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	<title>AmrumNews &#187; Natur</title>
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	<description>Online-Zeitung der Insel Amrum</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 10:33:11 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Meter für Meter frisst sich die Nordsee durch die Amrumer Dünen&#8230;(to)</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 07:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;
Die häufigen Stürme in diesem Herbst und Winter haben ganze Arbeit geleistet und zeigen derzeit überdeutlich auf, dass die dynamische Sandküste Amrums „nichts“ mehr hinzuzusetzen hat.
Überdeutlich sind die enormen Sandverluste an der gesamten Westküste zu beobachten. Durch die enorme Abflachung des natürlichen Bollwerks, dem Kniepsand, <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2012/01/30/meter-fur-meter-frisst-sich-die-nordsee-durch-die-amrumer-dunen-to/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Die häufigen Stürme in diesem Herbst und Winter haben ganze Arbeit geleistet und zeigen derzeit überdeutlich auf, dass die dynamische Sandküste Amrums „nichts“ mehr hinzuzusetzen hat.</p>
<span id="attachment_5924" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sand3.jpg" rel="lightbox[5923]"><img class="size-medium wp-image-5924 " title="sand3" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sand3-300x200.jpg" alt="Beachtliches Stück verloren gegangen..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Beachtliches Stück verloren gegangen...</dfn></span>
<p>Überdeutlich sind die enormen Sandverluste an der gesamten Westküste zu beobachten. Durch die enorme Abflachung des natürlichen Bollwerks, dem Kniepsand, können die nagenden Fluten immer weiter an die schützenden Dünen heranlaufen und dort die, den Dünenfuß sichernden, Sandpuffer abräumen. Dokumentiert werden diese Abträge zum Beispiel durch schon lange versandete Fragmente der alten Inselbahntrasse auf dem Kniepsand, die Ende Dezember während einer nur „leichten“ Sturmflut freigelegt wurden.</p>
<p>Der Norddorfer Jan Ruth, der selbst langjähriges Mitglied im Gemeinderat war, prangerte nun öffentlich die bedrohliche Situation im Bereich westlich des Schullandheimes „Ban Horn“ an und forderte Norddorfs Bürgermeister Peter Koßmann zum Handeln auf. „Dort hat die Dünenkette bereits einen Abtrag erfahren, der die Gefahr birgt, dass auch noch der Rest der schützenden Düne zum Spielball der Naturgewalten wird“, zeigt sich Ruth besorgt. „Durch den noch südwestlich gelegenen Ausläufer des Kniepsandes erfahren die herandonnernden Fluten regelrecht eine Richtungsweisung, sodass an dieser Stelle der Strom bis an die Dünen heranläuft und den Bereich stark auskolkt. Jede Flut, die über dem mittleren Hochwasser liegt und von Sturm begleitet wird, reißt derzeit Meter für Meter Stranddüne in die Tiefe“, zeigt Ruth bei einem Ortstermin auf. Zu diesem hatte Bürgermeister Koßmann auch Norbert Gades vom Amt Föhr-Amrum hinzugebeten. Letzterer organisiert die Finanzmittel, die für den alljährlich durchgeführten biotechnischen Küstenschutz eingesetzt werden.</p>
<span id="attachment_5925" class="wp-caption alignright" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sand4.jpg" rel="lightbox[5923]"><img class="size-medium wp-image-5925" title="sand4" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sand4-300x200.jpg" alt="Beängstigender Anblick..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Beängstigender Anblick...</dfn></span>
<p>In Anbetracht der sich wahrlich schauerlich darstellenden Abbruchsituation an der Dünenkette vor dem Landschulheim „Ban Horn“ waren sich Koßmann, Ruth und Gades einig, dass hier Handlungsbedarf besteht. Im Juni 2010 hatten sie an dieser Stelle unter anderen mit dem für Küstenschutz zuständigen Ministerialdirigenten Dietmar Wienholdt, MLUR gestanden. Im Frühjahr 2010 hatten Stürme ein ähnliches Szenario bereitet. Während der turnusmäßigen Deichschau im Juni wurde dieser Stelle dann besondere Beachtung geschenkt. Abwägungen der Küstenschutzexperten sahen weitere Maßnahmen des Sandfangs für den Aufbau eines sicheren Puffers vor den Dünen als sinnvollste Maßnahme an. Einen halben Kilometer weiter nördlich zeigte sich das Setzen von Buschfangzäunen als geeignete Maßnahme um einen optimalen Aufbau durch Sandfangmaßnahmen zu erzielen, fühlte sich Wienholdt bestätigt. Heute ist von den Sandpuffern vor „Ban Horn“ nichts mehr zu sehen und die Düne vor dem Landschulheim hat deutlich an Substanz verloren, beweisen Vergleichsbilder.</p>
<span id="attachment_5926" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sand5.jpg" rel="lightbox[5923]"><img class="size-medium wp-image-5926" title="sand5" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sand5-300x200.jpg" alt="Gades, Ruth und Koßmann an der Abbruchkante, Buhnen kommen wieder zu Tage..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Gades, Ruth und Koßmann an der Abbruchkante, Buhnen kommen wieder zu Tage...</dfn></span>
<p>Es ist für Ruth offensichtlich, dass die Maßnahmen des biotechnischen Küstenschutzes und die immer wieder gelobten „Selbstheilungskräfte“ derzeit nicht ausreichen, um einen Durchbruch der Nordsee sicher zu verhindern. „Eine richtige hohe Sturmflut haben wir glücklicherweise schon lange nicht mehr gehabt, doch darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Wenn die Dünenbarriere durchbrochen ist, hat die Nordsee freien Zugang, um die tiefer gelegene Norddorfer Marsch und die angrenzenden Häuser zu überfluten“.</p>
<p>Eine ähnliche Maßnahme, wie sie die Deutsche Bank vor ihrer Immobilie „Kliffende“ auf Sylt 1990/91 durchführen ließ, könnte sich Jan Ruth auch für die Küste vor „Ban Horn“ gut vorstellen. Sandvorspülungen  hatten das Haus in Kampen nicht davor schützen können, dass es plötzlich an der Abbruchkante stand. Mit großen Geotextilsäcken wurde die Abbruchkante auf Kosten des Hauseigentümers am Strandsockel verbaut. Ob sich solch eine Maßnahme auch auf Amrum als sinnvoll darstellen könnte, wird sicherlich nicht zuletzt an der Frage nach der Finanzierung dieser Maßnahme gemessen werden müssen. Erfahrungen auf Sylt zeigen auf, dass es ohne eine Übersandung und Bepflanzung und dem speziellen Fall ohne Sandvorspülung anscheinend nicht nur Vorteile gibt. Erst im Januar 2012 wurden die Geotextilsäcke vor dem Kliffende total freigespült. Im Küstenfachplan Sylt ist gar zu lesen, dass es ohne eine Übersandung der Barriere zu einer regelrechten Ausräumung des vorgelagerten Strandes kommt.</p>
<span id="attachment_5927" class="wp-caption alignright" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sand.jpg" rel="lightbox[5923]"><img class="size-medium wp-image-5927" title="sand" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sand-300x200.jpg" alt="Pendelverkerhr..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Pendelverkerhr...</dfn></span>
