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Der Fertigstellungstermin der Bauarbeiten an der Öömrang Skuul wird sich weiter verzögern…(to)

Wie das Bau- und Planungsamt des Amt Föhr-Amrum in einer Pressemitteilung, der 13. während des Teilabbruchs und Neubaus der „Öömrang Skuul“, veröffentlicht, wurde das Vertragsverhältnis zwischen dem Rohbauunternehmer und dem Amt Föhr-Amrum gekündigt.

Stille...

Stille...

Wie bereits mehrfach berichtet, stellte sich der Ablauf der Arbeiten immer wieder als zäh dar.

Zuletzt hatten die betroffenen Eltern und Schüler Hoffnung geschöpft, dass nach der Wiederaufnahme die Arbeiten nach einer mehrmonatigen Schaffenspause nun zügig vorangehen würden. Nun wurde aber am 29.04.2013 auf Grundlage von unüberwindlichen Differenzen der Bauvertrag gekündigt. Die Gesamtsituation bedarf nunmehr einer juristischen Aufarbeitung, erklärt das Amt in der Pressemitteilung. Im weiteren Verlauf wird es erforderlich sein, gutachterliche Stellungnahmen einzuholen.

Um die nötigen Rohbauarbeiten abschließen zu können, bedarf es in der kommenden Zeit schnellstmöglich einen Nachfolgeunternehmer zu finden und vertraglich zu binden. Die Auswahl des Vergabeverfahrens wird in enger Zusammenarbeit mit der Vergabeprüfstelle des Landes Schleswig-Holstein abgestimmt.

„Die Verzögerung im Bauablauf liegt augenblicklich bei etwa zehn Monaten“, erklärt Christian Stemmer vom Bau- und Planungsamt.

Thomas Oelers

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

3 Kommentare

  1. Auch als nicht direkt Betroffene und ” Nichtwissen” aller juristischen Folgen, frage ich mich dennoch wieso die Maßnahme so lange gedauert hat

  2. juergenpinarello

    Ich frage mich warum weder im großen (Berlin/Hamburg) noch im kleinen ein vernünftiges Projektmanagement durchgeführt wird. Offensichtlich ist das für “die öffentliche Hand” ein Fremdwort. Wenn ich mir das im meinem Job geleistet hätte (Siemens AG) hätte ich am selben Tag die “Papiere” in der Hand gehabt.

  3. Prima der einzig sinnvolle Schritt.
    Jetzt sollten sie den verantwortlichen Bauleiter ebenfalls ersetzen.
    Sonst macht das Ganze ja nun wirklich keinen Sinn. Er kann ebenfalls für seine Versäumnisse in Regress genommen werden.
    Das Problem bei der jetzigen Situation ist die exakte ,penible Feststellung des Baustatus ,also die Beweissicherung. Da für die geleisteten Arbeiten KEINE
    Gewährleistung mehr vorliegt und die stillstehende Baustelle gesichert werden muss, sowie für Baumängel an den ausgeführten Arbeiten ,sowie Neuausschreibung ,juristische und bautechnische Beratung sind mind, 20% -25% der verbauten Kosten in Rückstellung für evtl. Gewährleistungen zu nehmen.
    Die Neuausschreibung der gesamten offenen Leistungen sollte
    nach Statusfeststellung mit einem Baujuristen zusammen oder wenigstens begleitend erfolgen um nicht die gleichen Fehler zu wiederholen.
    Und dann geht das ganze mit einer Verzögerung von mindestens
    weiteren 6 Monaten wieder los.
    Und unter dem Strich wird das ganze natürlich auch trotz Ersatz-
    vornahme mit erheblichen Mehrkosten zu Ende gehen.
    Welchen Schluss ziehen wir daraus:
    billig ist teurer als preiswert,
    schnell ist schlechter als sorgfältig,
    und ein guter Berater der Geld kostet ,spart meistens mehr ein
    als seine Kosten und hält Termine und schont die Nerven.
    ……….wenn das “blaue Wunder ” an den Molen irgendwann auch nicht mehr weitergeht ………..siehe oben.

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