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Schlechtes Wetter verhindert die Einfahrt ins Wattenmeer…

Wer heute Morgen die Reede vor Wittdün nach dem exklusiven Kreuzfahrtschiff „Hanseatic“ von Hapag Lloyd Kreuzfahrten absucht, der wird außer einem Frachtschiff, zwei Saugbaggern und einem Baggerschiff nichts erspähen.

Dieses Bild bleibt dem Beobachter heute verwehrt...

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Wegen einer Schlechtwetterwarnung wurden die Pläne für den Besuch der Inseln Amrum und Föhr verworfen. Wie Mirco Steiner von Sartori & Berger, der verantwortlichen Hafenagentur für die Anläufe, bereits zu Beginn der Woche befürchtete, seien die Prognosen sehr ungünstig. „Seitens des Veranstalters hoffe man bis zuletzt, dass die Prognose nicht zutrifft und sich das Wetter zum Guten wendet“, so Steiner.

Nachdem die Passagiere gestern noch Sylt bei besten Wetterverhältnissen besuchen konnten, nimmt die „Hanseatic“ derzeit Kurs auf die Niederlande, wo in einem sicheren Hafen festgemacht wird. Den Passagieren wird dort statt der geplanten Erkundung der Insel Föhr und einem Abstecher nach Amrum ein Ersatzprogramm geboten.

Bei stürmischen Wetterverhältnissen mit erheblichem Wellengang besteht aufgrund der geringen Wassertiefe an der Einfahrt in das Rütergatt, der sogenannten Barre, eine zu große Gefahr für die Schiffssicherheit. Ein sicheres Tendern zwischen dem Kreuzfahrer und den Häfen von Wittdün und Wyk wäre ebenfalls nicht gegeben.

Damit musste ein weiteres Mal die Premiere eines Kreuzfahrtschiffsbesuch für die Insel Föhr verschoben werden. Genau vor einem Jahr fiel auch schon der Erstanlauf der „Bremen“ aufgrund solch markanten Wetters ins Wasser.

Für die Fans großer Schiffe auf Amrum sollte diese Absage allerdings zu verschmerzen sein. Besuchte doch die 180 Meter lange „Columbus 2“ erst vor knapp vier Wochen die Insel bei traumhaften Sommerwetter. Die „Hanseatic“ hatte im Mai 2007 ihr Debüt vor Wittdün.

Thomas Oelers

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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