<p>Als Beobachter der Geschehnisse am Strand zeit seines Lebens, weiß Naturschutzbeauftragter Georg Quedens, dass es nördlich des Strandübergangs in Norddorf derzeit nicht gut aussieht. Speziell westlich von &#8220;Ban Horn&#8221; ist der Sandabtrag beängstigend. Es wandert zwar ein gewaltiger Kniephaken auf diese abgeflachte Stelle von Südwesten heran, erklärt Quedens, doch wie viele Jahre das noch genau dauern wird, bis der gefährdete Küstenabschnitt wieder Schutz bekommt, weiß auch er nicht. Was er allerdings als Unfug abtut, ist der Vorschlag eines leitenden Mitarbeiters des LKN, der die Abfuhr der Dünen auf dem Kniepsand in Höhe des Quermarkenfeuers vorschlug, um mit diesem Sand den gefährdeten Bereich zu schützen. Mit dieser Einschätzung liegt er gleichauf mit dem Vorsitzenden des Öömrang Ferians Jens Quedens. Der Verein ist auf Amrum für den Dünenschutz verantwortlich. „Solch eine Maßnahme würde nur zu einer Zeit einen Nutzen erzielen, wenn sich der abgelagerte Sand auch verfestigen könnte, bevor die Fluten wieder daran nagen. Ansonsten würden die Wellen den losen Sand schneller abtragen, als das Er dort hingefahren würde. Also käme nur der Sommer in Frage. In Anbetracht der dann laufenden Saison wäre das unvorstellbar, wenn die Boliden mehrere Kilometer weit über den Strand Tausende von Fuder transportieren müssten“, erklärte Quedens.</p>
<span id="attachment_5928" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sand2.jpg" rel="lightbox[5923]"><img class="size-medium wp-image-5928" title="sand2" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sand2-300x200.jpg" alt="Sandladung für Sandladung werden herangefahren..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Sandladung für Sandladung werden herangefahren...</dfn></span>
<p>Die Mitarbeiter des Außendienstes der AmrumTouristik Norddorf und des Landesbetrieb Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) nutzten die zu räumenden Sandmassen, die im Herbst und Winter den Parkplatz am Strandübergang komplett übersandeten und nun abgefahren werden mussten, um dem gebeutelten Dünenfuß wenigstens ein wenig Polster zu verschaffen. „An zwei Tagen fuhren die Trecker im Pendelverkehr“ erklärte Bürgermeister Koßmann. „Es müssen schnell weitere Sicherungsmaßnahmen erfolgen um Schlimmeres zu verhindern. Diesbezüglich habe ich mit Ministerialdirigenten Dietmar Wienholdt gesprochen und ihm die nun besonders brisante Situation geschildert. Er steht bei mir im Wort, dass er die nötigen Schritte einleitet, um eine Lösung für dieses Problem zu finden. Neben den Gesprächen mit seinen Fachleuten stellte er auch eine Begutachtung vor Ort in Aussicht“, berichtete Koßmann von seinem Telefonat. Diese müsse aber bitte kurzfristig erfolgen, mahnte er den Küstenschutzfachmann zur Eile.</p>
<p>In Anbetracht, dass jüngste Luftaufnahmen zeigen, dass die Sandbank „Jungnamensand“ bei den vergangenen Stürmen ziemlich „zerlegt“ wurde, wird es für die Norddorfer Küste nicht gerade sicherer. Bei einem mittleren Hochwasser wurde die als Bollwerk geltende Sandbank vor der Küste Amrums nunmehr überflutet. Vor 20 Jahren ragte die Sandbank bei einem mittleren Hochwasser noch 1,5 Meter aus den Fluten. Welche Auswirkungen dies für das Rastverhalten, der dort anzufindenden Kegelrobben und Seehunde zukünftig haben wird, werden wir in einem gesonderten Artikel erörtern.</p>
<p>Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers</p>
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		<title>Strandbesucher gibt es auch im Winter&#8230;(to)</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 08:21:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch im Winter lässt es sich an den Stränden der Insel Amrum gut aushalten.
Das wusste in der vergangenen Woche ein rund vier Wochen altes Kegelrobbenjunges zu schätzen. Hauptsache auch bei Flut trockener Flosse ausruhen können, war ihr anscheinend besonders wichtig.
Wie Armin <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2012/01/16/strandbesucher-gibt-es-auch-im-winter-to/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch im Winter lässt es sich an den Stränden der Insel Amrum gut aushalten.</p>
<span id="attachment_5890" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/Kegelrobbe.jpg" rel="lightbox[5889]"><img class="size-medium wp-image-5890" title="Kegelrobbe" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/Kegelrobbe-300x200.jpg" alt="Hauptsache auch bei Flut trockener Flosse ausruhen können..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Hauptsache auch bei Flut trockener Flosse ausruhen können...</dfn></span>
<p>Das wusste in der vergangenen Woche ein rund vier Wochen altes Kegelrobbenjunges zu schätzen. Hauptsache auch bei Flut trockener Flosse ausruhen können, war ihr anscheinend besonders wichtig.<br />
Wie Armin Jeß vom Carl-Zeiss-Naturzentrum des Öömrang Ferian berichtete, handelte es sich um ein im Dezember letzten Jahres geborenes Tier, das vermutlich im Zuge des Sturmes in der vergangenen Woche an der Südspitze der Insel „strandete“. „An den bereits vorhandenen Fellwechselmarken kann man das Alter recht gut einschätzen“, weiß der Leiter des Zentrums. Die Kollegen auf Helgoland hatten zudem den Kegelrobbennachwuchs am 22.Dezember mit der Registrierungsmarke 616 versehen. „Vermutlich wurde die Kegelrobbe durch die Stürme der letzten Wochen ins Wattenmeer vertrieben. „Sicherlich fehlen rund 10 kg Körpergewicht beim Jungtier, um im Durchschnitt für das Alter zu liegen, aber ich räume dem abgestillten Tier gute Chancen ein“, zeigt sich Jeß zuversichtlich. Auf dem Kniepsand im Norden der Insel trifft man häufiger auf rastende Tiere, doch im Süden und dann noch direkt am Zugang zur Wandelbahn sind solche Besuche eher selten. Um dem Strandbesucher die nötige Ruhe zukommen zu lassen, hatten sich die Kollegen der Schutzstation Wattenmeer um den Schutz gekümmert. Natürlich war das Interesse an dem Gast groß. Aber speziell die Neugierde von freilaufenden Hunden können dann schnell zur Flucht führen. Ansonsten schaute die Robbe nur kurz auf um sich dann wieder zu entspannen.<br />
Zum Ende der Woche hat die junge Kegelrobbe dann ihren mehrtägigen Aufenthalt an der Südspitze von Amrum beendet.<br />
Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers</p>
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		<title>„Sturmsoll“ für die erste Woche des Jahres voll erfüllt&#8230;(to)</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 08:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Über Land ...]]></category>

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		<description><![CDATA[Als wenn das Sturmtief „Ulli“ am Dienstag nicht schon genug Winddruck verursacht hätte, hat auch das zweite mit Orkanböen einhergehende Tiefdruckgebilde in 2012 die Nation durchgelüftet.
