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TSV Amrum: Endstation im Viertelfinale

Lange musste die Herrenmannschaft des TSV Amrum auf dieses Spiel warten. Nachdem sich die Inselkicker im Juli 2015 für das Viertelfinale des Kreispokals qualifiziert hatten, wurde diese Partie am letzten Sonntag ausgetragen. Auf der anderen Seite des Spielfeldes standen die Akteure des TSV Goldebek, der in der Kreisliga spielt. Für die Gastgeber war es das erste Spiel im Mühlenstadion seit etwa sieben Monaten. Auch die Trainingseinheiten der letzten Wochen auf dem Sportplatz konnten die fehlende Spielpraxis der Hausherren nicht wettmachen. Aufgrund des Wetters und des Rasenzustands waren sie in der letzten Zeit ausschließlich in der Halle am Ball.

Der Ball um den sich alles dreht...

Der Ball um den sich alles dreht…

Die Insulaner, deren Kader nicht komplett vollständig war, versuchten von Beginn an, dominant aufzutreten und das Spielgeschehen zu bestimmen. Dieses Vorhaben glückte ihnen nicht. Sie kamen nur schwer in Gang und kassierten nach etwa 15 Minuten durch ein Kontertor das 0:1. Auch in der Folgezeit hatten die Amrumer Schwierigkeiten, eine klare Spielstruktur zu entwickeln. Noch vor der Pause schlugen die Gäste des TSV Goldebek erneut zu und erhöhten auf 2:0. Nach der Halbzeit kam es zu einigen Umstellungen auf Seiten der Hausherren. TSV-Keeper Christian Engels musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Ivo Dwornik nahm im zweiten Durchgang den Platz zwischen den Pfosten ein. Außerdem agierten die Insulaner ab der 46. Minute im Gegensatz zu Hälfte eins mit einer Dreierkette, nur einem Sechser und zwei Stürmern. Diese Veränderungen wirkten sich positiv auf die Leistung der Amrumer aus. Sie hatten mehr Ballbesitz und spielerisches Übergewicht, das sie aber nicht in Tore ummünzen konnten. In der 58. Minute kam es dann zu einer weiteren Umstellung beim TSV, die so nicht geplant war. Amrums Offensivakteur Tomasz Manka sah die Gelb-Rote Karte und musste den Platz vorzeitig verlassen.

Trotz der zahlenmäßigen Unterlegenheit ließen die Hausherren in der Defensive fast nichts zu. „Leider konnten wir aber auch nach vorne keine großen Akzente setzen“, sagte Interimstrainer Stephan Dombrowski nach der Partie. Am Ende konnten die Gäste aus Goldebek ihre 2:0-Führung über die Zeit bringen und ins Halbfinale des Kreispokals einziehen, in dem nun der Verbandsligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm auf sie wartet. Die Amrumer wollen das Viertelfinal-Aus schnell abhaken, um im Sommer dann wieder mit vollem Elan die erste Pokalrunde anzugehen.

Für den TSV Amrum spielten Christian Engels (46. Ivo Dwornik), Fin Zimmermann (63. Christian Neubert), Tobias Lemke, Mathias Claußen, Jes Tadsen, Daniel Waldhaus, Robin Buschke, Mathis Wormsbächer (78. Finn Müller), Roman Synyuk, Michael Hoff und Tomasz Manka.

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Über Matthias Dombrowski

Matthias Dombrowski wurde 1994 auf Amrum geboren und verbrachte hier auch Kindheit und Schulzeit bis zur mittleren Reife. Seit 2012 besucht er das Gymnasium in Apenrade, Dänemark. Schon mit 15 schrieb er seinen ersten Artikel. Sport ist sein Thema und genau darüber berichtet er seit 2009 im Amrum-News Team.
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