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	<title>AmrumNews &#187; Insulaner</title>
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	<description>Online-Zeitung der Insel Amrum</description>
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		<title>Nach Afrika und zurück für einen guten Zweck&#8230;(st)</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 08:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insulaner]]></category>
		<category><![CDATA[Über Land ...]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie verpackt sie sorgfältig, lädt sie in ihren Kleinbus und fährt die 50 prall gefüllten Bananenkartons nach Münster zu einem Containerbahnhof.


Alle sechs Wochen sammelt Angelika Hesse Spenden von Amrumern für Afrika. Obwohl die Hotel Seeblick-Seniorchefin weiß, dass alles, was sie <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2011/12/13/nach-afrika-und-zuruck-fur-einen-guten-zweck-st/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Sie verpackt sie sorgfältig, lädt sie in ihren Kleinbus und fährt die 50 prall gefüllten Bananenkartons nach Münster zu einem Containerbahnhof.</div>
<div>
<span id="attachment_5767" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/hesse1.jpg" rel="lightbox[5766]"><img class="size-medium wp-image-5767" title="hesse1" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/hesse1-300x200.jpg" alt="Angelika Hesse packt..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Angelika Hesse packt...</dfn></span>
</div>
<div>Alle sechs Wochen sammelt Angelika Hesse Spenden von Amrumern für Afrika. Obwohl die Hotel Seeblick-Seniorchefin weiß, dass alles, was sie losschickt auch ankommt, war es ihr ein Herzenswunsch „endlich zu sehen, wie die Menschen dort leben“. Zusammen mit ihrer Restaurantleiterin Heike Trumm besuchte sie gerade die Katrin Rhode Stiftung in Burkina Faso.</div>
<div>Für die engagierte Amrumerin wurde es ein besonderer Trip der grenzenlosen Hoffnung.</div>
<div>„Nachts um elf sind wir angekommen und es hatte noch 30 Grad“, beginnt Angelika Hesse und die Augen leuchten. „Wir rissen uns sofort die Jacken vom Leib, es war unendlich heiß. Zumindest nach unserem Empfinden.“ Sie erzählt, wie die beiden Frauen ihren Augen kaum trauten, als sie Einheimische in zerschlissenen Anoraks, bunten Wollmützen und dicken Pullovern begegnen. „Für die Menschen dort ist 30 Grad keine Temperatur. Sie frieren“, energisch begleiten ihre Hände alles Gesagte. Angelika Hesse ist mitten im Thema. Der Spendenfinger zeigt nach oben. „Ja“, sagt sie, „das müssen Sie unbedingt schreiben, dass die Menschen dort auch warme Anziehsachen brauchen!“</p>
<span id="attachment_5768" class="wp-caption alignright" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/hesse3.jpg" rel="lightbox[5766]"><img class="size-medium wp-image-5768" title="hesse3" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/hesse3-300x200.jpg" alt="Die Mädchen vom Haus ALMA" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Die Mädchen vom Haus ALMA</dfn></span>
</div>
<div>Am so genannten Flughafengebäude, ein Bretterschlag mit Rollbahn, erwartet „Mama Tenga“ sie schon, wie die Initiatorin und Mutter des Hilfsprojektes, Katrin Rohde, von „Ihren“ Kindern genannt wird. Eine Stunde dauert die Fahrt von Ouagadougou-Stadt, der für uns unaussprechlichen Hauptstadt des Staates Burkina Faso bis zum eigentlichen Ziel ihrer Reise: dem Slumviertel und die darin beherbergte Hilfsstätte „Managré Nooma“ inmitten der drittärmsten Region der Welt.</div>
<div>A.M.P.O, Sahel e.V. „Hilfe für Kinder in Burkina Faso“, nennt Katrin Rohde 1995 ihr Projekt, als sie in Deutschland mit allem abschließt und auswandert. „AMPO“, das nach dem ersten Waisenhaus für Jungen benannt ist und ausgeschrieben „Association Managré Nooma pour la Protection des Orphélins“ heißt, auf Deutsch: Verein „Das Gute geht nie verloren…“, zum Schutz von Waisenkindern. 60 Jungen im Alter von sechs bis 18 Jahren finden heute dort Zuflucht. Eine Aufgabe, für die Frau Katrin Rohde ihr eigenes Leben in Plön, ihre Buchhandlungen und ihre Wohnung samt Möbel aufgab. Es ist ein Lebenswerk von dem Angelika Hesse vor sechs Jahren in ihrem Restaurant erfuhr. Als Katrin Rohde sich gerade von einer schweren Krankheit auf Amrum erholte.</p>
<span id="attachment_5769" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/hesse4.jpg" rel="lightbox[5766]"><img class="size-medium wp-image-5769" title="hesse4" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/hesse4-300x200.jpg" alt="Angelika Hesse schreibt ihr Tagebuch" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Angelika Hesse schreibt ihr Tagebuch</dfn></span>
</div>
<div>Ein Dorf auf Wüstensand errichtet, empfängt Angelika Hesse und ihre Begleiterin Heike Trumm am nächsten Morgen. Mädchen und Jungen jeden Alters wirken geschäftig. Ständig wirbelt Staub von trockenen Sandstrassen auf. Die Menschen in „Managré Nooma“ wirken arm, aber gesund. Jeder kümmert sich um jeden. Das Wenige, was es gibt, wird anstandslos geteilt. Angelika Hesse sieht ihre vor vielen Jahren ausrangierten Kurzwellenradios an jeder Ecke. Für viele sind sie nur Schmuck. Denn fließend Wasser? Strom? Toilettenpapier? „Wo denken sie hin“, korrigiert Frau Hesse die Vorstellung vom Leben dort nach unten. Der Grund, weshalb Elektrogeräte für das Hilfswerk zwar gut, aber suboptimal sind. Omas fußbetriebene Nähmaschine, die allzu oft im Keller verstaubt, steht nicht umsonst ganz oben auf dem Infoblatt, das Sahel e.V. herausgibt. Gartengeräte jeder Art, Töpfe, Bettbezüge, Kleidung, Windeln, Gürtel und Rollschuhe stehen ebenso darauf wie Vitamine, Medizin und Schulsachen. Die, die Amrumer Schule jedes Jahr für die Stiftung sammelt.</div>
<div>Katrin Rohdes Hilfsprojekt ist inzwischen zu einer Stätte herangewachsen. Häuser für verstoßene, schwangere Frauen mit AIDS, Waisenmädchen, eine Krankenstation und Behindertenprojekte finden sich darin. Unter anderem. Ein weiteres Herzstück ist für Katrin Rohde eine generationenübergreifende Landwirtschaftschule, in der sie „Hilfe zur Selbsthilfe“ ebenso groß schreibt wie bei alle anderen Häusern. Die Frauen lernen dort Nähen, Kochen, bekommen Schulunterricht, werden in Viehzucht und Hygiene geschult. 80 Mitarbeiter begleiten die Menschen mittlerweile auf ihrem Weg in die Eigenständigkeit, die den Schülern und ihrer Familie das Überleben sichern soll.</div>
<div>
<span id="attachment_5770" class="wp-caption alignright" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/hesse5.jpg" rel="lightbox[5766]"><img class="size-medium wp-image-5770" title="hesse5" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/hesse5-300x200.jpg" alt="Mädchen lernen Weben" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Mädchen lernen Weben</dfn></span>
</div>
<div>„Die Entfernung von Hamburg ist eigentlich nicht weit“, erzählt Angelika Hesse, die dieses Jahr ihren 60. Geburtstag feierte. Sie ist ein durch und durch nordischer Typ, helle Haut, helle Haare, blaue Augen. Selbst nach ihrem Trip erkennt man keine Spur von Urlaubsbräune. Gesund, würde man sagen, sieht sie aus. Von Hamburg fliegt man eine Stunde nach Paris und von dort gerade einmal fünf Stunden weiter nach Ouagadougou. Trotzdem könnte die Welt nicht anders und die Kluft nicht größer sein. „Die Menschen dort haben nichts“, sagt Frau Hesse, und betont „wirklich nichts.“ Als sie vor sechs Jahren ihre Hilfslieferungen startete, hatte sie eigentlich nur vor, ihren eigenen Keller leer zu räumen. Doch nur wenige Tage später lagen erste namenlose Säcke vor ihrem Luxus-Hotel Seeblick Genuss und Spa Resort. Sorgfältig gelegte, gebügelte Wäsche, Hosen, Jacken, Kinderkleidung. Eines ihrer absoluten Spenden-Highlights ließ auch nicht lange auf sich warten: Lisbeth Kümmel, eine ehemalige Besitzerin einiger Schuhläden auf Amrum, öffnete für Hesses Afrika-Projekt ihr längst vergessenes Lager, fand 200 Paar neue Schuhe und gab sie Angelika Hesse mit auf „die Reise“.</div>