Als wenn Sturmtief „Andrea“ ihren bedeutsamen Antrittsbesuch machen wollte, um zu zeigen, dass in 2012 die Namensgebung von Tiefdruckgebieten weiblich <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2012/01/06/%e2%80%9esturmsoll%e2%80%9c-fur-die-erste-woche-des-jahres-voll-erfullt-to/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wenn das Sturmtief „Ulli“ am Dienstag nicht schon genug Winddruck verursacht hätte, hat auch das zweite mit Orkanböen einhergehende Tiefdruckgebilde in 2012 die Nation durchgelüftet.</p>
<span id="attachment_5862" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sturm1.jpg" rel="lightbox[5861]"><img class="size-medium wp-image-5862" title="sturm1" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sturm1-300x200.jpg" alt="Der Fahrplan konnte einigermaßen aufrecht erhalten werden..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Der Fahrplan konnte einigermaßen aufrecht erhalten werden...</dfn></span>
<p>Als wenn Sturmtief „Andrea“ ihren bedeutsamen Antrittsbesuch machen wollte, um zu zeigen, dass in 2012 die Namensgebung von Tiefdruckgebieten weiblich ist.<br />
Glücklicherweise waren trotz der mächtigen Böen mit bis zu elf Windstärken auf Amrum und Föhr keine bedeutsamen Schäden zu verzeichnen. Dank der aufrechterhaltenen Fährverbindung durch die Wyker Dampfschiffs-Reederei gab es kaum Auswirkungen auf den Alltag der Inseln. Anders sah es da bei der Shuttle-Verbindung der Bahn zwischen Niebüll und Westerland aus, die den Betrieb einstellen musste.<br />
„Unsere Gäste mussten in dieser Woche schon richtig tapfer sein, bedauerte eine Vermieterin der Insel das durchaus als Sauwetter zu bezeichnende Auftreten der Natur. „Die Regenschauer, gepaart mit den Orkanböen ließen keinen Zweifel daran, dass ein womöglich aufgespannter Regenschirm auch gleich in den Mülleimer geworfen werden könnte. Da würde er auch niemanden verletzen können“, attestierte eine Spaziergängerin ihrer Einweg-Regengarderobe beste Eigenschaften.</p>
<span id="attachment_5863" class="wp-caption alignright" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sturm3.jpg" rel="lightbox[5861]"><img class="size-medium wp-image-5863" title="sturm3" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sturm3-300x200.jpg" alt="Der Kniepsand Nebel war zeitweise  überflutet..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Der Kniepsand Nebel war zeitweise überflutet...</dfn></span>
<p>Als zum Nachmittag der Wind noch einmal richtig aufdrehte, hatte man schon gehofft, dass das Tief bereits durchgezogen wäre. Selbst für die Wetterfrösche war die Prognose außerordentlich schwierig. Die Wasserstände zum Hochwasser waren nicht wirklich spektakulär, doch haben die Stürme der letzten Wochen, der kurze Abstand zwischen den Sturmtiefs in diesem Winter war schon auffällig, dem Kniepsand der Insel Amrum enorme Sandverluste beschert. Zwischen den Strandübergängen zwischen Nebel und Süddorf wurde eine über Jahrzehnte versandete Pfahlreihe gut einen halben Meter freigespült. Die jüngste Sturmflut soll nach Aussagen von Spaziergängern die legendäre Strandbude des Künstlers Otfried Schwarz – „Pancho“, bisher auf einer Vordüne im Bereich Nebel befindlich, mit Düne abgeräumt haben.<br />
Die Naturgewalten stellen auch für die Tierwelt eine harte Prüfung dar. So ist auch ein kleiner Seehund von der Mutter getrennt worden. Wie hart der Überlebenskampf sein kann, bewies ein nur 40 Meter entfernt liegendes Tier, das bereits verendet war.<br />
Wie gravierend die Schäden an den Sandpuffern der Insel sind, werden erst nähere Betrachtungen durch Fachleute aufzeigen können.</p>
<span id="attachment_5865" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sturm2.jpg" rel="lightbox[5861]"><img class="size-medium wp-image-5865 " title="sturm2" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2012/01/sturm2-300x200.jpg" alt="Kleiner Seehund allein auf dem Kniepsand..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Kleiner Seehund allein auf dem Kniepsand...</dfn></span>
<p>Kritisch hatte Axel Meynköhn, Geschäftsführer der WDR, die Lage gegenüber den Medien eingeschätzt. Anders als am Dienstag, als Sturmtief „Ulli“ mit Winden aus Süd daherkam, drehte der Wind bei „Andrea“ auf Nordwest. Dies bedeutet im Regelfall raue Verhältnisse für Dagebüll. Als dann gestern Nachmittag die Böen noch einmal mächtig zunahmen, konnten die Halligen und um 17.30 Uhr auch Dagebüll nicht angefahren werden.</p>
<p>Weitere Auswirkungen auf den Fährverbindungen gab es nicht. Auch bei diesem Sturm konnten die Schiffe „Uthlande“ und „Schleswig-Holstein“ ihre Stärken in der Manövrierfähigkeit ausspielen. Die „Nordfriesland“ und „Rungholt“ wurden nachmittags wieder an die Kante gelegt. Zu groß war die Gefahr bei diesen Windlagen um in Dagebüll sichere Anlegemanöver fahren zu können. Die neuen Doppelendfähren haben vier Voith-Schneider-Antriebe, die auch bei geringer Fahrt das Manövrieren des Schiffs sicher gestalten.</p>
<p>Verantwortlich für den Artikel: Thomas Oelers</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Einmaligkeit des Wattenmeers stand vor der Kamera&#8230;(to)</title>
		<link>http://www.amrum-news.de/2011/12/15/die-einmaligkeit-des-wattenmeers-stand-vor-der-kamera-to/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 17:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maritimes]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Über Land ...]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab dem 19.Dezember haben die Zuschauer des NDR Fernsehens die einmalige Chance, die faszinierende Naturlandschaft der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste auf dem heimischen Bildschirm zu erleben.
