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Der Winter droht in den Bauzeitenplan zu pfuschen…(to)

Auf der Baustelle der Öömrang Skuul geht es voran, so sind sich die aufmerksamen Beobachter auf Amrum sicher.

Es geht voran...

Es geht voran...

Allerdings scheint die Baustelle augenscheinlich noch nicht soweit vorangeschritten zu sein, dass der anstehende Winter den Baufortschritt nicht mehr nachhaltig beeinflussen könnte. „Wir hoffen, dass wir nicht in diesem Winter erneut auf eine verweiste Baustelle schauen müssen“, bekundet eine Mutter ihre Sorge über eine weitere Bauverzögerung an dem Neubau einer Sporthalle und eines Grundschultraktes an der Öömrang Skuul.

Der Leiter des Bau- und Planungsamtes des Amtes Föhr-Amrum, Christian Stemmer, teilt durchaus die Sorge, zumal ein Wettlauf mit dem Wetter entbrannt ist, der den konkreten Fertigstellungstermin in 2014 nachhaltig beeinflussen könnte. Wie Stemmer mitteilte, ist es nun drei Monate her, dass die Bautätigkeit durch einen neuen Unternehmer wieder aufgenommen wurde. Nahezu sechs Wochen sind davon ausschließlich durch vorbereitende Maßnahmen, die durch den mehrmonatigen Baustellenstillstand notwendig wurden, gezeichnet gewesen. Nur so konnte eine einwandfreie Fortsetzung der Hauptarbeiten erreicht werden. „So war es unter anderem erforderlich, Teile der bestehenden Verblendsteinfassade innen und außen abzubrechen und neu aufzumauern“, beschreibt Stemmer.

Wettlauf mit der Zeit...

Wettlauf mit der Zeit...

Augenblicklich stellt es sich demnach so dar, dass die Betonarbeiten im Wesentlichen abgeschlossen sind und nur noch vereinzelte Restarbeiten zum Betonieren anstehen.

Die Rampenanlage, als rollstuhlgerechter Zugang zur Sporthalle sowie die Arbeiten an der nördlichen Verblendfassade der Sporthalle wurden ebenfalls abgeschlossen.

Überdies ist der auf einer Nebenfläche gelagerte Bodenaushub bis auf einen geringen Rest, der für die Wiederherstellung der Grünfläche erforderlich wird, abgefahren und entsorgt worden.

Sämtliche Betonfertigteile sind eingekrant, sodass die notwendigen baulichen Voraussetzungen für die Ausführung der Zimmerarbeiten geschaffen wurden und mit dem Einlegen der Dachbinder begonnen werden kann.

Gemäß Bauzeitenplan ist vorgesehen, den Rohbau der Sporthalle noch in diesem Jahr winterfest zu machen, indem die Dachbinder eingebaut werden und das Dach abgeschalt wird. „Um die unbehandelten Holzbauteile vor der Verwitterung zu schützen, ist es unumgänglich, dass sofort im Anschluss eine Notabdichtung aufgebracht wird. Ansonsten könnte durchsickernde Feuchtigkeit eine aufwendige Nachbehandlung der Konstruktion erforderlich machen“, erläutert Stemmer den Zeitdruck. Der Orkan „Xaver“ behinderte in der abgelaufenen Woche zudem die Arbeiten in teils luftiger Höhe.

„Ein früher und anhaltender Wintereinbruch wie in den vergangenen Jahren ist daher dem Baufortschritt abträglich und würde einer möglichen Verzögerung Vorschub leisten“, blickt der Bauamtsleiter durchaus sorgenvoll in die Zukunft. Diese sich jetzt als ungünstige Verkettung darstellende Lage aus Holz und Abdichtungsarbeiten wäre bei der ursprünglichen Bauplanung nicht zum Tragen gekommen. Dann wäre Sommer gewesen und die für die Verarbeitung der Abdichtung erforderlichen Temperaturen wären definitiv erreicht worden.

Wenn die Sporthalle dann einen oberseitigen Abschluss erhalten hat, können weitere Ausbaugewerke, im Schwerpunkt Elektro sowie Heizung und Sanitär, Ihre Arbeit aufnehmen.

Das Richten der Dachkonstruktion im Bereich des Grundschultraktes ist für das kommende Jahr vorgesehen. Es sei denn, die Bedachung der Sporthalle ließe sich absehbar nicht vor dem Winter realisieren. Dann wäre ein Umschwenken durchaus möglich und ein Vorziehen der Dacharbeiten am Grundschultrakt durchaus denkbar.

Darüber hinaus stehen die Fortsetzung der Verblendarbeiten innen und außen am Grundschulteil und der Abschluss der Arbeiten an der Verblendschale der Sporthalle an. Insgesamt befinden sich die Rohbauarbeiten im Zeitrahmen und wurden bisher reibungslos umgesetzt.

Die Arbeiten an der Profilglasfassade der Sporthalle wurden ebenfalls für die Vorweihnachtszeit angesetzt. „Der Einbau der Fensterprofile und der Außentüren im Grundschultrakt müssen in Abhängigkeit mit den Verblendarbeiten ebenfalls noch in diesem Jahr ausgeführt werden“, beschreibt Christian Stemmer den Ablauf.

Thomas Oelers

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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