Aus noch ungeklärter Ursache ist in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Mann im Wittdüner Seezeichenhafen ins Wasser gestürzt. Die Polizei und Rettungskräfte der Insel Amrum wurden nach Mitternacht alarmiert. Die Person konnte zwar geborgen werden, aber jegliche Hilfe kam zu spät, sodass der bereits angeforderte Rettungshubschrauber nicht mehr zum Einsatz kam.
Der Tote trieb in der Nähe des Tonnenlegers „Amrumbank“ in dem nur wenige Grad über dem Gefrierpunkt kalten Nordseewasser. Bei dem Mann handelt es sich um einen 49 Jahre alten Nordfriesen, der ansonsten auf dem Festland wohnte, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Flensburg erklärte.
Die „Amrumbank“ hatte gestern die Deutschlandflagge auf Halbmast gesetzt. Nach Informationen unserer Zeitung gehörte der Mann seit langer Zeit zur Besatzung des auf Amrum stationierten Tonnenlegers.
Die Kriminalpolizei Niebüll hat gestern ihre Ermittlungen auf Amrum aufgenommen, zunächst geht die Polizei aber von einem tragischen Unglücksfall aus.