdüner Inselstraße tritt ab sofort in Kraft…(to)

Am Mittwoch wurden in der Wittdüner Inselstraße die neuen Halteverbotsschilder montiert, auf die viele Verkehrsteilnehmer in Wittdün bereits sehnsüchtig gewartet haben.

Aufstellung am Mittwoch

Aufstellung am Mittwoch

Wie wir bereits Ende Juni berichteten, sollten diese Verbotsschilder schon kurzfristig geliefert und von den Mitarbeitern des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) längst montiert werden.

„Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme des Landesbetriebs und ich kann vom Ordnungsamt nur den Termin erfragen. Die Lieferung unterlag leider einer Verzögerung“, erklärte Sabine Grochla die späte Aufstellung. „Einige Tage sollten man den betroffenen Verkehrsteilnehmern zur Wahrnehmung der nun in Kraft getretenen Reglung geben. Danach muss jeder, der sein Fahrzeug dort unrechtmäßig abstellt, mit einer Ahndung rechnen“.

„Zwischen dem Möwenweg und dem Tidenweg als auch zwischen der Einmündung „Achtern Strand“ und der Bushaltestelle Wittdün Mitte gilt das neue Halteverbot. Dort sorgten dauerhaft parkende Autos für eine Fahrbahnverengung der Inselstraße. Dadurch bedingt konnten die Fahrzeuge nur im Wechsel an den abgestellten Fahrzeugen vorbeifahren. „Wenn nun gleich mehrere Fahrzeuge entgegenkamen und dann auch noch eine ganze Reihe von Fahrzeugen parkten, staute sich der Verkehr regelrecht auf“, erklärte Bürgermeister Jürgen Jungclaus die Vorgeschichte. „Daraus resultierte ein hohes Gefahrenpotential. Eine unhaltbare Situation, die sich zu Schiffsankünften noch erheblich verstärkte“, Jungclaus weiter.

„Wir werden im Rahmen unserer Streife das Halteverbot überwachen und gegebenenfalls Verwarnungen schreiben“, erklärt Polizeioberkommissar Ingo Reyher, Stationsleiter Polizeistation Amrum. Dies bedeutet im Regelfall nach dem Bußgeldkatalog ein Verwarnungsgeld von 15 €.

Zusätzlich wurde die Verkehrsreglung für den ruhenden Verkehr in der Straße „Achtern Strand“ verändert.

Auf die Fahrbahnmarkierung, die in Form einer durchgezogenen Mittellinie eine zusätzliche Verdeutlichung des Verbots erzielen soll, wird erst zu einem späteren Zeitpunkt aufgebracht werden.

Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers

 

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

6 Kommentare

  1. Hallo,das jetzt endlich ein Halteverbot gillt ist super einerseits,weil es sich nicht mehr staut!Da bleibt zu hoffen,das die freie Strasse nicht zum rasen genutzt wird!!Am besten,man benutzt das Auto nur als Kofferträger für die An und Abreise(natürlich mit vielen Mitbringselvon der Insel) und sonst das gute alte Fahrrad oder den Bus!!
    Viele liebe Güße an meine Insel
    vom Matze

  2. Hallo, während anderswo parkende Autos zur Reduzierung des Verkehrsflusses gerne gesehen werden, sorgt man in Wittdün für freie Fahrt auch für Raser, die man sicherlich nicht alle zur Rechenschft ziehen kann.

  3. Herr Varwig war wohl noch nie vor Ort, wenn die Fähre entlädt und Einkaufszeit ist und dort Autos parkten. Dann ging fast gar nichts mehr! Dadurch steigt auch die Unfallgefahr durch Ungeduld und kreuzende Fußgänger und die Motoren pusten ungenutzt ihre Abgase in die Luft.
    Mit “freie Fahrt für Raser” hat das auf der Strecke wirklich nichts zu tun.

  4. Die geschilderten zweifellos vorhandenen Probleme halten aber sicher viele davon ab, mit dem Auto zum Einkaufen zu fahren . Im übrigen werden die Probleme durch den Wegfall von einigen Parkplätzen am Ortseingang nicht wesenntlich kleiner. Vielleicht sollte man sich mal überlegen von Straßenseite zu Straßenseite alternierende Parkmöglichkeiten zu schaffen, sodass mehr wechselnde Ausweichmöglichkeiten entstehen.

  5. Wirklich übel, wenn die Urlauber die 400 Mtr zum Bäcker oder Edeka jetzt zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen müssen….
    Man könnte die Strasse auch 4-Spurig ausbauen, dann haben wir genug Parkplätze und der 2-Min-Fußweg zum Einkaufen kann wieder in 1 Min mit dem Auto zurückgelegt werden.

    Aber im Ernst, ich frage mich warum das nicht viel früher gemacht wurde, der Verkehr fließt wieder und die Raser haben das noch nicht entdeckt, endlich mal eine gute + praktische Entscheidung für alle, die beruflich mehrmals am Tag durch Wittdün müssen.

  6. Parkende PKW werden Raser nicht von ihrem falschen Verkehrsverhalten abbringen. Für alle übrigen besonnenen Verkehrsteilnehmer ist das eine – endlich langersehnte – Entlastung und gerade am Nadelöhr Fischgeschäft auch überfällige Entschärfung. Ich war kürzlich von Nebel zur Bank nach Wittdün geschlagene 40 Minuten unterwegs! Von Nebel wohlgemerkt, und nein nicht mit dem Fahrrad und auch nicht per Pedes…

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