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Kontrollen des ruhenden Verkehrs ab sofort nun auf der ganzen Insel….



Parkprobleme in den Inseldörfern

Schon seit vielen Jahren ist die Problematik in allen Inselgemeinden die gleiche, ganz besonders während der Hochsaison. Dauer- und/oder Falschparker behindern durch ihre „Parksünden“ den fließenden Verkehr, wodurch Rettungswege für Feuerwehr und Rettungsdienst blockiert werden, aber auch Radfahrer und Fußgänger, die aufgrund der teilweise engen Wege und Straßen die Fahrbahn bzw. den Seitenstreifen mitbenutzen müssen, unnötig gefährdet werden.

Lösungsorientiert… Oliver Heckel

Um hier Abhilfe zu schaffen und lösungsorientiert zu agieren wurde mit Wirkung vom 15. August 2017 für diese Aufgabe Oliver Heckel als neuer Kontrolleur für die Überwachung des ruhenden Verkehrs auf der ganzen Insel Amrum eingestellt. 
Die Weisungen für seine Amtshandlungen erhält Heckel vom zuständigen Straßenverkehrsamt des Kreises Nordfriesland mit Sitz in Husum. Dort hat er auch für seine neue Aufgabe eine Schulung absolviert.
Den Bürgermeistern der Insel Amrum und dem neuen Kontrolleur Oliver Heckel ist sehr daran gelegen, einheimischen Bürgern als auch Urlaubsgästen eine informative Aufklärung zu bieten, denn: “Niemand soll hier verprellt werden. Ziel ist es, durch gezieltes Handeln und Überwachen des ruhenden Verkehrs mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu schaffen“.

Deswegen werden „Parksünder“ durch ein kurzes Infoschreiben, welches dann an der Windschutzscheibe zu finden ist aufgeklärt und informiert, bevor im weiteren Verlauf der Bußgeldbescheid aktiv wird.

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Über Susanne Jensen

Susanne Jensen wurde 1965 in Hamburg geboren. In Appen bei Pinneberg aufgewachsen, kam sie nach der Erzieherausbildung 1985 auf die Nordseeinsel. Die Mutter von zwei erwachsenen Söhnen arbeitete anfangs einige Jahre in der Fachklinik Satteldüne. 1992 begann sie im Kindergarten Wittdün, wechselte 1998 in den neuen Kindergarten Amrum e.V., den sie dreizehn Jahre bis 2015 geleitet hat. Jetzt leitet Susanne das Jugendzentrum in Nebel.

5 Kommentare

  1. Ob die Autoflut wohl auch daran liegt, dass den Besuchern das Inselbusfahren zu teuer erscheint?
    Wie wäre es mit einer erhöhten Kurmittelabgabe, die das Busfahren beinhaltet?
    Jörg Kleinwächter