&#160;
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Damit setzt der öffentlich rechtliche Sender nach dem großen Zuschauererfolg der Serie „LAND IM GEZEITENSTROM“ die Dokumentation fort. 

Lag 2009 Ostfriesland im Fokus der <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2011/12/15/die-einmaligkeit-des-wattenmeers-stand-vor-der-kamera-to/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Ab dem 19.Dezember haben die Zuschauer des NDR Fernsehens die einmalige Chance, die faszinierende Naturlandschaft der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste auf dem heimischen Bildschirm zu erleben.</span></p>
<span id="attachment_5784" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/watt.jpg" rel="lightbox[5783]"><img class="size-medium wp-image-5784" title="watt" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/watt-300x200.jpg" alt="„JOHANNA von AMRUM“ im Grödepriel" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">„JOHANNA von AMRUM“ im Grödepriel</dfn></span>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Damit setzt der öffentlich rechtliche Sender nach dem großen Zuschauererfolg der Serie „LAND IM GEZEITENSTROM“ die Dokumentation fort. </span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><br />
</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Lag 2009 Ostfriesland im Fokus der Filmemacher, so wurden nun in der zweiten Staffel die Landschaften der Inseln, Halligen und Küsten zwischen Sylt und der Elbe in Szene gesetzt.</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Der von Amrum stammende Wilhelm Rümpler freut sich schon auf die Ausstrahlung in der Weihnachtszeit. Gehörte er doch mit seinem Plattbodenschiff „JOHANNA von AMRUM“ fest zu der Dokumentation. „Das besonders Reizvolle ist dabei, dass die Regionen von See aus angesteuert und aufgenommen wurden“, so Rümpler.</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">„Autor und Kameramann Manfred Schulz zeichnete im Sommer 2011 für den NDR verantwortlich. Hierbei wurden das Wattenmeer, seine Fahrwege und insbesondere die kleinen Halligen und natürlich auch &#8220;la perla del mare del norte&#8221; (Amrum) beziehungsweise ihre maritime Geschichte in den Mittelpunkt gerückt“, begeistert sich Rümpler.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<span id="attachment_5785" class="wp-caption alignright" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/watt2.jpg" rel="lightbox[5783]"><img class="size-medium wp-image-5785" title="watt2" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/watt2-300x200.jpg" alt="Trocken gefallen..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Trocken gefallen...</dfn></span>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">„Die Dokumentation zeichnet sich durch ihre Einmaligkeit aus und wird selbst Einheimische an Orte entführen, die ihnen nicht bewusst sind. So steuerten wir einen der letzten Naturhäfen im Appelland-Priel -Gröde- an. Auch Seitenpriele in der Nebler Bucht beziehungsweise unter „AnnLunn“ zeugen von einer langen Geschichte. Namen, die in keiner Seekarte zu finden sind und sicher auch bald kein Amrumer mehr kennen wird. Stammen sie doch aus der Zeit, als die Nebler Kirche noch eine Filiale von St Laurenti - Süderende auf Föhr – war und der „PRÄSTER“ regelmäßig durchs Watt nach Amrum kam“.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Also am Montag 19.12.11 um 21 Uhr den Platz vor dem Fernseher reservieren und so die 60-minütige Sendung im NDR-Fernsehen über Friesland und die Utlande nicht verpassen.</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Teil 6: Von den Halligen bis zur Eider (60 min),Dienstag 27.12.11/ 20.15 Uhr und Teil 7: Von der Eider bis zur Elbe (60 min) Montag 02.01.12/ 20.15 Uhr.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;">Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"> </span></p>
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		</item>
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		<title>Tierischer Nachwuchs sorgt für große Freude&#8230;(md)</title>
		<link>http://www.amrum-news.de/2011/12/12/tierischer-nachwuchs-sorgt-fur-grose-freude-md/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 08:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[ Seit Anfang Juli schwimmt Katzenhaiweibchen Shiva in einem Aquarium in der Schutzstation Wattenmeer in Wittdün.
Ein Fischer hatte sie vor Pellworm als Beifang im Netz und sorgte dafür, dass das etwa 65 Zentimeter große Tier auf Amrum ein neues Zuhause finden <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2011/12/12/tierischer-nachwuchs-sorgt-fur-grose-freude-md/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="center"> Seit Anfang Juli schwimmt Katzenhaiweibchen Shiva in einem Aquarium in der Schutzstation Wattenmeer in Wittdün.</p>
<span id="attachment_5755" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/katzenhai.jpg" rel="lightbox[5754]"><img class="size-medium wp-image-5755" title="katzenhai" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/katzenhai-300x200.jpg" alt="Seit Anfang Juli ist Mutter Shiva in der Schutzstation Wattenmeer in Wittdün" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Seit Anfang Juli ist Mutter Shiva in der Schutzstation Wattenmeer in Wittdün</dfn></span>
<p style="text-align: left;" align="center">Ein Fischer hatte sie vor Pellworm als Beifang im Netz und sorgte dafür, dass das etwa 65 Zentimeter große Tier auf Amrum ein neues Zuhause finden konnte. Maria Kaiser und Johannes Reisel, die beide ihren Bundesfreiwilligendienst  in der Schutzstation Wattenmeer ausüben sowie Anne Sparberg, die auf Amrum ein freiwilliges soziales Jahr verbringt, kümmern sich seither um das Meerestier der Art Kleingefleckter Katzenhai.</p>
<p style="text-align: left;" align="center">Ende November machte Shiva ihren „Pflegern“ ein besonderes Geschenk: Aus einem ihrer Eier schlüpfte ein Katzenhaijungtier. Mittlerweile ist es ungefähr zehn Zentimeter groß. „Wir versuchen, unseren Nachwuchs gut und gesund aufzuziehen“, sagt Maria Kaiser und freut sich auf die nächsten Wochen und Monate mit der neuen Attraktion der Schutzstation. Wer glaubt, dass man im Aquarium einen quicklebendigen und aktiven Katzenhai beobachten kann, der täuscht sich. „Diese Tiere sind eher bewegungsarm, da sie auch ohne allzu viel zu schwimmen unter Wasser atmen können“, begründet Johannes Reisel die „Faulheit“ des Jungtieres. Noch hat der Nachwuchs keinen Namen bekommen, „weil noch nicht festzustellen ist, welches Geschlecht das Tier hat“, berichtet Maria Kaiser, die sich beim Multimar Wattforum über die Aufzucht von Katzenhaien informiert hat.</p>
<span id="attachment_5756" class="wp-caption alignright" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/katzenhai2.jpg" rel="lightbox[5754]"><img class="size-medium wp-image-5756" title="katzenhai2" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/12/katzenhai2-300x200.jpg" alt="Noch hat der kleine Katzenhai keinen Namen bekommen" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Noch hat der kleine Katzenhai keinen Namen bekommen</dfn></span>
<p style="text-align: left;" align="center">Bis zu einem Meter können die Kleingefleckten Katzenhaie groß und etwa zehn Jahre alt werden. Für die Jagd sind diese Meeresbewohner gut ausgestattet: An ihrer Kopfunterseite haben sie elektromagnetische Sensoren, die ihnen dabei helfen, Beute im Sand aufzuspüren. Der knapp zwei Wochen  alte Katzenhai in der Schutzstation Wattenmeer wird mit kleinen Garnelenstücken gefüttert. Seine Mutter Shiva bevorzugt ganze Garnelen oder alle drei Tage mehrere Sandgrundeln. Wer Interesse daran hat, den jungen Katzenhainachwuchs und seine Mutter Shiva hautnah zu erleben, der kann sich von Dienstag bis Sonntag zwischen 13 Uhr und 17 Uhr in der Schutzstation Wattenmeer (Mittelstrasse 34) ein Bild von ihnen machen.</p>
<p style="text-align: left;" align="center">Matthias Dombrowski für Amrum-News</p>
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		<title>Bergwaldprojekt e.V. wieder aktiv&#8230;(to)</title>
		<link>http://www.amrum-news.de/2011/11/30/bergwaldprojekt-e-v-wieder-aktiv-to/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 08:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Im November wuselte es wieder gehörig im Amrumer Wald. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer des Bergwaldprojekt e.V. wurden erneut vom Forstverband Amrum engagiert.
