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Neugestaltung der Strandübergänge in Nebel und Süddorf…..Neuigkeiten von der letzten Gemeinderatssitzung in Nebel…

Am Dienstag den 4.7.2017 traf sich der Nebeler Gemeinderat zu seiner 4. Sitzung in diesem Jahr. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Neugestaltung der Nebeler und Süddorfer Strandübergänge. Die meisten Besucher des Nebeler Strandes benutzen entweder  Fahrrad oder Auto, die im Bereich des großen Parkplatzes direkt vor dem Übergang zum Strand abgestellt werden. Fußgänger, Fahrradfahrer und Autofahrer müssen sich arrangieren, um sicher zum Strand zu gelangen. Die Gemeinde Nebel hatte ein Planungsbüro beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten, den Strandübergang sicherer und auch optisch ansprechender zu gestalten.

Der Parkplatz am Nebeler Strandübergang

Dieses Konzept liegt nun vor. Es wird eine Gestaltung angestrebt, die über die Funktion des PKW- und Fahrradabstellplatzes deutlich hinausgeht. Mit strandtypischen Materialien sollen Erlebnis-, Informations- und Ruhepunkte eingerichtet werden. Die Verkehrsführung wird so optimiert, dass in Zukunft PKW, Fahrrad und Fußgänger harmonisch und sicher zum Strand gelangen können.

Ein weiterer Schwerpunkt wird eine deutlich verbesserte Informationstrategie sein. Veranstaltungen, Wetter, Badezeiten und andere Informationen sollen an beiden Standorten in einheitlicher Form übersichtlich und gut lesbar dargestellt werden. Hierbei ist auch die Einbeziehung der digitalen Medien denkbar.

Die Gemeindevertretung stimmte dafür, dieses Konzept weiterzuverfolgen, wenn eine Co -Finanzierung durch Fördergelder möglich ist. Ein entsprechender Antrag soll an das EU-Sonder­programm ITI Westküste (Integrierte Territoriale Investitionen „Tourismus- und Energiekompe­tenz­region Westküste“) gestellt werden.

Im Rahmen der Einwohnerfragestunde gab es eine Anfrage hinsichtlich der Verkehrsführung der Fahrräder in der Gemeinde Nebel. Der Fahrradweg vom Strand parallel zum Strunwai endet auf Höhe der Sozialstation. Hier soll der Strunwai überquert werden, um dann auf der anderen Seite auf dem Fahrradweg weiterzufahren. Viele Fahrradfahrer fahren jedoch einfach auf dem Strunwai weiter und kreuzen diesen sogar in der unübersichtlichen „Bahnhofskurve“, um dann links nach Nebel abzubiegen. Ein weiterer gefährlicher Verkehrspunkt ist das Ende des Fahrradweges in Süddorf. Vorgesehen ist, dass die Hauptstraße (Waasterstigh)von Nebel kommend, hinter der Einmündung Sösarper Strunwai gekreuzt wird. Viele Radfahrer fahren jedoch quer über die Kreuzung, wenn sie Richtung Steenodde möchten. Wie Bürgermeister Dell Missier erklärte, sind beide neuralgischen Punkte schon mehrfach auf einer wiederkehrenden Verkehrsschau mit dem Kreis angesprochen worden, bisher leider ohne Erfolg. Bernd Dell Missier wird diese Kritik nochmals zum Anlass nehmen, mit den entsprechenden Behörden zu sprechen. Vielleicht hilft eine bessere Beschilderung, um die Fahrradfahrer über die Gefahr aufzuklären. Der Gemeinde selbst sind hier die Hände gebunden, da sie nur für den ruhenden Verkehr zuständig ist.

Hier noch kurz einige weitere Informationen:

  • Baubeginn zur Erneuerung des Weges hinter der Schule wird wahrscheinlich Mitte August sein.
  • Die Wahl der Nebeler Feuerwehr von Claudia Motzke zur neuen Gemeindewehrführerin und Jan Schmuck zum stellvertretenden Gemeindewehrführer wird von der Gemeindevertretung bestätigt.

Nach Beendigung des öffentlichen Teils wurde die Gemeindevertretersitzung mit den nichtöffentlichen Teil fortgeführt. Hier ging es um Finanz-, Grundstücks-, Bau- und Vertragsangelegenheiten.

Ralf Hoffmann für Amrum-News

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Über Ralf Hoffmann

Ralf Hoffmann wurde 1955 in Schleswig geboren und zog mit seinen Eltern und Geschwistern 1962 nach Amrum. Nach dem Abitur in Niebüll studierte Ralf Luft und Raumfahrttechnik in Berlin. Die ersten 6 Berufsjahre verbrachte er als Entwicklungsingenieur bei VW und danach wechselte er als Aerodynamischer Entwicklungsingenieur zu Ford nach Köln. Als Leiter der Aerodynamischen Entwicklung für Ford Europa und die letzten 15 Jahre als Manager Aerodynamik und Motor- und Komponentenkühlung war er weltweit verantwortlich und viel unterwegs, um die jeweiligen Prototypen unter Hitze und Kälte zu testen. Nach all den Jahren auf dem Festland sind Ralf und seine Frau Karin nun wieder nach Amrum zurückgekehrt.
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