<div>Auch nagelneue Fahrräder von Amrumer Fahrradverleihen, neue Bettwäschen von Vermietern und Nähzeug für die A.M.P.O-Schneiderinnen zählen zu Glanzstücken ihrer wohltätigen Arbeit. Die ihr umso mehr Spaß macht, weil die Amrumer so liebevoll schenken, wie sie sagt. „Wenn ich einen Schulranzen aufmache, dann sind noch Schreibblöcke und Mäppchen darin. Und wenn ich die Mäppchen aufmache, finde ich Stifte, Radiergummis und Füller mit Patronen. Diese Stifte sind angespitzt! Schöner kann man ein Schulkind in Burkina Faso nicht auf Augenhöhe beschenken“, schwärmt Angelika Hesse und beginnt, die nächsten Säcke in Kartons zu legen, zu beschriften und sie in Reih und Glied für die nächste Fahrt zu stapeln.</div>
<div>Verantwortlich für diesen Artikel: Sabine Streitel</div>
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		</item>
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		<title>One-Way-Ticket nach Amrum &#8211; Asta Isemann erzählt&#8230;(st)</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 07:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insulaner]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere neue Kollegin Sabine Streitel wird unsere Rubrik &#8220;Insulaner&#8221; mit neuem Leben füllen. Berichte über junge- und alte Amrumer, gebürtige- und Neuamrumer &#8211; einfach über Menschen mit ihrer ganz persönlichen Amrumgeschichte. Für das erste Gespräch besuchte sie Asta Isemann in <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2011/12/09/one-way-ticket-nach-amrum-asta-isemann-erzahlt-st/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Unsere neue Kollegin Sabine Streitel wird unsere Rubrik &#8220;Insulaner&#8221; mit neuem Leben füllen. Berichte über junge- und alte Amrumer, gebürtige- und Neuamrumer &#8211; einfach über Menschen mit ihrer ganz persönlichen Amrumgeschichte. Für das erste Gespräch besuchte sie Asta Isemann in Wittdün.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Peter Lückel, Chefredakteur Amrum-News<br />
</span><br />
<span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">„Es war kurz nach dem Krieg und mein Mann arbeitete als Radiomonteur in einem kleinen Ort bei Flensburg als er das Angebot bekam nach Amrum zu gehen.</span></p>
<span id="attachment_5752" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/asta.jpg" rel="lightbox[5751]"><img class="size-medium wp-image-5752" title="asta" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/asta-300x200.jpg" alt="Asta Isemann" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Asta Isemann</dfn></span>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Beruflich! Ein Jobangebot war in dieser Zeit unvorstellbar. Mein Mann hatte dazu eigentlich nur eine Frage: „Amrum, wo ist dieses Amrum?“ Das ist jetzt 66 Jahre her.</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"> </span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><br />
</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Ich bin Norwegerin, ich komme aus Stavanger. Dort lernten der damalige Oberleutnant Günter Isemann und ich uns auch kennen. Wenig später verschlug es uns nach Goldebeck. Das muss man auch heute noch nicht kennen. Dort gab es aber dieses kleine Elektrogeschäft, bei dem Günter Stammkunde war. Der Inhaber sprach meinen Mann eines Tages an und bot ihm die Leitung seiner Werkstatt auf Amrum an. Günter überlegte nicht lange. Ich blieb noch mit unserem Erstgeborenen Gunnar in Goldebeck. Günter bezog also erst einmal alleine eine kleine Bude bei Familie Götze in der Strandstrasse in Wittdün. Die Hauptstrasse sah damals schon fast so aus wie heute. Obwohl es zu der Zeit noch keine Restaurants oder ähnliches gab. Es gab ein kleines Milchgeschäft von Herrn und Frau Braasch.</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"> </span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Wir haben seitdem immer nur in Wittdün gelebt. Bis heute. Günters Zimmer hatte damals weder Strom noch fließend Wasser. Kaum zu glauben, dass wir darin später zu dritt zwei Jahre leben sollten. Ende 1948 kam ich dann endgültig zu ihm auf die Insel – und bin hier geblieben. </span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Damals waren wir beide, Günter und ich, Ende 20. Heute bin ich über 90 Jahre alt und lebe hier mit meinen zwei Söhnen, meinen vier Enkel- und sechs Urenkelkindern. Alle leben auf Amrum. Was sagen Sie dazu?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<span id="attachment_5753" class="wp-caption alignright" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/asta2.jpg" rel="lightbox[5751]"><img class="size-medium wp-image-5753" title="asta2" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/asta2-300x200.jpg" alt="Asta und Günter Isemann auf dem Weg zur Hochzeit des damaligen Schulleiters im Jahr 1959 vor ihrem Haus in Wittdün" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Asta und Günter Isemann auf dem Weg zur Hochzeit des damaligen Schulleiters im Jahr 1959 vor ihrem Haus in Wittdün</dfn></span>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Unser erstes Grundstück in Wittdün bezahlten wir mit Lampen für das Hotel „Vier Jahreszeiten“. 600 Quadratmeter Baugrund. Der Schwiegersohn von Karl Quedens, Hermann Hartmann, hatte es uns überraschend angeboten. Aber es war das Jahr 1949 und an Bauen war nicht zu denken. Wenn man als Familie fünf Mark am Tag zum Leben hatte, war das viel.</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"> </span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Glühbirnen, Kupplungen, Schrott und Stecker – Günter investierte alles Geld, das vom Lohn dann doch noch übrig blieb in Ware für seinen ersten eigenen kleinen Laden. Das Geschäft lief gut. Gut genug, um im Jahr 1953 doch noch zu bauen. Wenig später stand ich an der Mischmaschine und goss Wasser, Zement und Sand zusammen. Günter klopfte daraus die Ziegel. Zu der Zeit konnte man noch bauen fast ohne Geld. 5000 Mark für den Keller. Alle halfen mit. Ein Freund hob uns den Keller aus. Ja, das waren andere Zeiten. Uwe Martinen tischlerte uns als Gesellenstück die Eingangstür – für 200 Mark. Sie sieht heute noch ganz gut aus. Das war auch so ziemlich das Einzige, was fertig war, als wir Ende August desselben Jahres einzogen. Unser zweiter Sohn Per war da gerade einmal drei Jahre alt.</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"> </span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Tja, das ist unsere kleine Amrumgeschichte.“</span></p>
<p><span style="font-family: Helvetica; font-size: small;"><span class="Apple-style-span" style="line-height: normal;">Verantwortlich für diesen Artikel: Sabine Streitel</span></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>August Jakobs ist mit 90 Jahren noch lange nicht in die zweite Reihe getreten&#8230;(to)</title>
		<link>http://www.amrum-news.de/2010/10/29/august-jakobs-ist-mit-90-jahren-noch-lange-nicht-in-die-zweite-reihe-getreten-to/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 07:26:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insulaner]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ehrenbürger der Gemeinde Nebel feierte seinen 90. Geburtstag in großer Runde.

