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Ungenügende Oberflächenentwässerung am Feuerwehrgerätehaus …

Auch das vergangene Jahr hatte nicht ausgereicht, um das Dauerthema der nicht auskömmlichen Oberflächenentwässerung in Wittdün, speziell an dem Feuerwehrgerätehaus, vom Tisch zu bekommen.

Auch nicht Sinn der Sache... Ausweichen über die Straße

Auch nicht Sinn der Sache... Ausweichen über die Straße

Die ergiebigen Niederschläge des bisher ungewöhnlich milden Winters lassen den Fußgängerweg in diesem Bereich nur äußerst selten abtrocknen. Vielmehr ist es gelebte Realität, dass sich die Fußgänger genötigt fühlen auf die Landesstraße ausweichen, um trockenen Fußes den Bereich zu passieren. Nicht nur im Dunkeln ein gefährliches Unterfangen, zumal die Autofahrer die Passanten hinter einer Kurve erst spät auf der Fahrbahn wahrnehmen können. Wer sich als Fußgänger aber an falscher Stelle wieder auf den Fußweg begibt und keinen Sprung aus dem Stand hinbekommt, der sackt mit seinem geliebten Schuhwerk in der aufgeweichten Bankette ein.

„Wann wird dieser unhaltbare Zustand endlich abgearbeitet“, fragten wir nun Bürgermeister Jürgen Jungclaus. Zumal es bereits 2012, als die Bankette und der parallel zur Landesstraße verlaufende Fußweg regelmäßig unter Wasser standen, Signale der Gemeinde gegeben hatte, hier alsbald Abhilfe zu schaffen. Einige Bürger hatten beim Anblick des Regenwassers schon gewitzelt, das Wittdün sein kleines Venedig bestimmt bald mit einer Brücke ausstatten würde oder aber bei auftretendem Frost eine kleine Eislaufbahn eingerichtet. In Anbetracht, dass im Winter 2012/2013 der Außendienst der Gemeinde die gefrorene Fläche aufwendig rutschfrei halten musste und verschiedene beinah Stürze von Personen auf der durch Schnee verdeckten Eisfläche zu verzeichnen waren, gar nicht so überspitzt kommentiert.

„Ich bin mir der Brisanz dieses Problems bewusst und habe im Herbst in unzähligen Telefonaten Druck ausgeübt, um die bereits beauftragte Maßnahme zur Entwässerung des Bereichs vom Tisch zu bekommen“, zeigt sich Jungclaus über die erneute Verzögerung verärgert. „Ich wurde von der auf Amrum ansässigen Tiefbaufirma mit dem Hinweis auf den Defekt einer benötigten Baumaschine vertröstet. Ich habe auch versucht, ein in der Gemeinde tätiges Unternehmen für Horizontalbohrungen ins Boot zu holen“.

Nun hat Jungclaus das große Versprechen der Tiefbaufirma, dass die Maßnahme sofort nach der Weihnachtspause des Unternehmens angegangen wird. „Ich bin optimistisch, dass wir über dieses Problem schon bald nicht mehr sprechen müssen”, so Jungclaus.

Thomas Oelers

 

 

 

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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