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Gemeinsam für eine bessere Versorgung “Hand in Hand”…

Auch in diesem Jahr hat sich die Kinderfachklinik Satteldüne der Deutschen Rentenversicherung wieder etwas besonderes für den “weltweiten Tag der seltenen Krankheiten” ausgedacht.

...symolisch selbst gebastelte Hände...

…symolisch selbst gebastelte Hände…

Symbolisch wurden selbst gebastelte und bemalte Papierhände an einer langen Schnur in der Fachklinik aufgehängt, um das gemeinsame Ziel der besseren Versorgung darzustellen und auch die “Hand der Aufmerksamkeit” für die Krankheit Mukoviszidose zu erheben. Eine Krankheit, die in der Fachklinik Satteldüne seit 30 Jahren behandelt wird und zu der Gruppe der seltenen Erkrankungen gehört.

In Deutschland gibt es rund 8.500 Betroffene und die Satteldüne bietet mit über 200 Plätzen im Jahr eine der wenigen Rehabilitationsmöglichkeiten in Deutschland. In der Kette der Versorgung stellt jedoch gerade die Rehabilitation einen wichtigen Baustein dar. Die Patienten bringen sich so auf den neusten Forschungsstand der Krankheit und können sich mit Gleichgesinnten austauschen, da es im eigenen Umfeld oft keine Betroffenen mit diesem Krankheitsbild gibt.

Ein Informationstand mit Lesematerial zur Aufklärung hatten die Mitarbeiterinnen der Fachklinik den Tag über besetzt. Die Kinder bastelten und malten fleißig ihre Papierhände, auf denen sie  ihren Namen und ihre Krankheit aufschrieben und mit bunten Farben verzierten. Begleitpersonen und Mitarbeiter unterstützten die Kreativität und hingen die kunstvollen “Statements” auf. In der Fachklinik Satteldüne kommen viele Kinder und Jugendliche in Kontakt mit Gleichaltrigen und deren Krankheiten, so dass sie sich untereinander austauschen können, was die Krankheitsbewältigung positiv beeinflusst, denn “ich bin nicht alleine mit meiner Krankheit, wir gehen Hand in Hand”.

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Über Kinka Tadsen

Kinka Tadsen erblickte 1972 in Hamburg das Licht der Welt. Aufgewachsen ist sie dann auf Amrum. Abitur hat sie auf Föhr gemacht und sich für eine Fotografenlehre in Bad Oldesloe entschieden. Fotografen- und Lebenserfahrung hat sie in der großen weiten Welt auf diversen Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gesammelt. 2003 folgte dann die Rückkehr nach Amrum. Seit 2008 gehört sie als freie Journalistin zum Amrum-News Team.
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