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Überraschte DLRG-Jubilare: 25 Jahre Wachdienst auf Amrum…

Als Christel (64) und Dieter Albers (66) aus Witten (Nordrhein-Westfalen) 1989 zum ersten Mal gemeinsam in Wittdün auf Amrum für die DLRG im Einsatz waren, ahnten die beiden Amrum-Liebhaber nicht, dass sie sich mehr als zwei Jahrzehnte später immer noch um verletzte oder hilfesuchende Badegäste kümmern würden.

Die geehrten mit Vertretern der AmrumTouristik und der DLRG...

Die geehrten mit Vertretern der AmrumTouristik und der DLRG…

Die Ehrung zu ihrem 25-jährigen Jubiläum kam für die ehemalige Sport-, Religions- und Hauswirtschaftslehrerin und den früheren Polizisten überraschend. „Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet und freuen uns deswegen umso mehr“, sagten die beiden Rettungsschwimmer, als sie ihre Präsente entgegennahmen.
Peter Sieman, Leiter der Stabsstelle Zentraler Wasserrettungsdienst Küste, und Thies O. Wolfhagen, Landesgeschäftsführer der DLRG, gratulierten den Jubilaren im Rahmen ihres Besuches der verschiedenen Wachstationen herzlich und dankten ihnen für ihr großes Engagement im hohen Norden.
Frank Timpe und Susanne Daufenbach, die stellvertretend für die Amrum Touristik bei der Ehrung anwesend waren, konnten sich den Danksagungen der DLRG-Verantwortlichen nur anschließen und dem Ehepaar Albers ein großes Lob aussprechen.
Christel und Dieter Albers, die ihre Affinität zum Wasser erst deutlich nach ihrer Kinder- und Jugendzeit entdeckt haben, können sich einen Sommer ohne ihren zweiwöchigen DLRG-Dienst gar nicht mehr vorstellen. „Über die Jahre sind viele Freundschaften zu Gästen entstanden“, sagen die beiden strahlend und freuen sich darüber, dass ihre Tochter Simone, ebenfalls Polizistin, die Tradition in der Familie fortführt. „Vielleicht ist sogar unsere Enkeltochter im nächsten Jahr erstmalig als Rettungsschwimmerin dabei“. Für die Familie Albers ist Amrum ein Stück Heimat geworden, ein Ort, den sie auch schon häufiger als Urlauber angesteuert haben. Zweifelsohne hat sich in den Jahren ihrer Wachdienste sehr viel verändert: „Am Anfang haben wir noch jeden Morgen um 10.00 Uhr Strandgymnastik angeboten“, erzählt Christel Albers, „und auch im kleinen Kiosk haben wir unzählige Gäste versorgt“. Dieter Albers ist besonders ein Ereignis im Gedächtnis geblieben: „Nachts hatte jemand sein Auto am Strand auf dem Stück zwischen der Wachstation und Köhn‘s Übergang abgestellt und wohl nicht daran gedacht, dass die Flut noch kommen würde“, muss er heute noch schmunzeln, „am nächsten Morgen war es bis zu den Fenstern unter Wasser“. Ihr 25. Sommer als Rettungsschwimmer soll und wird nicht der letzte gewesen sein. „Wenn die Gesundheit mitspielt, dann werden wir noch einige Male wieder kommen“, freuen sich die beiden auf die vielleicht nächsten 25 Jahre.
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Über Matthias Dombrowski

Matthias Dombrowski wurde 1994 auf Amrum geboren und verbrachte hier auch Kindheit und Schulzeit bis zur mittleren Reife. Nach dem Abitur in Dänemark ging es für ihn nach Hamburg, wo er seit Oktober 2016 Sport-Management studiert. Schon mit 15 schrieb er seinen ersten Artikel für Amrum-News. Sport ist sein Thema und genau darüber berichtet er seit 2009 im Amrum-News Team.
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