Der 1920 auf der Hallig Langeneß Geborene erfreut sich noch bester Gesundheit und lässt für sich immer noch keine lange Weile aufkommen. Jeder neue Tag bedeutet auch ein Projekt, <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2010/10/29/august-jakobs-ist-mit-90-jahren-noch-lange-nicht-in-die-zweite-reihe-getreten-to/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div >Der Ehrenbürger der Gemeinde Nebel feierte seinen 90. Geburtstag in großer Runde.</p>
<span id="attachment_3983" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/10/august901.jpg" rel="lightbox[3982]"><img class="size-medium wp-image-3983" title="august901" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/10/august901-300x200.jpg" alt="Geburtstag in großer Runde" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Geburtstag in großer Runde</dfn></span>
</div>
<div >Der 1920 auf der Hallig Langeneß Geborene erfreut sich noch bester Gesundheit und lässt für sich immer noch keine lange Weile aufkommen. Jeder neue Tag bedeutet auch ein Projekt, das es gilt, umzusetzen. Das Grundstück in exponierter Lage direkt hinter dem Steenodder Seedeich gelegen ist weitläufig und das Haus, dass er 1953 bauen ließ, verpflichten den Pensionär stets auf ein Neues. „In dieser Woche zum Beispiel kommt das Sanitärhandwerk ins Haus und verlegt neue Abwasserleitungen im Keller und vorm Haus. Einige Kabel und Schalter, die nun im Weg sind, lege ich selbst um. In den Ferienwohnungen sind auch noch Erneuerungsarbeiten geplant. Ich habe hauptsächlich Stammgäste, die teils schon 46 Jahre kommen. Für die Reinigung habe ich allerdings eine Firma beauftragt. Die netten Gespräche und das Abkassieren habe ich aber mir vorbehalten“, schmunzelt August Jakobs.</div>
<div >
<span id="attachment_3986" class="wp-caption alignright" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/10/august9042.jpg" rel="lightbox[3982]"><img class="size-medium wp-image-3986" title="august904" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/10/august9042-300x200.jpg" alt="Ein Leben voller Seefahrtsgeschichte..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Ein Leben voller Seefahrtsgeschichte...</dfn></span>
</div>
<div >Sein immer währendes Engagement und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen brachten August Jakobs in seinem Leben einen hohen Bekanntheitsgrad und eine gehörige Portion Anerkennung ein. Als Mitglied verschiedener politischer Gremien, und als Kreistagsabgeordneter, sowie Bürgermeister der Gemeinde Nebel stellte er seine Schaffenskraft in den Dienst der Öffentlichkeit. Dementsprechend hochkarätig waren die Geburtstagsgrüße, die Nebels Bürgermeister Bernd Dell-Missier zusätzlich zu denen der Gemeinde Nebel zu überbringen hatte. Sie reichten von den Vertreterinnen des Amtes über den Landrat und Kreistagspräsidenten bis hin zum Landesvater Peter Harry Carstensen. Mit Letzterem stand er im Juni bei der Taufe des WDR-Neubaus „Uthlande“ vor den Fernsehkameras und heimste dabei einen nicht unerheblichen Teil der Sendezeit für ein persönliches Interview für sich ein.</div>
<div >Dell-Missier lobte die Weitsicht, die August Jakobs in seiner Amtszeit als Bürgermeister bewiesen hat. Der Ankauf des heutigen Haus des Gastes war nur eine der markanten Entscheidungen, die in seine ehrenamtliche Tätigkeit fielen. Der Gesangsverein „Rüm Hart“, dem August Jakobs und seine verstorbene Frau Gertraude aktiv angehörten, brachte dem Jubilar gleich mehrere Geburtstagslieder.</div>
<div >Wie intensiv der Hang zur Seefahrt seit seiner Jugend bereits war und auch noch immer ist, stellte August Jakobs immer wieder unter Beweis. Schon früh zeigte er das nötige Geschick und fand bei seinem Vater Hans Jakobs, der auch schon Schifffahrt in der Halligwelt betrieb, ein gutes Vorbild.</p>
<span id="attachment_3987" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/10/august90.jpg" rel="lightbox[3982]"><img class="size-medium wp-image-3987" title="august90" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/10/august90-300x200.jpg" alt="Erinnerung an alte Zeiten... die „Hauke-Haien“" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Erinnerung an alte Zeiten... die „Hauke-Haien“</dfn></span>
</div>
<div >Nach seinem 1936 auf Langeneß absolvierten Schulabschluss folgten Fahrtzeiten bei verschiedenen Reedereien, bevor er ab Januar 1940 die Seefahrtsschule Hamburg besuchte. Während der Kriegsjahre versanken nach Beschuss zwei Schiffe auf denen Jakobs fuhr. „Durch einen glücklichen Umstand führte mein Weg zum Kriegsende direkt zurück nach Langeneß und nicht zum letzten „Verheizen“ der Nautiker an die Front“, berichtet Jakobs detailliert.</div>
<div >Eine Stelle als Schiffsführer beim Wasser &#8211; und Schifffahrtsamt brachte ihn und seine Frau nach Amrum. Hier fiel dann der Entschluss sich selbstständig, zu machen. 1948 kaufte der Kapitän sein erstes Ausflugsschiff, die “ Ambronia“. 1951 fand mit Vater Hans die gemeinsame Gründung der Reederei „Fahr mit uns“ statt. Nach dem Tod seines Vaters im Oktober 1959 und der Eindeichung des Hauke-Haien-Kooges mit der Anlage des Hafens Schlüttsiel beschloss der Reeder Jakobs, den Halligverkehr auf eine größere Grundlage zu stellen. 1960 wurde im Bahnhofshotel die Gründungsversammlung der Amrumer Schifffahrts AG (ASAG ) abgehalten. In die AG, brachte Jakobs seine beiden Ausflugsschiffe und ein Frachtschiff ein. Ein Ausflugsschiff, die „Amrum“ (später „Stadt Husum“ und heute noch als „Hauke-Haien“ unter Fahrt im Wattenmeer) und die kombinierte Auto- und Fahrgastfähre „Amrum“ (heute noch als „Vitte“ zwischen Rügen und Hiddensee in Fahrt) wurden für die ASAG gebaut.</div>
<div >Die Konkurrenz zur Wyker Dampfschiffs-Reederei bekam der Halligreederei finanziell nicht sonderlich gut, sodass 1971 die Fusion mit der WDR vollzogen werden musste. Bis zu seiner Pensionierung 1983 fuhr August, wie er auf der Insel freundschaftlich genannt wird, noch auf der von ihm mit ausgebauten Halliglinie. Von 1971 bis 2002 war er zudem Mitglied des Aufsichtsrates der WDR.</div>
<div >Nach der Pensionierung blieb er weiter mit der Seefahrt verbunden und führte rund 15 Jahre den Vorsitz des Nautischen Vereins NF. Die Mithilfe beim Aufbau des Schifffahrt-Museums in Husum fiel genauso engagiert aus wie alles andere, was er anfasste, aus.</div>
<div >Für alle Highlights der letzten 90 Jahre reicht leider der Platz nicht, dafür bitten wir um Verständnis. In den Amrum Chroniken von 1983,1993 und 2008 nimmt seine Geschichte bereits einen bedeutsamen Rahmen ein.</div>
<div >
<span id="attachment_3988" class="wp-caption alignright" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/10/august903.jpg" rel="lightbox[3982]"><img class="size-medium wp-image-3988" title="august903" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/10/august903-300x200.jpg" alt="&quot;August&quot; umringt von seinen Töchtern und Enkelkindern" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">&quot;August&quot; umringt von seinen Töchtern und Enkelkindern</dfn></span>
</div>
<div >Als Geburtstagsgeschenk wünschte sich das „Geburtstagskind“ eine Unterstützung für eine Fahrt von Portugal über Spanien, Marokko und den Kanaren auf einem Frachtschiff mit zusätzlichen Kabinen für Passagiere. „Dass Einzigste was ich dabei nicht bedacht habe, ist mein Alter. Schiffe ohne Arzt an Bord wollen mich nicht mehr mitnehmen. Hier suche ich noch nach einer Lösung“, zeigt sich August Jakobs optimistisch.</div>
<div >Eine große Familie, für die letztlich auch seine fünf Töchter gesorgt haben, steht hinter ihm und wünscht ihm, wie alle Freunde und Bekannte auch, noch viele gesunde und kurzweilige Tage in seinem Leben.</div>
<div >Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers</div>