Wie schon in den neun Jahren zuvor leisteten jeweils 25 freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Zeitraum von 14 Tagen <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2011/11/30/bergwaldprojekt-e-v-wieder-aktiv-to/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im November wuselte es wieder gehörig im Amrumer Wald. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer des Bergwaldprojekt e.V. wurden erneut vom Forstverband Amrum engagiert.</p>
<span id="attachment_5725" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/11/bergwald.jpg" rel="lightbox[5724]"><img class="size-medium wp-image-5725" title="bergwald" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/11/bergwald-300x200.jpg" alt="Der Teamgeist in der Gruppe ist sehr hoch..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Der Teamgeist in der Gruppe ist sehr hoch...</dfn></span>
<p>Wie schon in den neun Jahren zuvor leisteten jeweils 25 freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Zeitraum von 14 Tagen je eine Woche wichtige Arbeit für die Entwicklung und den Fortbestand des Amrumer Waldes. Der Verein engagiert sich jeweils zweimal im Jahr auf der waldreichsten Nordseeinsel und hat dabei maßgeblich zu der Aufforstung und Pflege der Waldflächen beigetragen.</p>
<p>Bei diesem Herbsteinsatz standen vornehmlich Pflegearbeiten nördlich des Wasserwerkes in Westerheide auf dem Plan. Diese Arbeiten nehmen nach den großflächigen Neuanpflanzungen der letzten Jahre einen sehr hohen Stellenwert in der Entwicklung der noch zierlichen Bäume ein.<br />
Die bisherige Dominanz der Nadelhölzer und der Befall der Sitka-Fichten waren für die Verantwortlichen des Forstverband Amrum Grund genug, die aufgeforsteten Flächen ausschließlich mit Laubbäumen zu bepflanzen. Mit diesen Maßnahmen soll die monokulturelle Struktur des in den 1950 er Jahren gepflanzten Amrumer Waldes kontinuierlich abgebaut werden und in eine Mischwaldkultur überführt werden.</p>
<p>Unter Anleitung der Projektförster Christoph Wehner und Hendrik Landgrebe sowie unter der Regie von Bezirksförster Walther Rahtkens kämpften sich die aus ganz Deutschland und der Schweiz angereisten Helfer und Helferinnen durch die Forstflächen. Vornehmlich wurden dabei die Konkurrenzvegetationen der Brombeeren und Traubenkirschen zurückgeschnitten.<br />
Die Helfer- und Helferinnen hatten am Ende der Woche trotz ihrer Schutzhandschuhe erhebliche Kratzer und Dornen an den Händen zu verzeichnen.<br />
„Für mich bedeutet diese Arbeit in freier Natur einen guten Ausgleich für den Alltag. Gleichzeitig trage ich meinen Anteil dazu bei, der Natur zu helfen“, erklärt Petra Drastig aus Meilingen, die sich als Ärztin ansonsten um das Wohl ihrer Patienten kümmert.<br />
„Die Laubholzkulturen haben unter den wuchernden Gewächsen ansonsten keine Chance, eine optimale Entwicklung zu erfahren“, weiß Annett Krause aus Berlin. Sie feierte an diesem Tag ihren 39. Geburtstag und wurde mit Brombeergelee und einem Geburtstagsständchen zum Frühstück überrascht. Sie kümmert sich ansonsten um Öffentlichkeitsarbeit und Betreuung von Delegationen in ihrem Arbeitsalltag in Berlin. „Ich habe eine Anzeige in der Zeitung gelesen und mich kurzerhand entschlossen mit nach Amrum zu reisen&#8221;.<br />
„Die zu verrichtenden Arbeiten gestalten sich zwar recht monoton und gleichzeitig recht anstrengend, doch der Teamgeist in der Gruppe ist so hoch, dass die Motivation ebenso hoch ist. Ziel dieser Wochen ist es, durch die praktische Arbeit, die Zusammenhänge in der Natur hautnah zu erleben und unsere Abhängigkeit von den natürlichen Lebensgrundlagen zu erkennen“, erklärt Teamleiterin Lucia Ziegler.<br />
Für Projektförster Hendrik Landgrebe aus Hamburg ist es der erste Einsatz auf Amrum. Ansonsten ist er im Bereich der beratenden Forstplanung selbstständig.<br />
„Ein Teil der Neuanpflanzungen hat es leider nicht geschafft und ist eingegangen. Dies wird aber bei der Aufforstung bereits berücksichtigt“.<br />
Die Freiwilligen, so der allgemeine Tenor, sehen in ihrem Einsatz einen wichtigen Beitrag zum Waldumbau und den Erhalt dieses faszinierenden Ökosystems. Sie waren sich einig, dass es sich immer wieder lohnt, einen Teil des Jahresurlaubes hierfür zu opfern. Ein Stück Urlaub erlebt mann durch das organisierte Freizeitprogramm dabei zudem auf Amrum.<br />
Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers</p>
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		<title>(Grüne) Sonne tanken in Norddorf&#8230;(st)</title>
		<link>http://www.amrum-news.de/2011/11/22/grune-sonne-tanken-in-norddorf-st/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 07:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Über Land ...]]></category>

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		<description><![CDATA[„Auf Amrum den Akku mal wieder richtig aufladen“, diese Aussage bekommt ab sofort eine völlig neue Bedeutung.
