
Das Steenodder Molenfest war wie in jedem Jahr sehr gut besucht. Es gab zahlreiche Stände mit Kunsthandwerk, Fotographien und maritimen Artikeln zu bewundern und auch für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt. Am Molenkopf hatten die zwei auf Amrum beheimateten Fischkutter festgemacht und boten Fischspezialitäten und Wein an. Bei den Naturschutzorganisationen Öömrang Ferian und Schutzstation Wattenmeer konnte man sich ausführlich über Amrums Natur und das Wattenmeer informieren. Neu war in diesem Jahr, dass die Süddorfer Feuerwehr ihre Einsatzfahrzeuge vorstellte und den kleinen Feuerwehrmänner/frauen die Möglichkeit gab, einmal selbst die Löschspritze zu bedienen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Amrumer Shantychor und später am Abend DJ Lelomann.
Großes Interesse fand auch die vom Amrumer Yachtclub veranstaltete Optimisten- Paddelregatta. Zwölf meist jugendliche Zweierteams hatten sich zum Wettpaddeln angemeldet. Nachdem Wettkampfleiter Tobias das Startsignal von Fünf auf Null laut heruntergezählt hatte, sprangen die Teams in die am Strand liegenden Boote, schoben sie ins Wasser und das Rennen begann. Es galt eine etwa 200 m lange Distanz bis zu einer Wendeboje zurückzulegen. In zwei Vorläufen mit jeweils 6 Booten wurden die Finalisten ermittelt. War der Weg bis zur Wendeboje mit Rückenwind relativ schnell zurückgelegt, so wurde beim Kurs gegen den böigen Nordwest Wind schnell klar, welches Team am besten mit den doch etwas rauen Wetterbedingungen zurechtkam. Es war nicht unbedingt Kraft gefragt, sondern die Geschicklichkeit, dass Boot auf Kurs zu halten. Von vielen hundert Zuschauern angefeuert, konnte sich das Boot Windschnitte mit Rasmus und Malin durchsetzen und das Finale gewinnen. Den 2.Platz belegten Anja und Jan-Peter mit dem Boot Vorneweg und dritter wurde das Team der beiden Amrumer Lokalmatadorinnen Ida und Jonna mit dem Boot Hinterher.
Neben den zahlreichen Urlaubern besuchen auch immer viele Einheimische und Gäste von der Insel Föhr das Molenfest. Trotz des doch etwas starken, kühlen Nordwestwindes verließen die letzten Besucher erst gegen Mitternacht die „Steenodder Festmeile“.
AmrumNews Online-Zeitung der Insel Amrum