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		<title>Amrum in schwarz-weiß…(kr)</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 06:32:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insulaner]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Wer sich direkt vom Kniep in den Nebeler „Strandpiraten“ wehen lässt, hat mit Sicherheit noch viele verschiedene Eindrücke im Kopf: vom Strand, vom Meer, vom Himmel und von den vielen maritimen Gegenständen und Gebäuden, die überall auf der Insel <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2010/04/16/amrum-in-schwarz-weis%e2%80%a6kr/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span > </span></p>
<p>Wer sich direkt vom Kniep in den Nebeler „Strandpiraten“ wehen lässt, hat mit Sicherheit noch viele verschiedene Eindrücke im Kopf: vom Strand, vom Meer, vom Himmel und von den vielen maritimen Gegenständen und Gebäuden, die überall auf der Insel zu finden sind.</p>
<span id="attachment_3148" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/04/ausstellung.jpg" rel="lightbox[3147]"><img class="size-medium wp-image-3148" title="ausstellung" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/04/ausstellung-300x200.jpg" alt="Kinka Tadsen und Peter Lückel vor dem Strandpirat" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Kinka Tadsen und Peter Lückel vor dem Strandpirat</dfn></span>
<p>Und während man nun auf sein Essen wartet und den Blick schweifen lässt, findet man genau diese Eindrücke auf Papier oder Leinwand gebannt an den Wänden wieder. Kinka Tadsen und Peter Lückel haben sich zusammen getan und einige ihrer wunderschönen Schwarz-Weiß-Fotos gerahmt und zu einer Ausstellung der besonderen Art zusammen gestellt.  Kinka Tadsen ist professionelle Fotografin und macht in ihrem Fotostudio „Knipskasche“ in Nebel gerne Porträtaufnahmen oder ist unterwegs zu den verschiedenen Veranstaltungen wie Hochzeiten, Taufen etc. Für diese Ausstellung hat sie sich jedoch für ihr Lieblingsmodell entschieden, die Amrumer Landschaft.</p>
<span id="attachment_3149" class="wp-caption alignright" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/04/ausstellung2.jpg" rel="lightbox[3147]"><img class="size-medium wp-image-3149" title="ausstellung2" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/04/ausstellung2-300x200.jpg" alt="Licht und Schatten..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Licht und Schatten...</dfn></span>
<p>Licht und Schatten, entstanden durch Sonne, Wind und Meer, kommen durch die Vielfalt der Grautöne in ihren Schwarz-Weiß-Fotografien, besonders gut zur Geltung. Peter Lückl, hauptberuflich Grafik-Designer und bekannt durch seine Firma „Paddel Grafik“, lebt seine künstlerische Seite unter dem Namen „MareArt“ (Mare = Meer, Art = Kunst) aus. Hier hat er mit seiner ersten Ausstellung eine Idee umgesetzt, die er schon lange im Kopf hatte: die schwarzgerahmten Fotografien, werden durch echtes Strandgut ergänzt, dabei sind die ausgestellten Kombinationen erst während des Schaffens erstanden.</p>
<span id="attachment_3150" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/04/ausstellung3.jpg" rel="lightbox[3147]"><img class="size-medium wp-image-3150" title="ausstellung3" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/04/ausstellung3-300x200.jpg" alt="Kombinationen..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Kombinationen...</dfn></span>
<p>Beide waren sich bei dem maritimen Thema und der Festlegung auf Schwarz-Weiß sofort einig, unter anderem auch, da sich die Bilder optisch sehr schön in die Inneneinrichtung des „Strandpiraten“ einfügen. Lage und Räumlichkeiten sind für diese Ausstellung einfach ideal, finden beide. Die Bilder werden noch eine ganze Weile im Strandpiraten zu sehen sein und sind bei Interesse auch käuflich zu erwerben.</p>
<p>Verantwortlich für diesen Artikel: Katrinna Reichel</p>
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		<title>„Ein Traum ist in Erfüllung gegangen…“</title>
		<link>http://www.amrum-news.de/2010/01/07/%e2%80%9eein-traum-ist-in-erfullung-gegangen%e2%80%a6%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 12:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kquedens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insulaner]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Künstlerin Anna Susanne Jahn hat mit ihrem Mann auf Amrum ein neues Zuhause gefunden.
Wenn man auf Amrum nach Anna Susanne Jahn fragt, fallen die Antworten höchst unterschiedlich aus. Dass sie die Frau des „neuen“ Zahnartes ist, wissen viele, dass sie <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2010/01/07/%e2%80%9eein-traum-ist-in-erfullung-gegangen%e2%80%a6%e2%80%9c/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span style="font-family: Lucida Grande;"><span style="font-size: 11pt;">Künstlerin Anna Susanne Jahn hat mit ihrem Mann auf Amrum ein neues Zuhause gefunden.<img class="alignleft size-medium wp-image-2728" title="jahn" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/01/jahn-300x225.jpg" alt="jahn" width="300" height="225" /><br />
Wenn man auf Amrum nach Anna Susanne Jahn fragt, fallen die Antworten höchst unterschiedlich aus. Dass sie die Frau des „neuen“ Zahnartes ist, wissen viele, dass sie eine erfolgreiche Künstlerin ist, hingegen bisher nur wenige. Grund genug, die sympathische „Neu-Amrumerin“ einmal etwas genauer vorzustellen.</span></span></p>
<p>Anna Susanne Jahn wurde 1961 als Anna Susanne Schulz im niedersächsischen Wolfenbüttel geboren. Von 1981 bis 1989 studierte sie an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig bei Prof. Peter Voigt und bei Prof. Karl-Christoph Schulz Malerei und Druckgrafik. Im Jahre 1988 erhielt sie ihr Diplom für Bildende Künste mit Auszeichnung. Ein Jahr danach folgte  der Abschluss als Meisterschülerin sowie ein zweimonatiger Studienaufenthalt in Kanada. Nur zwei Jahre später folgte ein sechsmonatiger Studienaufenthalt in Japan. An der „University of Art“ in Kyoto studierte Jahn bei Prof. Koyo Hatanaka japanische Tuchmalerei. Nach zwei weiteren Studienreisen nach Beijing (China, 1999) und New York, (USA 2001), erhielt sie 2002 einen Lehrauftrag an der „Luxun Academy of Arts“ in Shenyang (China). Noch im gleichen Jahr bekam Frau Jahn ein internationales Druckgrafik-Stipendium in St.Michaels printshop, in St. John´s (Kanada). Bei der sogenannten Monotypie wird statt auf Papier oder einer Leinwand direkt auf eine Metallplatte gemalt. Anschließend wird das Bild mit Hilfe einer Presse zu Papier gebracht. Zwar ist es möglich, diesen Druckvorgang zu wiederholen, jedoch gleicht im Ergebnis kein Bild dem anderen. Es entsteht immer ein Unikat. Ein Highlight ihrer bisherigen künstlerischen Laufbahn ist ihr Projekt „Die Große Wand“, einem Arbeitsstipendium zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Tagebau in Schöningen. Entstanden ist hierbei eine Riesenmonotypie mit einem Ausmaß von 10,07 x 1,40 Meter.</p>
<p>Die zweite Leidenschaft von Anna Susanne Jahn neben der Druckgraphik ist die Aquarellmalerei. Mit den Aquarellfarben und einer raffinierten Maltechnik erweckt sie dabei in schönster Stillleben-Tradition zarte Blüten, leuchtende Früchte, Frösche und Fliegen, aber auch Sahnetörtchen einer Amrumer Bäckerei oder Rollmöpse auf Papier zum neuen Leben. In ihren Bildern finden sich darüber hinaus nicht selten auch manche Motive ihrer vielen Studienreisen wieder. Seit nunmehr 25 Jahren sind ihre Werke nun schon auf verschiedensten Ausstellungen zu sehen. In diesem Jahr waren, im  Zeitraum vom 22. März bis zum 10. Mai 2009, 180 Aquarelle der Künstlerin im „Schloss Salder“ in Salzgitter ausgestellt.<img class="alignleft size-medium wp-image-2724" title="DSC08359" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC08359-300x225.jpg" alt="DSC08359" width="300" height="225" /></p>
