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Erfolgreicher Ideenworkshop auf Amrum – Die AktivRegion Uthlande bereitet sich auf die neue Förderperiode der EU vor

Die Nordseeinseln Amrum, Föhr, Helgoland, Pellworm, Sylt und die nordfriesischen Halligen bilden seit 2007 die AktivRegion Uthlande. Seit dieser Zeit sind bisher rund 3,59 Millionen Euro an EU-Fördermitteln aus dem Zukunftsprogramm Ländlicher Raum (ZPLR) in diese Kooperation geflossen. Mit dem Geld konnten in den letzten Jahren insgesamt 64 Projekte gefördert werden. Ziel dieser Projekte ist es dabei, die Uthlande attraktiver und lebenswerter zu machen. Die AktivRegion Uthlande ist eine von insgesamt 21 AktivRegionen im ländlichen Raum Schleswig-Holstein. Sie verfügt über eine Gesamtfläche von 264 km² mit einer Bevölkerung von 34.000 Menschen. Jetzt endet die aktuelle Förderperiode. Und aus diesem Grund beginnt die Arbeit für den Zeitraum nach 2014. Schon jetzt steht fest, dass sich die Uthlande für die kommende EU-Förderperiode bis 2020 erneut als Aktivregion bewerben wird.

Frank Timpe stellte die Ergebnisse seiner Arbeitsgruppe vor

Frank Timpe stellte die Ergebnisse seiner Arbeitsgruppe vor

Nach derzeitigem Stand stellt die Europäische Union jeder AktivRegion Fördergelder in Höhe von 3 Millionen Euro zur Verfügung. Um diese Fördergelder zu erhalten, muss die Region jedoch zuvor eine integrierte Entwicklungsstrategie für die Uthlande erstellen. „In den kommenden Monaten werden wir diese Strategie unter der breiten Beteiligung der Bevölkerung vorbereiten“ erläutert der Vorstandsvorsitzende Manfred Ueckermann. Ein wichtiger Baustein hierfür bilden insgesamt sechs regionale Workshops. Alle Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit sich an sechs öffentlichen Ideenworkshops und einer Online-Befragung zu beteiligen. Der Erste dieser Workshops fand am vergangenen Dienstag auf der Insel Amrum statt. Weitere folgen in den kommenden Tagen auf Föhr, auf Pellworm, in Schlüttsiel (Halligen), auf Helgoland und auf Sylt. Rund 25 Interessierte hatten sich dazu im Nebeler Haus des Gastes eingefunden um während der zweistündigen Veranstaltung gemeinsam über die Stärken und Schwächen sowie die zukünftigen Chancen und Risiken der Nordseeinsel Amrum zu diskutieren.

Arbeit in Kleingruppen

Arbeit in Kleingruppen

Nach Ansicht von Frank Timpe (Vorstand der AmrumTouristik) ist die gemeinsame Konzepterarbeitung eine gute Möglichkeit für alle Beteiligten sich auch außerhalb politischer Gremien mit Ideen und Anregungen einzubringen. „Es wäre toll, wenn interessierte Einwohner bzw. Leistungsträger das Onlineportal nutzen, um ihre Wünsche und Vorstellungen zu formulieren, denn das ist ein guter Weg, wichtige Zukunftsthemen insular zu begleiten und durch ihre Mitarbeit auch aktiv mitzugestalten“. „Der Workshop auf Amrum hat ganz deutlich gezeigt, dass es zahlreiche Aufgabenfelder gibt, die lohnenswert sind, intensiver aufgegriffen zu werden“, so Frank Timpe weiter.

Die Online-Befragung wird ab Mitte Mai auf der Homepage der AktivRegion Uthlande unter (www.aktivregion-uthlande.de) abrufbar sein.

Schwerpunktsuche...

Schwerpunktsuche…

Die Ergebnisse der sechs Workshops und der Onlinebefragung bilden dann das Fundament der Entwicklungsstrategie, in der dann die Förderschwerpunkte, Kernthemen und Entwicklungsziele der nächsten Jahre formuliert werden. Die vier möglichen Schwerpunktthemen der Strategie sind „Klimawandel und Energie“„Wachstum und Innovation“,  „ Bildung“ sowie „Nachhaltige Wachstumsvorsorge“. Der Strategieprozess endet im September 2014. Danach wird die Mitgliederversammlung der Aktivregion Uthlande über die neue Strategie entscheiden. Alle Bürgerinnen und Bürger sind hiermit also herzlich eingeladen, sich an der Zukunftsgestaltung aktiv zu beteiligen.

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Über Andreas Buzalla

Andreas Buzalla ist ein waschechter Berliner. 1978 dort geboren, hat er unzählige Urlaube mit seinen Eltern auf der Insel verbracht. 2004 erfüllte er sich seinen großen Traum auf der Insel zu leben. Dazu absolvierte er eine Lehre zum Reiseverkehrskaufmann bei der AmrumTouristik. Heute arbeitet er als Assistent der Veranstaltungsleitung der AmrumTouristik. Seit 2004schreibt er als freier Journalist im Amrum-News Team.
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