Das Carl Zeiss Naturzentrum Amrum verfügt jetzt über eine neue E-Bike-Ladestation, die alle Pedelec-User kostenlos nutzen können. Interessant ist, was und vor allem wer dahinter <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2011/11/22/grune-sonne-tanken-in-norddorf-st/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Auf Amrum den Akku mal wieder richtig aufladen“, diese Aussage bekommt ab sofort eine völlig neue Bedeutung.</p>
<span id="attachment_5687" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/11/ebike2.jpg" rel="lightbox[5686]"><img class="size-medium wp-image-5687" title="ebike2" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/11/ebike2-300x200.jpg" alt="Armin Jeß, Leiter des Carl Zeiss Naturzentrums Amrum freut sich über den technischen Zuwachs..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Armin Jeß, Leiter des Carl Zeiss Naturzentrums Amrum freut sich über den technischen Zuwachs...</dfn></span>
<p>Das Carl Zeiss Naturzentrum Amrum verfügt jetzt über eine neue E-Bike-Ladestation, die alle Pedelec-User kostenlos nutzen können. Interessant ist, was und vor allem wer dahinter steckt: eE4mobile, eine Genossenschaft, die sich dafür einsetzt, so genannten „grünen“ Strom aus der Region besser zu nutzen.<br />
Das System der elektrischen Fahrräder ist nicht ganz neu, aber denkbar einfach: das Treten wird lediglich unterstützt. Nicht ersetzt. Deshalb verlangt der Gesetzgeber für die 25 km/h, die ein solches Bike schnell wird, weder Helm noch Führerschein. So genannte Pedelecs (Kofferwort für Pedal Electric Cycle) sind also vor allem für Amrum-Gäste perfekt. Bis zu 80 Kilometer reicht deren Akku, etwas weniger bei Vollgas und Wind von vorne. Aber einmal von Wittdün nach Norddorf kommt man jetzt auf jeden Fall. Dank eE4mobile und ihrer gesponserten Ladestation, die auch den Föhrern und ihren Gästen seit diesem Wochenende zur Verfügung steht. Warum macht eE4mobile das? Natürlich zu Werbezwecken muss man sagen, aber – und deswegen berichten wir darüber – mit einem guten und sauberen Hintergrund.<br />
Unter dem Motto „Fahren mit Rückenwind“ ist mobil sein mit Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien kein Zukunftstraum für eE4mobile. Elke Kirchner, Projektmanagerin des E-Bike-Konzeptes ist sich sicher: „Der Trend zum E-Bike könnte auch schon jetzt den Fuhrpark jeder Firma bereichern.“ Das Konzept der Genossenschaft mit Sitz in Bredstedt ist einmalig im Norddeutschen Raum. Dessen oberstes Ziel der Klimaschutz ist. Schließlich sind gerade Küstenräume vom klimabedingten Anstieg des Meeresspiegels betroffen. Wo sonst hätte sich ein Unternehmen niederlassen sollen als an einem Standort, an dem Sonne, Wind und Biomasse als Energiequelle Nummer Eins gewonnen wird – in Nordfriesland.</p>
<span id="attachment_5688" class="wp-caption alignright" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/11/ebike.jpg" rel="lightbox[5686]"><img class="size-medium wp-image-5688 " title="ebike" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/11/ebike-300x200.jpg" alt="Elke Kirchner, Projektmanagerin des E-Bike-Konzeptes und Armin Jeß" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Elke Kirchner, Projektmanagerin des E-Bike-Konzeptes und Armin Jeß</dfn></span>
<p>Im März 2010 auf der &#8220;new energie husum&#8221; gegründet, haben sich schon über 160 Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen dem „grünen“ Konzept angeschlossen.<br />
Ein Konzept, das derart eng mit dem allgemeinen Thema Elektromobilität verbunden ist. Deshalb sind Pedelecs nicht nur auf Amrum ein wachsender, wenn auch teurer Trend. Erst ab 1500 Euro gibt es gute Elektrofahrräder im Handel. Ansässige Fahrradverleiher wie Dirk Hansen und auch Marc Isemann setzen schon seit zwei Jahren auf E-Bikes, für eine Leihgebühr von circa 18 Euro pro Tag. Wer Amrum schon mal bei Gegenwind abgeradelt ist, kennt das Thema: Endlich angekommen, ist man total verschwitzt und außer Puste. Roller oder Motorräder sind da für viele keine Alternative. Zu schnell, zu riskant, zu „unnatürlich“. Da zahlt man gerne mal ein bisschen mehr.<br />
Aber eben nicht fürs Tanken. Der „grüne“ Einsatz der Genossenschaft eE4mobile kommt jetzt Amrum zugute. Wer also künftig einen E-Bike-Ausflug plant, kann sein elektrisches Fahrrad kostenlos an der Elektro-Tankstation des Carl Zeiss Naturzentrum Amrum in Norddorf aufladen – und in der Zwischenzeit relaxt einen Strandspaziergang unternehmen. Einziger Haken: Die Ladestation ist ausschließlich für Panasonic Akkus kompatibel. Alle anderen Radler können ihr Ladekabel natürlich auch – wie die E-Biker – während den Öffnungszeiten des Naturzentrums an deren „grünen“ Strom stöpseln.<br />
Wer mehr über die Genossenschaft eE4mobile und ihr „grünes“ Konzept wissen möchte, findet unter www.ee4mobile.de Infos und Ansprechpartner.</p>
<p>Verantwortlich für diesen Artikel: Sabine Streitel</p>
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		<item>
		<title>Seehundbestand ist weiter gestiegen…(to)</title>
		<link>http://www.amrum-news.de/2011/11/16/seehundbestand-ist-weiter-gestiegen%e2%80%a6to/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 07:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sonne steht bereits tief und die Natur beugt sich deutlich dem nahenden Winter.