<p>Bereits als Kind hatte sie ihre Ferien oft auf verschiedenen Nordseeinseln verbracht. In dieser Zeit entstand auch der Traum, eines Tages in einem Haus am Meer zu leben. Ihre Begegnung mit der Insel Amrum war sozusagen Liebe auf den ersten Blick. Im Jahre 2004 heiratete sie auf Amrum ihren Mann Jost Jahn. Nachdem sie gemeinsam eine zeitlang in Niedersachsen nach einem Haus gesucht hatten, ergab sich 2006 die Gelegenheit, das alte Pastorat von der Kirchengemeinde St. Clemens auf Amrum zu erwerben. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1900 gebaut und diente den Pastoren von St. Clemens knapp sieben Jahrzehnte lang als Domizil. Nach dem Bau des neuen Pastorats wurde das Haus 1968 erstmals umgebaut. Es entstanden Dienstwohnungen für den Küster und den Kirchenmusiker. Nach dem Kauf des denkmalgeschützten Hauses wurde es in liebevoller und aufwendiger Kleinarbeit restauriert und in den ursprünglichen Bauzustand zurückversetzt. So wurden z.B. der alte Holzfußboden wieder freigelegt und die Dielen mühsam aufbereitet. An den für Amrumer Verhältnisse sehr hohen Zimmerdecken kamen, bisher unter zahlreichen Farbschichten versteckt, sogar noch alte und längst vergessene Deckenmalereien wieder zum Vorschein. Stück für Stück kommt so der alte Glanz des Hauses zurück. Nur die privaten Wohnräume sind noch mehr oder weniger „Baustelle“. Seit 2007 lebt und arbeitet Anna Susanne Jahn in Nebel auf Amrum. „Damit ist ein großer Traum in Erfüllung gegangen“, erzählt sie und strahlt dabei über das ganze Gesicht. Seit 15 Monaten macht Töchterchen Anna Mareike das Glück der kleinen Familie perfekt. Im Gebäude befinden sich neben der Zahnarztpraxis ihres Mannes Anna Susannes Jahns Galerie und ihr Atelier. Im großen Ausstellungsraum im Erdgeschoss präsentiert die hauptberufliche Künstlerin seit März 2008 im ständigen Wechsel Originale aus ihrem umfangreichen Werk. <img class="alignright size-medium wp-image-2723" title="DSC08339" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2010/01/DSC08339-300x225.jpg" alt="DSC08339" width="300" height="225" />Und es kommen ständig neue Bilder dazu, denn das Malen ist ihre Leidenschaft. Schon in der Schule gab sie ihren Mitschülern Tipps im Kunstunterricht und wusste schnell, dass sie unbedingt diesen Beruf ausüben wollte. Am großen Tisch in der Veranda des Hauses malt die Spezialistin für feine Unikate auf Papier ihre Aquarell- Stillleben. Dabei darf man ihr auch gerne einmal über die Schulter schauen. Ihre freundliche und sympathische Art kommt bei den Leuten besonders gut an. Gerne erklärt sie dabei Details oder Raffinessen zu Maltechniken oder Motiven. Darüber hinaus lädt sie am Mittwoch-Nachmittag in ihrer offenen Malwerkstatt Anfänger oder Fortgeschrittene zum Mitmalen ein. Dabei wird gemeinsam gemalt und gezeichnet, das Material dafür wird gestellt. Außerdem bietet sie Beratungen für Studien-und Ausbildungsplatzbewerber in künstlerischen Berufen an. Schauen sie doch einfach mal im alten Pastorat in Nebel vorbei. Es lohnt sich! Mehr Informationen auch im Internet unter www.annasusannejahn.de</p>
<p>Verantwortlich für diesen Artikel: Andreas Buzalla</p></blockquote>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<item>
		<title>Ein Handwerk der besonderen Art&#8230;(to)</title>
		<link>http://www.amrum-news.de/2009/04/17/ein-handwerk-der-besonderen-artto/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 14:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insulaner]]></category>
		<category><![CDATA[Über Land ...]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Prominente, ob nun aus der heutigen, als auch vergangenen Zeit, verdanken Saskia Ruth bereits ihr „ewiges“ Leben. Einzige Einschränkung: Die Persönlichkeiten finden sich in Wachs gebannt wieder. (Artikel vom 17.04.2009)
Die Bildhauerin Saskia Ruth aus Norddorf zeigt sich bisher für 35 <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2009/04/17/ein-handwerk-der-besonderen-artto/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Prominente, ob nun aus der heutigen, als auch vergangenen Zeit, verdanken Saskia Ruth bereits ihr „ewiges“ Leben. Einzige Einschränkung: Die Persönlichkeiten finden sich in Wachs gebannt wieder. (Artikel vom 17.04.2009)</p>
<span id="attachment_716" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/saskia.jpg" rel="lightbox[715]"><img class="size-full wp-image-716" title="saskia" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/saskia.jpg" alt="saskia" width="500" height="333" /></a><dfn class="wp-caption-text">Saskia Ruth mit Robbie</dfn></span>
<p>Die Bildhauerin Saskia Ruth aus Norddorf zeigt sich bisher für 35 von 130, der im Hamburger Wachsfigurenkabinett „Panoptikum“ ausgestellten, in Wachs gegossenen Prominenten verantwortlich. Die große Gabe, der später stocksteif dastehenden Figur, so viel Detailgetreue zu verleihen, dass der Betrachter das prominente leibhaftige Ebenbild vor sich vermuten könnte, geht weit über die rein handwerkliche Leistung hinaus. Vielmehr gehören das geschulte Auge und die Vorstellungskraft der Künstlerin, die Feinheiten des menschlichen Gesichts, anhand von Fotos und im Glücksfall an den Originalen direkt abgegriffenen Eckmaßen, Maßstabsgerecht 1:1 umzusetzen.</p>
<p><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/saskia4.jpg" rel="lightbox[715]"><img class="alignnone size-full wp-image-717" title="saskia4" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/saskia4.jpg" alt="saskia4" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Als die im Februar 1958 geborene und auf Amrum aufgewachsene Saskia Ruth nach ihrem Abitur in Niebüll die Berufsfachschule für Bildhauerei in Flensburg besuchte, galt ihre Ausbildung dem Werkstoff Holz. Hiervon verabschiedete sich die Künstlerin nach ihrer Ausbildung aber bereits relativ schnell wieder. Die ersten Anfänge ihrer Berufslaufbahn als Bildhauerin fanden sich vor über 25 Jahren in Hamburg. Mit kleineren Aufträgen schaffte sie sich mit ihrem Mitstreiter Gottfried Krüger relativ schnell einen Absatzmarkt, der im Bereich der angewandten Bildhauerei eine Nische für die Beiden aufzeigte. Neben vielen Projekten für die Werbe- und Filmindustrie spezialisierten sie sich zunehmend auf den Bereich des Portraitierens und die Herstellung realistisch aussehenden Figuren aus Wachs bzw. Kunststoff. „Die meisten Aufträge verlangen nach schnell zu verarbeitenden Werkstoffen und häufig blieb uns nach dem Anruf des Auftraggebers kaum mehr als ein oder zwei Tage, um die benötigten Requisiten, wie zum Beispiel Attrappenpuppen, sogenannte Dummies eine verbrannte Männerhand anzufertigen. Hierbei haben wir nicht selten bis in die Nacht mit verschiedensten Materialien experimentiert, um die gewünschten Eigenschaften zu erreichen. „Es müssen alle Details extra entworfen werden, da es auf dem Markt für die Spezialeffekte weitgehend keine Fertigprodukte gibt“, erklärte Saskia Ruth bei unserem Besuch in ihrem Amrumer Atelier.</p>
<p>Seit nunmehr dreieinhalb Jahren ist sie wieder auf Amrum zu Hause und pendelt zwischen ihrer Geburtsinsel, wo sie mit Freund Thomas und ihrem gemeinsamen neunjährigen Sohn Vincent lebt und ihrer Wohnung im Hamburger Stadtteil Hohenfelde. Dort hat sie noch ihr Atelier behalten. „Meine mittlerweile 88 und 90 Jahre alten Eltern konnten für mein Gefühl, gut ein wenig Unterstützung brauchen“, erklärt Saskia Ruth ihren Umzug nach Amrum. Wie rege sie auch heute noch sind, beweist ihr Vater täglich an der Kreissäge, mit der er das Kaminholz auf Länge bringt.</p>
<p>Neben ihrem Studium der Bildhauerei, legte die Künstlerin noch eine Ausbildung nach und studierte Diplom-Psychologie. Seit nunmehr 12 Jahren steht sie,, neben ihrer künstlerischen Arbeit, auch Hilfe suchenden Menschen mit ihrem Rat zur Seite. Auch auf Amrum bot sich die Chance über das Diakonische Werk, vorerst ehrenamtlich die professionelle Hilfe einzubringen.</p>
