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Gemeinsam nach vorne schauen…(kt)

Bürgermeister Bernd Dell Missier begrüßte 45 Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Nebel zur Einwohnerversammlung im Strandpiraten.

Das Kojenwärtehaus von damals soll wieder in seinen Ur-Zustand zurück versetzt werden und ein kleines Kojenwärter Museum werden

Das Kojenwärtehaus von damals soll wieder in seinen Ur-Zustand zurück versetzt werden und ein kleines Kojenwärter Museum werden

Eine Möglichkeit zusammen zu kommen, zu informieren über Projekte die abgeschlossen sind und welche, die noch anstehen, Fragen zu stellen, sich auszutauschen und Anregungen an die Gemeinde zu geben.

Begleitend zu seinem Rückblick auf die letzen beiden Jahre zeigte Bernd Dell Missier “vorher-nachher-Fotos” der Projekte. Mit der Strandreinigung fing das Jahr und somit der Start in die Saison an. Ein Dankeschön an alle fleißigen Helferinnen und Helfer, die jedes Jahr so zahlreich erscheinen und hoffentlich auch künftig der Sache treu bleiben.

Die jährlich wiederkehrenden Aufforstungsmaßnahmen wurden vorgestellt und erörtert. Neben den Fällarbeiten wurden wie auch in den Vorjahren Neuanpflanzungen  vorgenommen, die wie auch schon in den Vorjahren gefördert wurden. Zusätzlich zu den üblichen Haushaltsansätzen stellte die Gemeinde Nebel rund 36.000 € für Aufforstungsmaßnahmen im laufenden Haushaltsjahr bereit die nicht mit dem Prozessor durchführbar sind also von Hand zu erledigen sein werden.

Weitere große Projekte in den letzten beiden Gemeindejahren waren die Neubeschilderung mittels dem neuen Wegeleitsystems, der Beleuchtungs-sanierung / -erweiterung sowie die Erschließung des Naturerlebnisraumes “Meeram”, die Vogelkoje, als ersten Bauabschnitt.

Das kostspielige und zeitlich aufwendige Projekt Oberflächenentwässerung im Gewerbegebiet konnte abgeschlossen werden und die neue Bauhofhalle wurde eingeweiht.

Das umfangreiche Thema Küstenschutz und Landgewinnung untermalte Bernd Dell Missier ebenso anhand von Bildern, die die jeweiligen Schauplätze zeigten. Der Bau der neuen Hochwasserschutzanlage östlich von Nebel konnte zum größten Teil durch Fördergeldern des Landes Schleswig-Holstein realisiert werden.

Frank Timpe, Leiter der Amrum Touristik, infomierte über Gästezahlen, Internetbesucher und Newsletter Abonnenten. Die Amrum CD, den Imageflyer und die Hinweise auf den individuellen Tagestipp, Gastroführer, das e-Mobil und die Naturführer waren weitere Punkte in seiner Präsentation. Zukunftsorientierend  wird die Amrum Touristik sich auf die Optimierung der Internetauftritte bemühen, einen Gesundheitsführer heraus bringen und die Optimierung der Werbemittel anstreben. Mit einer gleichbleibenden Übernachtungszahl gab Frank Timpe auch ein Dankeschön an alle Vermieter, von denen viele gerade im Renovierungsstress sitzen und sich immer bemühen dem Gast das Beste bieten zu können.

Die Aussichten auf das nächste Jahr umfassen wiederum viele Projekte und Baumassnahmen. Nebels Bürgermeister stellte nun die Projekte des laufenden Jahres vor: Sanierung des Hööwjaat incl. Oberflächenentwässerung und Kanalsanierung,  der weitere Ausbau und Sanierung der Strassenbeleuchtung sowie die Verlegung des Kinderspielplatzes am Haus des Gastes aufgrund der Grundstücksüberlassung an die Kirche zur Umsetzung des Projektes um die historischen Grabsteine wurden vorgestellt .

Als umfangreiches Vorhaben steht im Naturerlebnisraum “Meeram” die Umsetzung des  zweiten Bauabschnittes an. Die jetzigen Plastikspielgeräte des dortigen Kinderspielplatzes werden durch Spielgeräte aus hochwertigen Hölzern  ersetz werden, um sich besser in die natürliche Umgebung ein zu fügen und das jetzige Vogelwärterhaus wird in Zusammenarbeit mit dem öömrang ferian in seinen Ur-Zustand zurück versetzt um das ganz normale Leben des Kojenwärters darzustellen.

 

Eines der neuen Spielgeräte an der Vogelkoje...

Eines der neuen Spielgeräte an der Vogelkoje...

Ein neues reetgedecktes Versorgungshaus ist bereits seit einer Woche im Bau, in dem sich dann die heutigen Kojenwärter wiederfinden sollen, neben der Versorgung des Geländes wird ein Teil des Gebäudes als Informationspavillon mit Informationstafeln und – material im offenen aber überdachten Bereich dienen. Ferner wird der bereits 2009 errichtete WC-Container in das Holzverschalte Gebäude integriert. Der öömrang ferian wird seine naturkundlichen – und archäologischen Führungen von dem Häuschen starten und Eltern können auf der Holzterrasse ihren Kindern beim Spielen zusehen. Als dritten und abschließenden Bauabschnitt zum Naturerlebnisraum kündigte Bürgermeister Dell Missier den Bau eines eisenzeitlichen Hauses im Archäologischen Areal hinter der Vogelkoje gelegen an. Dessen Umsetzung stünde in der Vorbereitung und solle im Dialog mit Unterer Naturschutzbehörde und dem Archäologischen Landesamt diesjährig hoffentlich soweit gefestigt werden, dass im kommenden Haushaltsjahr die Umsetzung abgeschlossen werden kann. Ein großer Zugewinn für den Naturerlebnisraum, der zu einem festen Ausflugsziel der Gäste und Insulaner geworden ist.

Als “Mammut-Projekt” steht das von langer Hand vorbereitete Vorhaben, Umbau und energetische Sanierung des Haus des Gastes vor der Tür, wobei umfangreichste Bauarbeiten anstehen. Es soll unter anderem den gestiegenen Anforderungen im Tourismus angepasst werden, wobei Barrierefreiheit und Verbesserung des Kinderangebotes sowie ein neuer Veranstaltungssaal nur einige Themenfelder im Umsetzungskonzept sind. Letztlich gilt es derzeit nur noch die Finanzierung Betriebswirtschaftlich auch auf lange Sicht verträglich zu sichern, um dann möglichst noch in diesem Herbst mit den Bauarbeiten beginnen zu können so der Bürgermeister. 

Kinka Tadsen

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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