Die ersten Nachtfröste auf den Inseln zeugen von der fortgeschrittenen Zeit in diesem Jahr. Für die Seehunde, die in diesem Sommer im nordfriesischen Wattenmeer geboren wurden, steht nun eine entscheidende Prüfung ihrer körperlichen <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2011/11/16/seehundbestand-ist-weiter-gestiegen%e2%80%a6to/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonne steht bereits tief und die Natur beugt sich deutlich dem nahenden Winter.</p>
<span id="attachment_5651" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/11/seehunde1.jpg" rel="lightbox[5649]"><img class="size-medium wp-image-5651 " title="seehunde" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/11/seehunde1-300x200.jpg" alt="Sonnenbaden auf einer Sandbank" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Sonnenbaden auf einer Sandbank</dfn></span>
<p>Die ersten Nachtfröste auf den Inseln zeugen von der fortgeschrittenen Zeit in diesem Jahr. Für die Seehunde, die in diesem Sommer im nordfriesischen Wattenmeer geboren wurden, steht nun eine entscheidende Prüfung ihrer körperlichen Fitness bevor. Die Tiere, die sich bis dato keine Fettschicht anfressen konnten oder gar gesundheitlich angeschlagen sind, werden es schwer haben unbeschadet das nächste Frühjahr  zu erleben. Tendenziell ist eine weiter ansteigende Population zu beobachten, die sich &#8211; trotz einem leichten Seehundsterben im Bereich Amrum und Sylt im Jahr 2008 &#8211;  weiter fortführt. Damals hatten Lungenwürmer vielen Tieren das Ende bereitet.</p>
<p>Werden die Seehunde noch bei angenehmen Temperaturen ab Ende Mai bis Anfang Juli geboren, erblicken die Babys, der ebenfalls in der Deutschen Bucht vertretenden der Kegelrobben, mitten im Herbst und Winter das Licht der Welt. Die Wurfsaison beginnt Mitte November und findet ihren Höhepunkt Mitte Dezember. Allerdings trifft man für gewöhnlich die Kegelrobben nur auf den Außensänden im Westen der Inseln an, wo hingegen die Seehunde weit ins flachere Wattenmeer einschwimmen.</p>
<p>Wie Seehundjäger Armin Jeß stellvertretend für seine beiden Seehundjägerkollegen auf Amrum berichtet, habe es in diesem Jahr eine Vielzahl von Spätgeburten bei den Seehunden gegeben. Diese kamen erst im August zur Welt und hatten nun ein entsprechend kleineres Zeitfenster, um sich auf den Winter vorzubereiten. Diese Beobachtungen decken sich mit den Zahlen in der Seehundaufzuchtstation in Friedrichskoog, wo noch verhältnismäßig spät Tiere, sogenannte Heuler, eingeliefert wurden.</p>
<span id="attachment_5652" class="wp-caption alignright" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/11/seehunde3.jpg" rel="lightbox[5649]"><img class="size-medium wp-image-5652" title="seehunde3" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/11/seehunde3-300x224.jpg" alt="Heuler gehörten wieder zum Verlauf der Saison..." width="300" height="224" /></a><dfn class="wp-caption-text">Heuler gehörten wieder zum Verlauf der Saison...</dfn></span>
<p>Auf dem jährlichen Treffen der Seehundjäger fand wieder ein Erfahrungsaustausch statt, bei dem Wissenschaftler, Veterinäre und Tierschützer über die neuesten Erkenntnisse und Statistikzahlen des Jahres berichteten. Die Verbände und Organisationen verzeichneten so viele Seehunde im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, wie es letztmals vor rund 100 Jahren gab.</p>
<p>Das Zwischenergebnis im August stützte sich auf bis dahin vier durchgeführten Zählungen in 2011. Das entsprach einer Steigerung von knapp 13 Prozent zum Vorjahr teilte das Kieler Umweltministerium im August mit. Insgesamt wurden 10 941 Seehunde erfasst.</p>
<p>In diesem Jahr sind vielfach Tiere beobachtet worden, die sicher aufgrund ihrer Ausbreitung, an neu entdeckten Rastplätzen gesichtet wurden. „Völlig untypisch war zum Beispiel auch, dass eine Kegelrobbe über Tage an der Odde gerastet hat. Hier herrscht starker Publikumsverkehr, der die Tiere eher abschreckt. Diese  ziehen sich eher schnell zurück und können selten aus der Nähe betrachtet werden“, weiß der Naturschützer des Öömrang Ferians. „Außergewöhnlich war auch, dass wir im Frühjahr drei ausgewachsene Kegelrobben verendet aufgefunden haben. Mit einem Körpergewicht von 150 bis 180 kg waren diese deutlich ausgewachsen“, erklärt Jeß.</p>
<p>„Die Sände, wo die Tiere verweilen, werden regelmäßig abgeflogen und die Zählungen liefern verlässliche Zahlen“, erklärt Armin Jeß. „Wir selbst haben keine Möglichkeit mehr auf einem Schiff mitzufahren, um eigene Erkenntnisse rund um Amrum zu sammeln“, bedauert der Seehundsjäger. Jeß leitet das Carl-Zeiss-Naturzentrum des Öömrang Ferian in Norddorf und registriert während seiner Arbeit derzeit vermehrt schwache Seehunde auf dem Amrumer Kniepsand.</p>
<p>Bei den Kegelrobben läuft zwar der Rastplatz &#8220;Helgoland Düne&#8221; aufgrund des überflutungssicheren Niveaus dem „Jungnamensand“ den Rang ab, trotzdem sind auch für Amrum  steigende Geburtszahlen zu verzeichnen. „Mit rund 100 Geburten liegen wir nach rund 50 Geburten im Vorjahr deutlich höher“, weiß Armin Jeß.</p>
<span id="attachment_5653" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/11/seehunde2.jpg" rel="lightbox[5649]"><img class="size-medium wp-image-5653" title="seehunde2" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/11/seehunde2-300x200.jpg" alt="Fellfarben verraten das Alter..." width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Fellfarben verraten das Alter...</dfn></span>
<p>Das Aussehen der Tiere, die zwischen 140 und 170 cm lang und zwischen 100 und 150 Kilogramm schwer werden, ist stark von dem Trocknungsgrad ihres Felles abhängig. Die natürliche Lebenserwartung liegt bei den männlichen Exemplaren bei 25 Jahren und bei den Weibchen bei 30 bis 35 Jahren. Die elfmonatige Tragezeit der trächtigen Weibchen endet mit dem Wurf im Juni und Juli. Die im Durchschnitt 85 cm großen und 10 kg schweren Zöglinge werden gut fünf Wochen gesäugt, bis sie für sich selber sorgen müssen. Nach dieser Zeit vollzieht sich dann auch der Fellwechsel bei den Jungtieren.</p>
<p>Im Westen beziehungsweise Südwesten von Amrum liegen mit dem Jungnamensand und dem Japsand zwei weitere bedeutsame Ruheplätze der Seehunde. Für die Touristen sind die in der Saison angebotenen Fahrten zu den Seehundsbänken immer ein Ausflug wert. Für die Fischer hingegen sind die Tiere in ihrer hohen Population eher ein Ärgernis. “In so ein Tier passt eine Menge Fisch”, weiß ein Fischer zu berichten.</p>
<p>Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers</p>
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		<title>Stimmungsvoll im Herbst&#8230;(kt)</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 09:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Über Land ...]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem grauen und verregnetem Sommer beschert uns der Oktober mit Sonnenstrahlen eine goldene Herbstzeit.
