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Dem geballten Regenwasser mit einer neuen Leitung Paroli bieten …

Die enormen Regenmassen, die in den letzten Wochen Tag ein und Tag aus vom Himmel prasselten, haben offenkundige Defizite in der Oberflächenentwässerung ans Tageslicht gebracht. In Norddorf zum Beispiel, wie auch in Wittdün, wir berichteten, zeugten immer wieder nicht absickernde Pfützen von überforderten Sickerschächten beziehungsweise durch Sandeinträge verlegte Leitungen. Mehrere Kamerauntersuchungen des Oberflächenentwässerungsnetzes hatten die Probleme belegt.

„Wir haben schon vor Jahren einen leistungsfähigen Schacht vor dem Feuerwehrgerätehaus bauen lassen, der auch einen sehr gut funktionierenden Überlauf in die Marsch hat“, erklärt Norddorfs Bürgermeister Peter Koßmann. Dieser ist nun die Basis für den Anschluss von weiteren Straßeneinläufen entlang der Lunstruat. Durch die Montage einer Trafostation am Fuße des zentralen Parkplatzes konnten die großen Wassermengen der versiegelten Fläche nicht mehr in das angrenzende Waldstück ablaufen und strömten somit in die dafür nicht ausgelegte Oberflächenentwässerung der Lunstruat.

Dauerärgernis  Letj Nuurd

Dauerärgernis Letj Nuurd

„Dieser Auftrag ist schon lange auf den Weg gebracht worden, doch die Tiefbauer ließen lange auf sich warten“, berichtet Koßmann. Da sich die Probleme, mit großen tiefen Pfützen im Einfahrtsbereich des „Letj Nuurd“ nicht abstellen ließen, wurde nun per Eilentscheidung des Bürgermeisters die Maßnahme ausgeweitet. Durch den „Sjüürenwai“ verläuft dann die Regenwasserleitung bis hin zum „Letj Nuurd“ und nimmt das Überlaufwasser des dort zu verbauenden Sickerschachts auf.

In der kommenden Woche wird dann die Gemeindevertretung zudem über die Oberflächengestaltung des „Letj Nuurd“, einem wassergebundenen Weg beraten.

Thomas Oelers

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Über Kai Quedens

Kai Quedens, Maler und Grafiker, der gerne auch ein bisschen textet. Geboren 1965, eine Frau, drei Kinder.
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