  2. Ich hatte auch einmal so eine nette Ermahnung an meinem Auto. Den ganzen Urlaub hatte ich das Auto auf dem Hotelparkplatz stehen – denn ich nutze es nur als Koffertransporter – habe es aber dann am Abend der Abreise auf der Straße auf der Seite ohne Bürgersteig abgestellt. Zum einen weil ich morgens schon um 06:00 Uhr mit der Fähre fuhr und sicher sein wollte, dass mich niemand mehr auf dem Parkplatz zuparkt, zum anderen weil es morgens Lärm macht, wenn man Kofferraum und Autotüren schließt. Ich hatte dann schon mit einer Knolle gerechnet und mich geärgert, denn ich hatte bis 22:00 Uhr gewartet, ehe ich den Wagen vom Parkplatz holte, aber es war zum Glück nur eine liebe Mahnung….
    In diesem Jahr war ich nun überwiegend als Fußgänger unterwegs und fühlte mich wie ein kleines gehetztes Kaninchen. Ich wohne in Norddorf. Früher stand dort an der Geschäftsstraße ein Schild “Vernünftige fahren hier nicht mit dem Fahrrad und den anderen ist es verboten”. Jetzt fahren dort alle mit dem Fahrrad und als Fußgänger fühlt man sich gehetzt. Man hat mir erklärt, warum Fahrrad fahren dort nicht verboten sein darf… aber kann man nicht ein Lösung finden? Auch kleine Kinder, die dort bisher auf der Straße hüpften, müssen jetzt dort stets vorsichtig sein. Ich fand die Regelung früher besser, auch wenn man keine Strafe erlassen darf…… es gibt doch wirklich viele Möglichkeiten in Norddorf mit dem Fahrrad zu fahren, warum muss es denn genau dort sein, wo die Leute flanieren. Im Übrigen: Vom Lieferverkehr habe ich mich noch nie gestört gefühlt, denn die fahren alle nur Schrittgeschwindigkeit.
    Aber noch ein anderes Problem… Am Edeka Markt sind zwischen Apotheke und Markt Fahrradständer. Jetzt hat man dort auf dem verbliebenen “Bürgersteig” auch noch den Fahrradweg angelegt, wo soll denn jetzt der Fußgänger hin? an der Apotheke auf die andere Straßenseite wechseln und dann 50 Meter weiter über die Kreuzung zu Edeka? Ich weiß, dass Fahrradwege politisch gewollt sind, aber würde nicht ein Achtungsstreifen auf der Straße reichen, so wie viele Städte das Problem derzeit lösen? So wie ich das sehe, ist diese Regelungsvielfalt überhaupt nicht nötig. Wenn jeder Rücksicht nimmt, Fußgänger, Autofahrer und auch Fahrradfahrer wären die Probleme aus der Welt geschaffen. In dem Moment wo jemand glaubt im Recht zu sein, beharrt er darauf und die Probleme entstehen.
    Die Idee durch eine erhöhte Kurmittelabgabe, das Busfahren kostenlos zu gestatten, finde ich gut. Aber ich glaube nicht, dass hierdurch wirklich viel Verkehr vermindert wird. Ich benutzte mein Fahrzeug nur als Kofferkuli – und darauf würde ich ungerne verzichten – und sonst kein einziges Mal. Das tun auch meine Bekannten so. Aber wir wohnen im Hotel. Für die Ferienwohnungsbewohner ist das anders, denn diese Urlauber erledigen ihre Einkäufe – oftmals mit Getränken – manchmal dann doch lieber mit dem Auto.
    Ich glaube, die optimale Lösung für alle wird es wohl nicht geben.
    Andrea Wilden

  3. Ich bin morgen 6 Wochen auf der Insel habe in der Zeit 2x mein Auto bewegt um zum Getränkemarkt zu fahren.
    Sprudelkästen kann ich wohl auch nicht anders transportieren und trinken muss man ja wohl auch.
    Mir ist aber aufgefallen das lange nicht mehr so viele Autos auf der Insel sind wie noch vor Jahren. Das erklärt auch die vollen Parkplätze in Dagebüll – Hafen Am Meisten bewegte Autos sind nach wie vor mit NF-Schildern.
    Ursula Schinkel

  4. Wir sind nur zu zweit auf der Insel gewesen. Das Auto lassen wir zuhause.Wir kommen mit Bahn und Fähre. Da beginnt der Urlaub schon bei der Anreise. Auf der Insel mieten wir uns Fahrräder. Unsere Einkäufe für die Ferienwohnung inkl Getränke transportieren wir im Fahrradkorb, bzw. Rucksack. Wir waren eohnehinjeden tag unterwegs, da nahmen wir mit, was wir für den kommendenTag brauchten. Ich hoffe, wir waren rücksichtsvolle Radler, die Fußgänger respektieren. So eilig haben wir es im Urlaub ja nicht!
    Allen eine gute Zeit!
    Jens Porep

  5. Wir kommen seit 16 Jahren mit dem Auto als fahrenden Kleiderschrank auf die Insel.
    Bei Ankunft stehen die Fahrräder bereits vom Fahrradverleih angeliefert bereit.
    Die Kosten sind nicht gerade gering. Also können die Busbenutzer ebenso bezahlen.
    Für alle die das Auto nicht nur für An- und Abreise benutzen muss eine Vignette
    gelöst werden und somit ist eine Gleichbehandlung gegeben. Bei entsprechenden
    Kosten bleibt dann evtl. das eine oder andere Auto stehen. Hilft der Luftverschmutzung
    und dem Verkehrsaufkommen.

    M.f.G. auf die wunderschöne Insel

    Gerhard Bolm

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