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Schreck in der Morgenstunde…(kt)

Überhöhte Geschwindigkeit wird der Auslöser für den Autounfall in der Leuchtturm-Kurve gewesen sein.

Umgemäht...

Umgemäht...

Von Süddorf kommend in Richtung Wittdün verlor der oder die Fahrerin die Kontrolle über das Fahrzeug, ein schwarzer Fiat, und schoss aus der Kurve über den Seitenstreifen. Verkehrsschilder und Fahrbahnbegrenzung wurden dabei weggerissen. Das Fahrzeug überschlug sich und trug schwere Schäden davon. Personenschäden konnten am Unfallort nicht festgestellt werden, da jede Spur eines Fahrers oder einen Fahrerin fehlte.

Die insulare Polizei untersuchte den Verkehrsunfall, bei dem keine weiteren Verkehrsteilnehmer zu Schaden gekommen waren. Im Laufe des Vormittags meldete sich dann doch noch der Fahrzeughalter bei der Polizei, der nur kleinere Wunden davon getragen hatte.

Ein Wunder, dass der Fahrer fast unverletzt aus diesem Wagen aussteigen konnte...

Ein Wunder, dass der Fahrer fast unverletzt aus diesem Wagen aussteigen konnte...

Des Weiteren appelliert die Polizei an alle Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit bei den herbstlichen Witterungsverhältnissen zu drosseln und anzupassen. Glatte Strassen und schwierige Lichtverhältnisse, durch tiefstehende Sonne, können zu erhöhter Gefahr im Strassenverkehr sorgen. Radfahrer und Fußgänger werden daran erinnert wie wichtig es in der “dunklen” Jahreszeit ist, funktionierende Lichter am Rad zu haben und Reflektoren für besseres “gesehen werden” sorgen können.

Kinka Tadsen

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

8 Kommentare

  1. Der Fahrer muss aber einen Zahn draufgehabt haben. Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 kmh scheint ja keine Wirkung gehabt zu haben. Wenn der Fahrer sich zunächst entfernt hat, liegt wohl eine Unfallflucht vor. Es währe interessant zu wissen, zu welcher genauen Zeit der Unfall geschehen ist. Ob möglicherweise der Fahrer dann bis zu seiner Meldung bei der Polizei eine Ausnüchterung abgewartet hat ? Bedrückend, was hätte passieren können, wenn dort Personen unterwegs gewesen wären.

  2. Anmerkung der Redaktion:
    Es war kein einheimisches Kennzeichen!

    Peter Lückel, Chefredakteur Amrum-News

  3. Wenn man das laute Geräusch, welches ich in dieser Nacht gehört habe, dem Unfall zuordnen würde, dann wäre es ziemlich genau 1:20 Uhr nachts gewesen.

  4. Liebe Frau Schinkel. Sie haben sicher rechts das es einige gibt die gern etwas zu schnell fahren. Das aber nur uns Einheimischen in die Schuhe zu schieben ist ebenso verfehlt. Ich war z.B. in den 90’n in Hamburg und habe mich sehr gewundert das bei Tempo 50 quasi jeder 80 fuhr, mich schnitt und an hupte weil ich anscheinend der einzige war der versuchte sich an das Maximaltempo zu halten. Dort kam ich mir wie dann wie ein “Hinterwäldler” vor. 🙂 Kurz: Schwarze Schafe gibt es überall. Damit sollte man es bewenden lassen.

  5. Sehr geehrte Frau Schinkel,
    es gibt durchaus einheimische “Wildsäue” auf Amrums Straßen (wie an jedem anderen Ort auch!!!), aber “leider” handelt es sich in diesem Fall um ein in Ratzeburg zugelassendes Fahrzeug. Zum Thema “Verkehrsregeln gelten nur für Touristen”: Ich persönlich finde es nicht normal, das man mit 30-50 Km/h auf einer Landstraße (erlaubt sind 100), in der Mitte der Fahrbahn entlang “tuckert” oder mitten in der Kurve stehenbleibt um sich Kaninchen anzugucken oder Blümchen zu pflücken. Von zugeparkten Privatparkplätzen und wollen wir gar nicht erst reden bzw. schreiben. Und was ist mit den Fahrradfahren, haben Sie die mal erlebt? Auch die Kur/Gastkarte bererechtigt nicht dazu alles (Verkehrsregeln/Umgangsformen) im Urlaub zu vergessen…

  6. Als jahrzehntelanger Amrum-Urlauber müssen wir doch festhalten, dass insgesamt auch von den Einheimischen nicht mehr so schnell gefahren wird, wie früher. Mit nahezu 100 durch die Leuchtturmkurve kommt doch nicht mehr so oft vor, oder?
    Ein Fahrzeug mit Ratzeburger Kennzeichen sagt nichts darüber aus, wer es gesteuert hat. Extrem langsam fahrende Urlauber, da geben wir Herrn Petersen recht, sind auch nervig. Alle sollten sich aber mal vor Augen halten: Die Strecke zwischen Norddorf und Wittdün betragt ca. 8,2 km. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h benötigt man also 12 min/20 sek., bei 50 km/h 9 min/50 sek. und bei 60 km/h 8 min./12 sek.. Oder glaubt jemand die Strecke noch schneller fahren zu können? Der Einheimische, der berufsbedingt die Strecke am Tag 4 x fahren muss, verliert also max. 15 min. Einfach auf den Preis aufschlagen, wenn das so ein Problem ist! Die Urlauber sollten einfach das Fahrzeug stehen lassen, dann wären in Wittdün auch nicht so katastrophale Verkehrsverhältnisse! Recht hat Herr Petersen auch, wenn er das Verhalten der Fahrradfahrer anspricht. Wir haben uns schon immer gefragt, ob die Urlauber die Autofahrt zur Insel auch mit diesem Fahrstil absolviert haben.

  7. Ich finde es ja schon fast frech, die Menschen, bei denen ich meinen Urlaub verbringe, so allgemein zu verurteilen! Wenn ich mich durch die Amrumer Autofahrer so bedroht fühlen würde wie Frau Schinkel, dann würde ich mir einen anderen Urlaubsort suchen! Ich bin als Urlauber schon unzählige Male zu allen Jahreszeiten auf Amrum gewesen und muss sagen, dass mich am meisten die Urlauber stören, die auf “Ihrer Urlaubsinsel” mit dem Auto spazieren fahren, am liebsten noch die letzte Gasse mit dem Auto erkunden müssen, da kann ich nur dem Herrn Petersen zustimmen, genauso wie Radfahrer mit ausgeschaltetem Verstand! Da kann mich der ein oder andere zu schnelle Insulaner nicht aufregen!

  8. Ein wenig Rücksichtnahme und Verständnisse füreinander; eigentlich ganz einfach; und schon läuft es.

Amrumer Fotowettbewerb 2015