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Abbrennverbot für Feuerwerkskörper der Klasse II

Amtliche Bekanntmachung

Wegen einer erhöhten Brandgefahr für reetgedeckte Gebäude und andere brandgefährdete Objekte ordne ich hiermit für den 31.12.2013 und den 01.01.2014 ein Abbrennverbot für pyrotechnische Gegenstände der Klasse II (Kleinfeuerwerk wie z.B. Raketen, Kanonenschläge, Knallfrösche, Schwärmer usw.) wie folgt an:

  1. Für die gesamte Insel Föhr mit Ausnahme der Strände und Deiche. Von der dort gelegenen Bebauung ist zusätzlich ein Sicherheitsabstand (Radius) von 200 m einzuhalten.
  2. Für die gesamte Insel Amrum ohne Ausnahme.

Die Benutzung von Signalmunition ist im gesamten Gebiet des Amtes Föhr-Amrum -auch an den Stränden und Deichen- strengstens untersagt.

Dieses Abbrennverbot stützt sich auf § 24 Abs. 2 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz vom 31.01.1991 in der z.Z. geltenden Fassung. Ich weise zusätzlich auf das daneben generell bestehende Abbrennverbot vom 02. Januar bis zum 30. Dezember eines jeden Jahres hin. Verstöße gegen diese Abbrennverbote können mit einer Geldbuße bis zu 10.000,00 Euro pro Einzelfall geahndet werden.

Gemäß § 1 der Landesverordnung über den Betrieb von unbemannten Heißluftballonen (Heißluftballonverordnung – HlbVO) vom 04.08.2009 ist es weiterhin verboten, sogenannte Himmelslaternen, bei denen die Luft mit festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen erwärmt wird, aufsteigen zu lassen.

Das Abbrennverbot gilt hiermit als öffentlich bekannt gemacht.

Wyk auf Föhr, 27.12.2013

Amt Föhr-Amrum
-Die Amtsdirektorin-
als Ordnungsbehörde

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

5 Kommentare

  1. Silvester auf Amrum habe ich gewählt, weil Amrum eine “Böllerfreie Insel” sein soll. Leider bin ich hierbei enttäuscht worden. Anscheinend bleibt es nur bei dem Erlass. Nachmittags schon erste Böller in Nebel und so ging es weiter. Um Mitternacht wurden diese durch Raketen an der Kirche und im Ort ergänzt. Es ist ärgerlich wenn man ein ruhiges Silvester mit Hund wollte und dann doch “geknallt” wird. In diesem Punkt kann ich Amrum nicht empfehlen, ansonsten aber eine schöne Insel.

  2. Hat ja mal wieder prima geklappt.
    Jedes Jahr die selbe Bekanntmachung,muesste ja eigentlich gar nicht mehr erwaehnt werden,und jedes Jahr mehr Boeller.

    Trotzdem ein Frohes Neues

  3. barbara-strauss@t-online.de

    Leider werden die Feuerwerkskörper von den Gästen vom Festland mitgebracht,denn hier gibt es keine zu kaufen.Es kommen ja auch junge Leute über Silvester nach Amrum,die es dann nicht lassen können,das neue Jahr mit einem großen KNALL zu begrüßen.Tja,so ist das mal nun.Wünsche trotzdem allen ein gesgnetes und gutes neues Jahr.

  4. na so ein mist@daniela baecker. hatte ich doch gerade nach unterkünften gesucht, weil auch mein hund panisch wird bei böllerei und ich dachte amrum wäre die lösung für sylvester. und nun wird auch dort nicht darauf geachtet, dass nicht geböllert wird. wie schade. muss ich wohl was anderes suchen.

  5. Wir fahren mit unserem Hund seit 6 Jahren Weihnachten und Sylvester nach Amrum um ein knallfreies Sylvester zu verbringen. So schlimm wie in diesem Jahr war es leider noch nie. Speziell im Bereich der Bushaltestelle Nebel-Mitte zündeten Jugendliche ca. 20 “Kubische Kanonenschläge” (Die am lautesten in Deutschland erhältlichen Knallkörper !). Dazu dann noch anhaltendes Feuerwerksgeräusch aus Richtung Norddorf und Wittdün. Dann hier in einem Artikel von Herrn Oelers zu lesen, dass das Abbrennverbot nur vereinzelt missachtet wurde und eine rückläufige Tendenz zu beobachten sei, empfinde ich mehr als befremdlich. Die Tendenz geht genau in die andere Richtung. Bis vor 2 Jahren wurde kaum geknallt, im letzten Jahr dann vereinzelt und in diesem Jahr exzessiv. Unter diesen Voraussetzungen ist Amrum keine Alternative mehr, so schön die Insel und unsere langjährig gebuchte Ferienwohnung auch ist.

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