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Die mobile Saftpresse kommt nach Amrum…

Ende September erstmals auch auf Amrum möglich: Äpfel in die mobile Saftpresse geben.

Gemeinsame Aktion des Kindergartens und der Nebler Feuerwehr

Am 28. September ist es soweit. Dann können alle großen und kleinen Amrumer ihr geerntetes Obst mitbringen und daraus ihren eigenen Saft pressen lassen. Ob Birne, Apfel oder Quitte, Mirabelle oder Pflaume – die mobile Presse entsaftet jedes Kern- und Steinobst. Pro Liter Saft bezahlt man 1,50 Euro.

Die Früchte kommen auf ein Laufband, werden maschinell in der Presse zerkleinert, gepresst, auf 80°C erhitzt und in 5 Liter Verpackungen abgefüllt. Der Saft ist darin mindestens ein Jahr haltbar, sogar angebrochen im Kühlschrank noch drei Monate.

Als der Inselkindergarten im letzten Jahr einen Ausflug zur mobilen Saftpresse nach Föhr machte, verabredete Lothar Herberger mit dem Besitzer der Presse auch einen Abstecher nach Amrum. Und wie in Uetersum ist auch in Nebel die Feuerwehr mit von der Partie.

Auf dem Platz vor dem Feuerwehrgerätehaus in Nebel wird die Saftpresse postiert. Sollte das Wetter nicht mitspielen, darf die Saftpresse ins Gerätehaus und die Löschfahrzeuge bleiben solange im Freien. „Ist doch besser, im Trockenen zu arbeiten“, meint die Nebler Feuerwehr. Für das leibliche Wohl nach getaner Arbeit wird gesorgt sein. Es erwartet Klein und Groß vor Ort eine kleine Stärkung gegen Spende für den Kindergarten.

„Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn, geh’n wir in den Garten, schütteln wir die Birn’. Schüttel ich die großen, schüttelst du die klein’n, wenn das Säckchen voll ist, geh’n wir wieder heim“, heißt es zwar in dem alten Kinderreim, doch es ist besser, Birnen, Äpfel, Quitten & Co. einzeln zu pflücken, denn Fallobst fault sehr schnell. Das gesammelte Obst am besten trocken, kühl und luftig lagern.

Die mobile Saftpresse kommt am 28. September um 09:15 Uhr mit der Fähre in Wittdün an und wird gegen 09:30 Uhr am Feuerwehrhaus in Nebel erwartet.

 

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Über Astrid Thomas-Niemann

Astrid Thomas-Niemann ist gelernte Schifffahrtskauffrau sowie studierte Sprach- und Erziehungswissenschaftlerin. Sie hat viele Jahre als Schifffahrtsanalystin gearbeitet und lebt seit 2015 in Wittdün. Als junge Frau kam Astrid 1981 das erste Mal auf die Insel und besuchte auf Zeltplatz II die Niemanns aus Hamburg, die Amrum seit 1962 urlaubsmäßig die Treue halten, inzwischen bereits in der 4. Generation.
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