<p>Mit Gottfried Krüger, der sein Atelier heute in Berlin betreibt, verbindet sie immer noch eine enge und freundschaftliche Zusammenarbeit. Im Januar zum Beispiel fuhr die Künstlerin nach Berlin und half Krüger bei der Fertigstellung der Wachsfigur von Otto Waalkes. „Es ist gut, wenn man die Möglichkeit hat, eine unvoreingenommene Sichtweise einholen zu können. Wenn man schon viele Stunden an den Gesichtszügen gefeilt hat, kann schon mal eine „Sackgasse“ entstehen und ein Detail übersehen werden. In solch einem Moment ist der Blick meines Kollegen schon oft sehr hilfreich gewesen“, so die Künstlerin.</p>
<p><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/saskia3.jpg" rel="lightbox[715]"><img class="alignnone size-full wp-image-718" title="saskia3" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/saskia3.jpg" alt="saskia3" width="500" height="333" /></a></p>
<p>In den meisten Fällen müssen diese Figuren auf der Grundlage von vielen Fotografien modelliert werden. Weltstars haben nun mal leider selten Zeit, um Modell zu sitzen. Wenn es dann doch mit einem Ortstermin klappt und die Prominenten einmal persönlich vermessen und fotografiert werden können, gestaltet sich die Arbeit doch etwas einfacher und es trägt enorm zur Präzision bei. &#8220;Die Nase war bei Thomas Gottschalk zum Beispiel die schwierigste Aufgabe. Die Abmessungen lassen keine Toleranzen zu. Ein Hauch zu kurz oder ein Millimeter zu lang, verändert das Aussehen total“, erklärt Saskia Ruth. Sechs Monate dauerte die Schaffung der Wachsfigur, die Arbeitsstunden gingen dabei weit über eine normale Arbeitswoche hinaus.</p>
<p>Anhand ihres gerade abgeschlossenen Projekts, einer Wachsfigur von Topmodel Heidi Klum, zeigt Saskia Ruth die ersten Schritte bei der Entstehung der Nachbildung. Das zu erreichende Ziel, das auch aus der Nähe betrachtet, die Figuren sehr lebensecht aussehen, wird durch ein Porträt aus Ton erreicht. An diesem werden bereits alle Feinheiten, Formen und Eigenschaften des Vorbildes modelliert. Erst wenn alles perfekt ist, wird eine Negativ-Form aus Gips gebaut, um sie anschleißend mit Wachs auszugießen. Um die perfekte Illusion zu erreichen, werden die Köpfe mit eigens angefertigten Glasaugen und Zähnen sowie mit echtem Menschenhaar ausgestattet. Die Körper werden ganz individuell auf Maß geformt, sodass eine typische Körperhaltung zum Ausdruck kommt. Die Augen werden zum Beispiel speziell gefertigt und verschlingen allein 200 Euro pro Paar. „Um die genaue Struktur der Iris und Pupille wieder zu geben, ist jede Bestellung eine Einzelanfertigung. Wenn man allerdings nur den reinen Tonkopf sieht, fragt man sich, wie das Heidi Klum sein kann.</p>
<p><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/saskia5.jpg" rel="lightbox[715]"><img class="alignnone size-full wp-image-719" title="saskia5" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/saskia5.jpg" alt="saskia5" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Im Januar galt es im Wachsfigurenkabinett in Hamburg, mit viel Liebe fürs Detail, die ausgestellten Persönlichkeiten zu restaurieren und eventuelle Beschädigungen auszumerzen. Hierfür wurden die Köpfe im Panoptikum demontiert und auf Amrum dann aufgearbeitet. „Die schlimmste Beschädigung erlitt die Nachbildung von Romy Schneider in ihrer Filmrolle als Sissi&#8221;, erzählt die Künstlerin. Eine allzu lebhafte Besuchergruppe warf sie versehentlich um, sodass die österreichische Kaiserin in unzählige Stücke zerfiel. „Da brannte mir schon das Herz“. In einer Sisyphusarbeit stellte Saskia Ruth den Kopf in seiner alten Pracht wieder her. Weitere von ihr geschaffene Berühmtheiten sind der unvergessliche Charlie Chaplin, Königin Sylvia nebst Gatten, Mozart, die Beatles, Marilyn Monroe, Erich Honecker, Michail Gorbatschow, James Dean, Lady Di und Frauenschwarm Robbie Williams, Thomas Gottschalk und demnächst Heidi Klum.</p>
<p><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/saskia6.jpg" rel="lightbox[715]"><img class="alignnone size-full wp-image-720" title="saskia6" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/saskia6.jpg" alt="saskia6" width="500" height="472" /></a></p>
<p>Einen regelrechten Kontrast stellt im Vergleich ihre Arbeit mit Bronze dar. Durch ihre Arbeit mit dieser Legierung machte sie als Bildhauerin auch weit über die Grenzen Hamburgs bekannt.. Ihre Skulpturen und Figuren zieren Firmen-Foyers und sind in Museen zu besichtigen. Das klassische Porträt des Alfred Nobel thront zum Beispiel in der Physikalischen-Forschungs-Anstalt in Geesthacht. Bei der Bildhauerei mit dem Edelmetall seien Arbeitsspuren beispielsweise durchaus erlaubt und bieten so bei den Bronze-Arbeiten die künstlerische Freiheit, die eine Bildhauerin zum Ausdruck bringen möchte. So etwas geht bei den Wachsfiguren gar nicht.</p>
<p>In der Ausstellung des Öömrang Ferian „Cornelius Petersen der Kojenmann, im ehemaligen Dünenbad in Norddorf, kann in Form des Cornelius Petersen ebenfalls ein Werk von der Bildhauerin betrachten werden. Für den Mühlenverein wird sie demnächst eine Wachsfigur anfertigen, die das Ebenbild einer Amrumer Friesin darstellen wird und dabei eine originale Friesentracht tragen wird.</p>
<p> </p>
<p>Verantwortlich für diesen Artikel: <a href="mailto:thomas@oelers.de">Thomas Oelers</a></p>
<p> </p>
<p><span style="font-family: Helvetica, Geneva, Arial, SunSans-Regular, sans-serif; color: #336699; font-size: x-small;"><a href="mailto:thomas@oelers.de"></a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Im Einsatz für die Gesellschaft&#8230;(to)</title>
		<link>http://www.amrum-news.de/2009/01/16/im-einsatz-fur-die-gesellschaftto/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 20:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insulaner]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Verdienstkreuz am Bande wurde Wittdüns Bürgermeister Jürgen Jungclaus verliehen (Artikel vom 16.01.2009)
Für herausragende Verdienste im sozialen und ehrenamtlichen Bereich wurde Jürgen Jungclaus aus Wittdün vom Bundespräsidenten Horst Köhler mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2009/01/16/im-einsatz-fur-die-gesellschaftto/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Verdienstkreuz am Bande wurde Wittdüns Bürgermeister Jürgen Jungclaus verliehen (Artikel vom 16.01.2009)</p>
<span id="attachment_396" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><img class="size-medium wp-image-396" title="jungclaus0109" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/02/jungclaus0109-300x199.jpg" alt="jungclaus0109" width="300" height="199" /><dfn class="wp-caption-text">Jungclaus, Carstensen </dfn></span>
<p>Für herausragende Verdienste im sozialen und ehrenamtlichen Bereich wurde Jürgen Jungclaus aus Wittdün vom Bundespräsidenten Horst Köhler mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen überreichte die Auszeichnungen in der vergangenen Woche im Schloss von Husum. Dabei betonte Carstensen, dass es ohne die Menschen, die bereit seien, Ehrenämter zu übernehmen, keine Demokratie in der uns bekannten Form geben würde. Der Staat könnte das nicht leisten. Er freute sich, dass es Menschen wie Jürgen Jungclaus gäbe, die hinsehen, anpacken und handeln. Somit sei die Verleihung einer Auszeichnung nur ein sehr bescheidener, aber um so herzlicherer und ehrlicherer Dank an die Bürger im Ehrenamt.</p>
<p>Eine ganze Fülle von Ehrenämtern und ein bis heute nicht nachlassendes Engagement auch über die Grenzen der Insel Amrum hinaus, zeichnen das Leben des neunundfünfzig-jährigen Jürgen Jungclaus. Die in diesem Maß übernommenen Aufgaben waren für den Zollbetriebsinspektor nur in enger Abstimmung mit seinem Vorgesetzten zu leisten. Für dieses Verständnis und das bei Bedarf im Rahmen der Vorschriften ermöglichte Freistellen vom Dienst dankte er seinem Vorgesetzten. Seit bereits 37 Jahren versieht Jungclaus auf Amrum und den umliegenden Inseln und Halligen seinen Dienst als Kontroll- und Vollstreckungsbeamter.</p>
