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Ehrungen standen im Mittelpunkt des sechsten gemeinsamen Kommers der Amrumer Feuerwehren…(to)

Norman Peters, Wehrführerin Claudia Motzke

Norman Peters, Wehrführerin Claudia Motzke

Auch in diesem Jahr demonstrierten die Amrumer Feuerwehren mit ihrem sechsten gemeinsamen Kommers den gemeinsamen Schulterschluss auch außerhalb der eigentlichen Einsätze. In dem Festzelt der Ortsfeuerwehr Süddorf-Steenodde versammelten sich die Aktiven und Ehrenmitglieder aus Wittdün, Süddorf-Steenodde, Nebel und Norddorf sowie ihre Gäste, um bei schmissiger Musik der Amrumer Blaskapelle gesellige Stunden zu verbringen.

Claudia Motzke, stellvertretende Gemeindewehrführerin der Gemeindefeuerwehr Nebel und Wehrführerin der Ortsfeuerwehr Süddorf-Steenodde, freute sich, die Anwesenden und speziell die vielen Ehrenmitglieder und die Amrumer Blaskapelle im Namen der Amrumer Wehren begrüßen zu können. Ein großes Lob galt der guten Zusamenarbeit mit der Polizei, dem Rettungsdienst und den Notärzten. Diese erwiderten ihrerseits die hervorragende Verknüpfung der Organisationen. „Wir sind froh, dass bei größeren Schadenslagen, beziehungsweise bei mehren Ereignissen zur gleichen Zeit, uns die Kammeraden zur Seite stehen“, lobte Rettungsassistent Andreas Zawieja. Erst kürzlich, bei einem Reitunfall mit vier Jugendlichen, stand diese Teamarbeit wieder unter Beweis, ergänzte der Leiter der Rettungsstation. Polizeioberkommissar Ingo Reyher bediente sich der Worte von Hermann Gmeiner, um das so wichtige Ehrenamt zu umschreiben. „Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muß“, hatte der östereischische Sozialpädagoge und Gründer der SOS-Kinderdörfer formuliert.

Schmissige Musik der Amrumer Blaskapelle...

Schmissige Musik der Amrumer Blaskapelle...

Mit der Beförderung von Jugendfeuerwehrwart, Hauptfeuerwehrmann Norman Peters, zum Löschmeister, dankte Wehrführerin Claudia Motzke diesem für sein hohes Engagement in der Feuerwehr. Gemeindewehrführer Andreas Knauer beaduerte das Norddorfs Bürgermeister Peter Koßmann, als Dienstherr der Gemeindefeuerwehr, nicht dem Kommers beiwohnte, um die anstehenden Ehrungen im Namen des schleswig-holsteinischen Innenministers vorzunehmen. „Ich freue mich, dass ich die Ehrungen vornehmen darf und damit das erbrachte Engagement der Feuerwehrkammeraden gewürdigt wird. Mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber am Bande zeichnete Knauer stellvertretend Hauptfeuerwehrmann Herbert Wolff und Löschmeister Thorsten Andresen für fünfundzwanzig Jahre treue Pflichterfüllung im aktiven Feuerwehrdienst aus.

Andreas Knauer bei der Ehrung von Hauptbrandmeister John Willuhn

Andreas Knauer bei der Ehrung von Hauptbrandmeister John Willuhn

Als besondere Freude empfand Knauer die Ehrung von Hauptbrandmeister John Willuhn, auch bestens bekannt unter dem Kürzel „the No.1“, mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold am Bande. In seinen vierzig Jahren des aktiven Dienstes bei der Feuerwehr hatte sich Willuhn unter anderem als Gemeindewehrführer in Norddorf und Amtswehrführer auf Amrum verdient gemacht. Als eine große Ehre und bedeutsames Erlebnis ist sicher der Besuch der Amrumer Kameraden unter der Führung von Willuhn bei den New York Firefightern zu verbuchen. Auf Einladung des N.Y. Firedepartment hatten die Amrumer Kammeraden nach den Terroranschlägen von nine elefen eine unvergessliche Zeit in New York verbracht.

Nebels Bürgermeister Bernd Dell-Missier dankte den Kameraden für das gezeigte Engagement für Dienst an der der Allgemeinheit und betonte dabei, dass diese Arbeit gar nicht hoch genug angerechnet werden kann. Sein Amtskollege aus Wittdün, Jürgen Jungclaus, schloss sich den Worten an und hoffte, dass sich auch in Zukunft immer genug Freiwillige für den vielschichtigen Feuerwehrdienst finden werden.

Peter Martinen überbrachte die besten Grüße vom Kreisfeuerwehrverband und hoffte, dass immer alle Kameraden gesund vom Einsatz heim kehren werden. Gerd Arfsten, Vorsitzender der Feuerwehrkameradschaft Föhr-Amrum, berichtete von den Bestrebungen noch in diesem Jahr ein Kameradschaftsfest auf Amrum zu feiern.

Thomas Oelers

 

 

 

 

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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