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Selbst wenn vor mir ein Hund im selben Zimmer seinen Urlaub verbracht hat – kein Grund, mich zu ekeln. Ein verantwortungsvoller Vermieter wird schon alles tun, dass es für den nächsten Gast sauber ist.
Was ist denn mit den süssen Babys? Es kann doch durchaus sein, dass so ein Schätzchen mal was im Bett “verloren” hat. Kann ich dann dort auch nicht mehr übernachten?
Am Norddorfer Strand gibt es den sogenannten “Hundestrand”. Ja und? Das ist immer eine willkommene Abwechslung, mit den Tieren zu toben.
Leider konnten wir jetzt einige Jahre nicht nach Amrum kommen, weil uns ein Mietnomade zu Schulden verholfen hat. Und die Sehnsucht ist soooo gross.
Ach ja : Amrum, wann seh’ ich dich wieder ?!?!?!?
pinkelte.Ich finde das muß doch nicht sein.Liebe Grüße an alle Amrumer aber sorry das mußte mal gesagt werden und ich liebe Ihre Insel trotzdem noch und komme bestimmt nächstes Jahr wieder.
28.09.2011 A1 nach Unfallserie mit Lastwagen komplett gesperrt
Oyten. Eine ganze Reihe schwerer Unfälle mit Lastwagen haben gestern für Stillstand auf der Autobahn A1 zwischen Posthausen und dem Bremer Kreuz gesorgt. Für die Bergungsarbeiten musste die Hansalinie für viele Stunden komplett gesperrt werden. Der Schaden an den sieben verunglückten Sattelzügen beläuft sich nach Polizeiangaben auf mehrere Zehntausend Euro.
Weser Kurier
Hinter diesen knappen Zeilen verbirgt sich ein sehr langer Tag für unsere Mütter und Kinder, die auf dem Weg von ihrem Zuhause in die AOK-Nordseeklinik auf Amrum waren.
Während die Kräfte vor Ort auf der A1 (Feuerwehr, Polizei, THW, Johanniter) alles taten, damit die Reisenden Stunden später ihren Weg fortsetzen konnten, wurde in der AOK-Nordseeklinik der Plan B aktiviert. D. h. die Klinikleitung, die Patientenaufnahme, das Päd. Team und die Hauswirtschaft aktivierten alle Kräfte und nutzten das gute Netzwerk zu dem Transportunternehmen Firma Fedder-Reisen mit dem Reisebusunternehmen Andresen und der Wyker Dampfschiffsreederei.
Da abzusehen war, dass unsere Mütter mit ihren Kindern nicht mehr die planmäßige Fähre erreichen werden, wurde kurzerhand ein Schiff, die Rüm Hart, gechartert, um unsere Patienten von Dagebüll auf die Insel überzusetzen. Inzwischen war es 22.00 Uhr geworden. Mit Essen, Getränken und von Mitarbeitern des Päd. Teams begleitet, vollzog sich der letzte Akt dieses anstrengenden Tages, die fast zweistündige Überfahrt. In Wittdün/Amrum wartete die Schar der Kofferträger, ein Sonderbus der WDR sowie ein Bus der Firma Fedder-Reisen/Andresen, dies war übrigens der einzige Bus von Vieren, der durchgekommen war.
Mit vereinten Kräften wurden die Patienten vom Schiff geleitet. Die Koffer verstaut und ab ging es nach Norddorf zur AOK-Nordseeklinik. Hier erwarteten Mitarbeiter der Klinik die Gäste, um sie in die Appartements zu begleiten und eine gute Nacht zu wünschen.
Am darauf folgenden Tag begrüßten die Sonne und ein reichhaltiges Frühstück in Form eines Brunches die Neuankömmlinge und verheißen so einen guten Kurverlauf.
Für viele der neu angereisten Kurpatienten war es mit Sicherheit ein äußerst anstrengender Tag, aber ich bin sicher, dass nach einem gewissen Abstand zu diesem Tag eine gute Erinnerung an ein großes Abenteuer bleibt.
Mein Dank gilt der AOK NordWest und der AOK Rheinland/Hamburg, die von Anfang an mit im Boot waren und die Aktionen wohlwollend begleitet haben. Dank und Anerkennung an die tapferen großen und kleinen Patienten.
Wertschätzung und Respekt für meine Mitarbeiter, die mittelbar und unmittelbar toll mitgezogen haben.
Der Wyker Dampfschiffsreederei und der Besatzung der Rüm Hart ein herzliches Dankeschön für den herausragenden Einsatz.
Frau Sabine Urbaniak, Mitarbeiterin von der AOK NordWest Münster, bestätigt: „Alles super top organisiert!“
Jetzt ist wieder Alltag und ich freue mich auf einen erfolgreichen Kurverlauf.
Leider vermisst die Kirchengemeinde in diesem Zusammenhang ein Stab-Funk-Mikro, das vom 15.9. bis 22.9. im Norddorfer Gemeindehaus gelagert hat. Wer hat ein solches gesehen oder weiß etwas über seinen Verbleib?”
“Dahl zum dritten”, könnte man titeln. Beim jährlichen “Aufsaugen” der Insel, so für 3 bis 4 Wochen, kommt man natürlich auch an der Veranda des alten Pastorats vorbei. Und wer sitzt drin, Frau Jahn mit Ihren Schützlingen. Also, nix wie rein und gemalt. Anschaulich steht vor einem was auf’s Papier soll. Vom Kürbis über Kastanie zu den Klassikers, Muscheln, Krebszangen etc. Immer wieder erstaunt stell ich fest, wie man mit viel Mut zu Farbenspiel und kreativer Handfertigkeit tatsächlich im Ergebnis ein rahmenswertes Ergebnis zaubert. Ich freu mich jedenfalls drüber den dritten”Dahl” an die Wand zu hängen. Wie immer hat meine beschädigte Seele am meisten vom Unterricht profitiert. Und deshalb vielen Dank, liebe Frau Jahn und all den Amrummern, die mir dabei geholfen haben “meine” Insel wieder in einem etwas anderen Licht zu sehen. Bis in 11 Monaten, oder doch eher ??
Ihr PGD