<p>Er gehört seit 1986 der Gemeindevertretung Wittdün an und war vor seiner Wahl zum Bürgermeister bereits 18 Jahre stellvertretender Bürgermeister. Von 1994 bis 2006 war er Amtsvorsteher des Amtes Amrum und war maßgeblich an vielen zukunftsweisenden Entscheidungen auf Amrum beteiligt. In seiner Amtszeit wurde unter anderem die Sozialstation in Nebel errichtet, in der die pflegebedürftigen Insulaner und Insulanerinnen betreut werden können und somit nicht mehr die Insel in ihren alten Tagen verlassen müssen. Ihr soziales Umfeld mit den Kontakten zur Familie und Freunden bleibt so erhalten. Im neuen Amt Föhr-Amrum vertritt er auch heute die Belange der Inselbewohner und legt einen besonderen Augenmerk auf das Miteinander von Mensch und Natur, um so bei gleichzeitigem Erhalt des einmaligen Kapitals der Insel, für die wirtschaftliche Existenz der Bevölkerung zu sorgen. Dies setzt er mit viel Engagement über die insularen Gremien hinaus, auch auf Amts- und Kreisebene um. Die Verbesserung der Verkehrsanbindung der Insel Amrum an das Festland und zwischen den Inseln ist dabei nur ein Beispiel von vielen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-397" title="jungclaus01092" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/02/jungclaus01092-300x243.jpg" alt="jungclaus01092" width="300" height="243" /></p>
<p>Seit acht Jahren gehört er dem Nationalpark-Kuratorium &#8220;Nordfriesisches Wattenmeer&#8221; an. Schon 1998, als das Frachtschiff &#8220;Pallas&#8221; havarierte, setzte er sich für eine schnelle Reinigung der verölten Strände ein. Als Vorstandsmitglied der Schutzgemeinschaft deutsche Nordseeküste hat er Konsequenzen aus der Havarie erarbeitet und diese politisch umgesetzt. In der Insel- und Halligkonferenz, einem Zusammenschluss der Gemeinden in der Region Uthlande, leistet Jungclaus Vorstandsarbeit. Das gemeinsame Umsetzen von verschiedensten Projekten in der Region findet über die Grenzen des Landes Schleswig-Holstein Beachtung. Erst im Herbst bekräftigten die Mitglieder der Insel- und Halligkonferenz vor Vertretern von Ländern und Bund ihre Forderungen nach einer nationalen Küstenwache zur Vermeidung von Schiffsunfällen und der generellen Gefahrenabwehr auf Deutschen Küstengewässern.</p>
<p>Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers</p>
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		<title>40 Jahre Polizist&#8230;(ck)</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 19:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insulaner]]></category>
		<category><![CDATA[Über Land ...]]></category>

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Amrums Kommissar Uli Petersen feierte im September ein langjähriges Dienstjubiläum (Artikel vom 30.09.2008)

40 Jahre Polizist &#8211; Amrums Inselsheriff Uli Petersen hat fast ein halbes Jahrhundert an Dienstjahren auf dem Buckel. Allein 28 Jahre davon hat er auf Amrum für Recht <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2008/09/30/40-jahre-polizistck/">...</a>]]></description>
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<td width="550" valign="bottom">Amrums Kommissar Uli Petersen feierte im September ein langjähriges Dienstjubiläum (Artikel vom 30.09.2008)<br />
<a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/jubiulli.jpg" rel="lightbox[1199]"><img class="alignnone size-full wp-image-1200" title="jubiulli" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/jubiulli.jpg" alt="jubiulli" width="500" height="333" /></a></p>
<p>40 Jahre Polizist &#8211; Amrums Inselsheriff Uli Petersen hat fast ein halbes Jahrhundert an Dienstjahren auf dem Buckel. Allein 28 Jahre davon hat er auf Amrum für Recht und Ordnung gesorgt. In einer kleinen Feierstunde überreichte bereits Anfang September Polizeihauptkommissar Jörg Addix, Dienststellenleiter der Polizeizentralstation Wyk auf Föhr, dem Jubilar die Glückwünsche und die Urkunde des Landes Schleswig-Holstein.<br />
Am 1. September 1968 trat Petersen seinen Dienst bei der Polizei in Schleswig Holstein an. Nach seiner Ausbildung in Eutin ging er nach Kiel und in den Sommermonaten als sogenannter Bäderdienstersatz nach Flensburg. Weitere Stationen waren Schleswig und Husum, bevor er am 1. März 1980 nach Amrum kam. Besonders an seine Abschlussprüfung kann Uli Petersen sich noch gut erinnern. 150 Kollegen aus Schleswig-Holstein wurden damals im Hotel Panoramic in Sierksdorf untergebracht. &#8220;Das ganze Appartementhotel musste deswegen umgebaut werden,&#8221;erinnert er sich. Die Klausuren wurden dann jeden Morgen in der Cafeteria im damaligen Legoland Sierksdorf, dem heutigen Hansapark, geschrieben &#8211; kein Vergnügen im Vergnügungspark.<br />
28 Jahre ist er nun Amrum treu geblieben und damit über ein Vierteljahrhundert Inselsheriff. Die Familie mit Ehefrau Elke und den beiden heute erwachsenen Kindern Jan und Katrin hat das Inselleben all die Jahre immer wieder genossen. &#8220;Wir sind auf Amrum richtig heimisch geworden,&#8221; sagt er über seine Zeit auf der Insel. Petersen hat vieles mitgemacht und bei manchen Inselschicksalen mitgelitten, aber auch besondere Einsätze und Kurioses sind haften geblieben. Insbesondere die Strandung der Pallas und die Flugzeugnotlandung am Kniepsand in Wittdün sind Meilensteine seiner Dienstzeit, sagt er. Seit langem ist Polizeikommissar Petersen Dienststellenleiter der kleinen zweimännigen Polizeistation in Nebel, die im Sommer von zwei Bäderdienstkollegen unterstützt wird. In seiner Freizeit entspannt sich Amrums Polizei-Urgestein beim Angeln. Sein großes Hobby, mit dem er als langjähriger erster Vorsitzender des Amrumer Angelvereins viel Zeit verbringt.</p>
<p>Für die Zukunft wünscht sich Petersen, der in zweieinhalb Jahren in den Ruhestand geht, eine ruhige Zeit auf der Insel und keine großen Einsätze.</p>
<p>Verantwortlich für diesen Artikel: <a href="mailto:ck@amrum-news.de">Carmen Klein</a><br />
<span style="font-family: Arial, Helvetica, Geneva, Swiss, SunSans-Regular; color: #336699; font-size: x-small;"><a href="mailto:ck@amrum-news.de"></a></span></td>
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		<title>Spaß an der Arbeit&#8230;(ck)</title>
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		<pubDate>Tue, 20 May 2008 10:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insulaner]]></category>

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		<description><![CDATA[Leonie Enners und Johanna Ott absolvieren zur Zeit ein freiwilliges ökologisches Jahr auf Amrum (Artikel vom 20.05.2008)
Die schönste Zeit auf Amrum kommt zwar noch, aber für Leonie Enners aus Fulda und Johanna Ott aus Stettberg in Bayern ist sie in <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2008/05/20/spas-an-der-arbeitck/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leonie Enners und Johanna Ott absolvieren zur Zeit ein freiwilliges ökologisches Jahr auf Amrum (Artikel vom 20.05.2008)<a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/foej.jpg" rel="lightbox[1526]"><img class="alignnone size-full wp-image-1527" title="foej" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/foej.jpg" alt="foej" width="500" height="333" /></a><br />
Die schönste Zeit auf Amrum kommt zwar noch, aber für Leonie Enners aus Fulda und Johanna Ott aus Stettberg in Bayern ist sie in knapp drei Monaten vorbei. Bis August können sie während ihres Freiwilligen ökologischen Jahres noch den Sommer auf der Insel genießen. Die beiden Abiturientinnen haben im letzten Jahr direkt nach der Schule ihre FÖJ-Stelle im Norddorfer Naturzentrum angetreten. Aus dem Süden und der Mitte Deutschlands haben sie den Schritt auf die Nordseeinsel gewagt. Nur selten konnten die beiden Mädchen bisher nach Hause. Doch die Arbeit im Naturzentrum macht ihnen Spaß.<br />
