Die E-Jugend des TSV Amrum erlebte zwei intensive Doppelspieltage.
Siege, knappe Duelle und ein hartes Pokalaus prägten die Leistungen der jungen Kicker.
Doch das letzte Spiel brachte die Mannschaft an ihre Belastungsgrenze.
Starker Auftakt im Pokal

Gleich zweimal war die Fußball-E-Jugend des TSV Amrum an den vergangenen Wochenenden im Einsatz. Und jeweils ging es sonnabends aufs Festland und sonntags früh zum Sportplatz in Nebel. Am 15. November stand die erste Runde im DFB-Pokal auf dem Programm, und es gab einen 3:2-Sieg bei der SG Wiedingharde.
Revanche auf heimischem Platz
Am darauffolgenden Sonntag gab es das Ligaspiel gegen LAL auf dem heimischen Sportplatz an der Mühle. Nachdem die Insulaner das Hinspiel in Leck noch mit 5:8 verloren hatten, gelang nun die Revanche: Durch ein 6:2 übernahm der TSV Amrum den zweiten Tabellenplatz. Und der wurde am letzten Spieltag durch ein 5:4 bei Rot-Weiß Niebüll erfolgreich verteidigt.
Pokalduell trotz klarer Vorzeichen anfangs offen
Zum Abschluss dieser sehr anstrengenden Doppelspieltage gab es am Sonntag, dem 23. November, noch das Zweitrundenspiel im Kreispokal gegen die SG Drelsdorf/Dörpum auf dem heimischen Sportplatz in Nebel. Nach zwei deutlichen Niederlagen in der Ligaphase (1:10 und 2:14) konnte der TSV Amrum das Spiel in der ersten Halbzeit erstaunlich offen gestalten und lag nur mit 2:3 zurück.
Dann aber erzielten die Festländer direkt nach Wiederanpfiff das 4:2, und damit schwanden auch die Kräfte der jungen Amrumer. Mit 3:9 mussten sie sich schließlich dem Staffelsieger aus der Nähe von Bredstedt geschlagen geben.
Teamgeist auf und neben dem Platz
Insgesamt haben die jungen Fußballer des TSV Amrum eine tolle Entwicklung unter den Trainern Christian Engels und Maarte Flor genommen und den Inselsportverein großartig repräsentiert. Neben den Trainern und Betreuer Frank Brodatzki sind vor allem Philipp Joroch für die Terminplanung und Uwe Köller zu nennen, der sich einfach um alles gekümmert hat. Der Dank gilt aber auch den sehr engagierten Eltern, die nicht nur für Transport und Verpflegung sorgten, sondern sogar Platz- und Rasenpflege selbst organisierten und defekte Geräte reparierten.
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