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St. Martin kam hoch zu Ross und viele viele Laternen leuchteten den Weg…

Klein und Groß tummelten sich an der St.Clemens Kirche zum diesjährigen St.Martins Laternenumzug. Pastor Georg Hildebrandt und Gruppenleiterin der “Clemis”, Uschi Bendixen, hatten alle Mühe durch die Menschenmassen zu kommen und wurden durch die Hilfe der angehenden Konfirmanden unterstützt.

Große Kinderaugen...

Große Kinderaugen…

Während noch Gesangzettel verteilt wurden erzählte Pastor Hildebrandt – mit Mikrophon – von der Geschichte um die Martins Gans. Der Posaunenchor spielte das St.Matins Lied und Jung und Alt stimmten mit ein. Mit Einbruch der Dämmerung kamen besonders die bunten Laternen zu Geltung, von denen einige selbst gebastelt waren und in leuchtenden Farben im Kerzenschein strahlten.

Pastor Hildebrandt erzählte die Geschichte um die Martins Gans

Pastor Hildebrandt erzählte die Geschichte um die Martins Gans

Die Musiker liefen dem Laternenumzug voran, der einmal durch Nebel ging und schier endlos schien, soviele waren gekommen. Auf dem Parkplatz vom Kaufhaus Bendixen sammelten sich wieder alle und Uschi Bendixen erzählte die bekannte Geschichte des St.Martin, der seinen Mantel teilte und diesen einem Bettler gab, der nichts hatte.

Einige der Kinder hatten das Pferd im Garten schon vorher entdeckt, doch dann kam es mitten in die Runde aus leuchtenden Papierkunstwerken, der St.Martin auf seinem Ross. Ein Bettler hatte schon vorher in die Runde gefragt, ob ihm jemand einen Mantel geben könne, es wäre ihm so bitter kalt, doch alle verneinten die Frage.

St.Martin ( Liv Bendixen) teilte seinen Mantel und gab ihm dem Bettler (Aenne Traulsen)

St.Martin ( Liv Bendixen) teilte seinen Mantel und gab ihm dem Bettler (Aenne Traulsen)

St.Martin (gespielt von Liv Bendixen) teilte seinen Mantel und gab ihm dem Bettler (Aenne Traulsen). Alle waren beeindruckt von der Szene, doch zum Wohle des Pferdes haben alle auf ein “Blitzlichtgewitter” verzichtet. Der Posaunenchor stimmte wieder ein und ging mit Klein und Groß in Richtung St.Clemens Gemeindehaus, wo es noch eine kleine Stärkung gab und die Lichter ausgingen.

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Über Kinka Tadsen

Kinka Tadsen erblickte 1972 in Hamburg das Licht der Welt. Aufgewachsen ist sie dann auf Amrum. Abitur hat sie auf Föhr gemacht und sich für eine Fotografenlehre in Bad Oldesloe entschieden. Fotografen- und Lebenserfahrung hat sie in der großen weiten Welt auf diversen Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gesammelt. 2003 folgte dann die Rückkehr nach Amrum. Seit 2008 gehört sie als freie Journalistin zum Amrum-News Team.
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