Zwar endet für sie das FÖJ-Jahr am 1. August , doch die nächsten Bewerber stehen schon in den Startlöchern. Besonders freut es Armin Jeß, Leiter des Naturzentrums, dass nun sogar eine dritte Stelle vorgesehen ist. Sie kann als Zivildienst und Freiwilliges Ökologisches Jahr angerechnet werden und ist den männlichen Bewerbern vorbehalten. Die FÖJ-Stellen des Öömrang Ferian sind in drei Bereiche aufgeteilt: Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung, Gebietsbetreuung und Naturschutz und mit der 3. Stelle ist nun auch der neue Ausstellungsraum in den ehemaligen Umkleidekabinen des Schwimmbades abgedeckt. Dort gibt es die Hark-Olufs-Ausstellung zu sehen und zur Hauptsaison kommt noch eine neue Ausstellung über den Kojenmann dazu.<br />
Doch das ist nicht alles, was die FöJler zu tun haben. Ihr Aufgabengebiet ist vielseitig. Im Sommer gehören vor allem Führungen durch Amrums Natur für Gruppen und Schulklassen dazu. Im Winter nimmt die Landschaftpflege und die Betreung und Beobachtung der Kegelrobben einen großen Raum ein. Vogelzählungen werden zudem ganzjährig durchgeführt. Bei ihren Kontrollgängen am Strand und an den Dünen wie beispielsweise bei der Brutbestandserfassung, halten sie die Augen nach verschiedene Vogelarten offen. Dabei werden oftmals auch seltene Vögel wie zum Beispiel die Zwergseeschwalben entdeckt, ihr Bestand aufgenommen und die Gebiete zum Schutz eingezäunt. &#8220;Im April und Mai sind auch wieder viele Gänse in der Marsch&#8221;, sagt Leiter Armin Jeß. An die 150 Grauganspaare und ca. 500 Gössel, wie man die kleinen Gänse nennt, tummeln sich dort. Die FÖJlerinnen beobachten die Tiere und zählen ihren Bestand beim Vogelmonitoring. Sie haben sichtlich Spaß an ihrer Arbeit, auch wenn es dafür nur ein kleines Taschengeld gibt. Sie nutzen das Freie Ökologische Jahr als sinnvolle Überbrückung nach der Schule bis zum Studium. &#8220;Ich wollte nicht gleich studieren, sondern erst einmal etwas Praktisches machen&#8221;, sagt Leonie Enners aus Fulda, die gerne Medizin studieren möchte. Auch für Johanna Ott war das Freiwillige Ökologische Jahr ein interessanter und erfahrungsreicher Abstecher in die Selbstständigkeit. Jetzt plant sie ein Studium in Richtung europäische Ethnologie und nachhaltigen Tourismus.</p>
<p>Verantwortlich für diesen Artikel: <a href="mailto:ck@amrum-news.de">Carmen Klein</a></p>
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		<title>Klaus Theus trat seine letze Reise an&#8230;(to)</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 10:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Insulaner]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es ist nicht wichtig, wie alt man wird, sondern es wichtig, dass man gelebt hat&#8221;. (Der Verstorbene) (Artikel vom 02.05.2008)
Spuren hinterließ Klaus Theus im Laufe seines bewegten und überaus erfolgreichen Lebens reichlich, bevor er Ende vergangener Woche im Alter von siebzig <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2008/05/02/klaus-theus-trat-seine-letze-reise-anto/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es ist nicht wichtig, wie alt man wird, sondern es wichtig, dass man gelebt hat&#8221;. (Der Verstorbene) (Artikel vom 02.05.2008)</p>
<span id="attachment_1487" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/theus.jpg" rel="lightbox[1486]"><img class="size-full wp-image-1487" title="theus" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/theus.jpg" alt="Klaus Theus, wie er den Insulanern in Erinnerung bleibt" width="500" height="333" /></a><dfn class="wp-caption-text">Klaus Theus, wie er den Insulanern in Erinnerung bleibt</dfn></span>
<p>Spuren hinterließ Klaus Theus im Laufe seines bewegten und überaus erfolgreichen Lebens reichlich, bevor er Ende vergangener Woche im Alter von siebzig Jahren verstarb. Wie in der Traueranzeige zu lesen war, war er ein Wandervogel bis zuletzt. Aber er wusste, wo sein Nest war. Hier fand er im Kreise der Familie den Beistand und die Kraft für seinen, für ihn doch nicht zu gewinnenden Kampf.<br />
Nach dem Durchbruch seiner schweren Krankheit blieb ihm leider nicht die Zeit seinen Ruhestand mit der Familie zu genießen. Dabei hatte er nach seinem offiziellen Abgang von der aktiven kommunalpolitischen Bühne im vergangenen Jahr noch viele Pläne geschmiedet. Sein kleiner Enkel sollte eigentlich täglich mit seinem Opa einen Streifzug durch die Natur machen und sogar eine Reise nach Dubai hätte noch auf seinem reich gefüllten Plan gestanden. &#8220;Die angedachte Weltreise habe ich leider immer wieder verschoben. Die Pflichterfüllung meines Bürgermeister- und Werkleiteramtes war immer wieder wichtiger als das Vergnügen&#8221;, so Theus noch im August vergangenen Jahres.</p>
<span id="attachment_1488" class="wp-caption alignnone" style="width: 500px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/theus2.jpg" rel="lightbox[1486]"><img class="size-full wp-image-1488" title="theus2" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/theus2.jpg" alt="Klaus Theus im Kreise seiner Familie" width="500" height="437" /></a><dfn class="wp-caption-text">Klaus Theus im Kreise seiner Familie</dfn></span>
<p>Im Grunde genommen war Klaus, wie ihn alle nannten, mit einem glücklichen Händchen versehen. Alles, was er kaufmännisch anfasste, führte er zum Erfolg. Mit großem Engagement entwickelte er immer neue Geschäftsideen, bis sie aufgrund ihres großen Erfolges für ihn &#8220;langweilig&#8221; wurden und er ein neues Projekt auf die Beine stellte.<br />
Wahrscheinlich spielte seine vom Kriegsgeschehen stark beeinflusste Kindheit eine große Rolle. 1937 im pommerschen Flato geboren, musste er ohne seinen Vater gen Westen flüchten. In Tönning angekommen, spürten die Flüchtlinge in der schlechten Zeit sehr wohl, dass sie Flüchtlinge waren. Schon früh entwickelte Klaus Energien, die das nötige Auskommen für die Familie brachte. Seinen Vater erlebte er nach eigenem Empfinden aufgrund der Kriegsgefangenschaft und den Hürden der damaligen DDR viel zu kurz, bevor er 1965 mit gerade mal 57 Jahren verstarb.<br />
Seinen ersten Auftritt auf der Amrumer Bühne hatten Peter Paulsen und Klaus gemeinsam mit ihren Habseligkeiten in einem Persil-Karton und einer DKW 175. Seine Ehefrau Karin hatte er bereits in Tönning kennengelernt und 1960 auf Amrum geheiratet. Aus der Ehe gingen die Söhne Stefan und Marco hervor.<br />
Die verschiedensten Jobs nahm Klaus an, bevor er seine Einzelhandelslaufbahn im Geschäft der Schwiegermutter begann und bis zum heute bekannten Erfolg und Wohlstand ausbaute.<br />
In den 21 Jahren als Bürgermeister der Gemeinde Wittdün wurden viele weichenstellende Entscheidungen getroffen. Hierzu gehörten zum Beispiel der Bau des &#8220;Amrum Badeland&#8221; und der sogenannte Dosenschwur Amrums, für den er den Bundesumweltpreis beim damaligen Umweltminister Töpfer in Empfang nehmen durfte.</p>
<p><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/theus3.jpg" rel="lightbox[1486]"><img class="size-full wp-image-1489 alignleft" title="theus3" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2009/06/theus3.jpg" alt="theus3" width="250" height="300" /></a>Aber auch Angela Merkel war ihm keine Unbekannte. Als er mit den Friesenwaffeln als Präsent auf dem Weg zu einem Empfang bei ihr war, gab es noch kein Geschenkpapier um den Karton der auf Amrum gebackenen Köstlichkeiten. Klaus wusste sich zu helfen und ließ sie kurzerhand bei Douglas standesgemäß einpacken. Bei der Übergabe fragte Frau Merkel ihn erstaunt: &#8220;Woher kennen sie denn meine Duftmarke&#8221;.</p>
<p>Der verstorbene Ehrenbürgermeister wirkte 33 Jahre in der Gemeindevertretung Wittdüns mit. 36 Jahre währte seine Mitgliedschaft in der CDU. Hierfür erhielt er im vergangenen Jahr eine Ehrenurkunde der CDU.</p>
<p>&#8220;Es ist nicht wichtig, wie alt man wird, sondern es wichtig, dass man gelebt hat und die Schönheit liegt im Auge des Betrachters&#8221;, so Klaus Theus. Er hinterlässt eine große Lücke im Geschehen der Insel.</p>
<p>Verantwortlich für diesen Artikel: <a href="mailto:thomas@oelers.de">Thomas Oelers</a></p>
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