Während die Gäste ihre Spaziergänge auf Amrum genießen, sind viele Insulaner der Sonne entgegengefahren und genießen die südliche Wärme in ihren Herbstferien. Eine lange und anstrengende <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2011/10/22/stimmungsvoll-im-herbst-kt/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Nach dem grauen und verregnetem Sommer beschert uns der Oktober mit Sonnenstrahlen eine goldene Herbstzeit.
<a href='' title='herbst5'><img width="150" height="150" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/10/herbst5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Sicht auf Nebel" title="herbst5" /></a>
<a href='' title='herbst3'><img width="150" height="150" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/10/herbst3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Windstille" title="herbst3" /></a>
<a href='' title='herbst6'><img width="150" height="150" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/10/herbst6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Beeindruckend..." title="herbst6" /></a>
<a href='' title='herbst2'><img width="150" height="150" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/10/herbst2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Vor dem Aufstehen..." title="herbst2" /></a>
<a href='' title='herbst'><img width="150" height="150" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/10/herbst-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Farbenspiel" title="herbst" /></a>
<a href='' title='herbst7'><img width="150" height="150" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/10/herbst7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Wolkenspiel" title="herbst7" /></a>
</p>
<p>Während die Gäste ihre Spaziergänge auf Amrum genießen, sind viele Insulaner der Sonne entgegengefahren und genießen die südliche Wärme in ihren Herbstferien. Eine lange und anstrengende Saison liegt hinter ihnen, in denen die kalt-nassen Wetterverhältnisse im Juli und August ihre Spuren hinterlassen haben. Der Oktober zeigt sich bis jetzt von seiner sonnigen Seite mit frostigen Temperaturen, die schon erahnen lassen, dass der Winter kurz bevor steht. Für Frühaufsteher hält der Morgen schon faszinierende Motive an der Watteseite von Amrum bereit. Traumhafte Sonnenaufgänge mit atemberaubenden Farben locken hier Einige mit ihren Kameras aus den Betten, nach dem Motto &#8220;Der frühe Vogel fängt den Wurm&#8221;! Über Tage streift die Sonne durch Dünentäler, formt eigene Sandskulpturen mit ihrem Licht und taucht die Amrumer Bäume in einen mystisch wirkenden Märchenwald.</p>
</div>
<div>Der Sonnenuntergang am Strand gehört schon fast in das Tagesprogramm, denn jeden Tag aufs Neue verabschiedet sich der rote runde Ball mit einer neuen Farbintensität und läutet den gemütlichen Abend ein. Der nächste Sturm soll schon vor der Tür stehen und wird vielleicht mit dramatischen Wolkenformationen wieder neue Eindrücke schenken und nicht ganz soviel Regen.</div>
<div>Hunderte von Motiven springen den Fotografen förmlich vor die Linse, doch ist nicht jeder ist gerade auf der Insel Amrum und viele haben ihre Kamera nicht immer beim Spaziergang dabei, so haben wir ein paar Impressionen für Sie eingefangen.</div>
<p>Verantwortlich für diesen Artikel: Kinka Tadsen</p>
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		<title>Ungewöhnlicher Fund am Strand&#8230;(kt)</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 07:37:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[Sibylle Kranwetvogel und Adelina Vllasalin wussten zuerst gar nicht, was sie dort am Norddorfer Strand gefunden hatten, nur das es anders aussah als alles was sie vorher am Kniep gesehen hatten.
Sie nahmen das versandete und knochige Fundstück mit und beim Entsanden <a rel="nofollow" href="http://www.amrum-news.de/2011/09/01/ungewohnlicher-fund-am-strand-kt/">...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sibylle Kranwetvogel und Adelina Vllasalin wussten zuerst gar nicht, was sie dort am Norddorfer Strand gefunden hatten, nur das es anders aussah als alles was sie vorher am Kniep gesehen hatten.</p>
<span id="attachment_5326" class="wp-caption alignleft" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/09/fisch2.jpg" rel="lightbox[5325]"><img class="size-medium wp-image-5326" title="fisch2" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/09/fisch2-300x200.jpg" alt="Adelina rechts Sibylle" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Adelina rechts Sibylle</dfn></span>
<p>Sie nahmen das versandete und knochige Fundstück mit und beim Entsanden merkten sie, das es sich um einen Tierschädel handeln müsse. Die beiden aus Hassloch und Berlin kommenden Frauen arbeiten über die Sommermonate auf der Insel im Teehaus Burg und sind viel auf Strandspaziergängen unterwegs.</p>
<p>Auch im Carl Zeiss Naturschutzzentrum in Norddorf konnten sie keine genaue Bestimmung des Tierschädels bekommen. Insulaner wurden hinzu gezogen, aber keiner hatte je so ein Tierschädel gesehen. Durch Zufall haben Gäste die Suche nach der Bestimmung mitbekommen und konnten einen befreundeten Fachmann zu Rate ziehen, der mit Hilfe von Fotos per mail den Schädel als Europäischen Stör bestimmen konnte. Der Europäische Stör, der als Knochenfisch zu einer sehr alten und urtümlichen Gruppe zählt kommt nur noch selten im Nordostatlantik vor.</p>
<span id="attachment_5327" class="wp-caption alignright" style="width: 300px; display: block;"><a href="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/09/fisch.jpg" rel="lightbox[5325]"><img class="size-medium wp-image-5327" title="fisch" src="http://www.amrum-news.de/wp-content/uploads/2011/09/fisch-300x200.jpg" alt="Schädel vom Europäischen Stör" width="300" height="200" /></a><dfn class="wp-caption-text">Schädel vom Europäischen Stör</dfn></span>
<p>Er kann bis zu 3,4 Meter lang werden und ein Gewicht von 300 Kilogramm erreichen. Im 19.Jahrhundert gab es noch zahlreiche Störe in Nord- und Ostsee, Atlantik und den dorthin mündenden Strömen wie Rhein, Elbe und Weichsel. Allerdings vertrieben wachsende Umweltzerstörung, Flussbegradigungen, Schifffahrt und Überfischung den Stör und rotteten ihn in Deutschland großflächig aus. Eine Wiederansiedlung des Europäischen Störs an der deutschen Nordseeküste ist in Planung und Maßnahmen zur Wiederansiedlung des Atlantischen Störs werden in der Oder und Ostsee bereits durchgeführt. Sibylle Kranwetvogel, die schon in den letzten Jahren viele Familienurlaube auf Amrum verbracht hat, wird auch im nächsten Jahr wieder ihre Augen offen halten und mal schauen, was dann so am Strand angespült wird?!</p>
<p>Verantwortlich für diesen Artikel: Kinka Tadsen<span class="Apple-style-span" style="font-family: Helvetica; line-height: normal; font-size: medium;"><br />
</span></p>
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